Aktuelles

Kolloquium Provenienzforschung: Vortrag von Michael Franz – 2000 – 2020: 20 Jahre Lost Art im Spannungsfeld zwischen Recht und Ethik

Anfang: 21.09.2020Ort: ausschließlich online Veranstalter: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in Kooperation mit CARMAH (Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage) Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te lädt in Ko­ope­ra­ti­on mit CAR­MAH (Cen­tre for An­thro­po­lo­gi­cal Re­se­arch on Mu­se­ums and He­ri­ta­ge) zur Ver­an­stal­tungs­rei­he „Kol­lo­qui­um Pro­ve­ni­enz­for­schung“ des Deut­schen Zen­trums Kul­tur­gut­ver­lus­te ein. Am Mon­tag, dem 21. Sep­tem­ber 2020, um 18 Uhr Lesen Sie mehr

Leitfaden zur Provenienzforschung liegt jetzt auch in englischer Sprache vor

01.09.2020 Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te hat 2019 ge­mein­sam mit fünf Part­nern ei­nen Leit­fa­den zur Pro­ve­ni­enz­for­schung für Kul­tur­gut ver­öf­fent­licht, das wäh­rend der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Herr­schaft ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­gen wur­de. Die­ser liegt nun auch in eng­li­scher Über­set­zung vor. Der ers­te Leit­fa­den Pro­ve­ni­enz­for­schung zur Iden­ti­fi­zie­rung von NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nem Kul­tur­gut ist als pra­xis­ori­en­tier­ter Werk­zeug­kas­ten für Mit­ar­bei­ter:in­nen von Mu­se­en, Bi­blio­the­ken und Ar­chi­ven, Lesen Sie mehr

Podiumsdiskussion und Konferenz des Zentrums zum Kulturgutentzug in der DDR

Je­des Jahr im Spät­herbst ver­an­stal­tet das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te sei­ne Herbst­kon­fe­renz. 30 Jah­re nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung wird sich das Zen­trum in die­sem Jahr the­ma­tisch dem Kul­tur­gut­ent­zug in der DDR wid­men. Mit den Kon­fe­renz­bei­trä­gen möch­ten wir vor al­lem den Blick auf den Bin­nen- und Au­ßen­han­del der DDR mit Kunst und An­ti­qui­tä­ten rich­ten so­wie des­sen Wech­sel­wir­kung mit Lesen Sie mehr

Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland startet

Die bei der Kulturstiftung der Länder angesiedelte Kontaktstelle ist die neue zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland. Dazu Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder und Leiter der Kontaktstelle: „Mit der Einrichtung der Kontaktstelle haben Bund, Länder und Kommunen eine wichtige Voraussetzung für den partnerschaftlichen Dialog mit Lesen Sie mehr

Call for Papers: Eine Frage der Perspektive. Objekte als Vermittler von Wissenschaft. „JUNGES FORUM FÜR SAMMLUNGS- UND OBJEKTFORSCHUNG“ //WORKSHOP HALLE (SAALE) 2020

„Sobald der Mensch die Gegenstände um sich her gewahr wird, betrachtet er sie in bezug auf sich selbst, und mit Recht.“Johann Wolfang Goethe sandte am 10. Januar 1798 einen Artikel an Schiller: DER VERSUCH ALS VERMITTLER VON OBJEKT UND SUBJEKT. Gedruckt erschien dieser Aufsatz erstmalig 1823. Der Blick auf ein Objekt ist individuell und damit Lesen Sie mehr

Call-for-Papers: “Völkerschau-Objekte”

Die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck lädt in Kooperation mit dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck und der Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu einer interdisziplinären Tagung ein, die vom 27. bis 29. Oktober 2020 in Lübeck stattfindet. Mit dem Begriff „Völkerschau“ wird eine Fülle höchst unterschiedlicher Präsentationen von Menschen fremdkultureller Herkunft bezeichnet, die meist vor Lesen Sie mehr

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der ersten Antragsrunde 2020 rund 650.000 Euro für fünf Forschungsprojekte im Bereich koloniale Kontexte

Wie ka­men wert­vol­le an­ti­ke Glä­ser aus Sy­ri­en nach Mainz und wa­rum gibt es bis heu­te mensch­li­che Über­res­te aus Afri­ka in der Ro­sto­cker Ana­to­mie? Seit auch in Deutsch­land die De­bat­te über den Um­gang mit Ob­jek­ten aus ko­lo­nia­len Kon­tex­ten Fahrt auf­ge­nom­men hat, stel­len sich In­sti­tu­tio­nen hier­zu­lan­de ver­stärkt Fra­gen nach der Her­kunft ih­rer Be­stän­de. Um die Pro­ve­ni­enz von Lesen Sie mehr

CfP: Die Museen und der französische Kunstmarkt

Digitale Konferenz: „Die Museen und der französische Kunstmarkt während der deutschen Besatzung“ Während des Zweiten Weltkriegs deckte sich nicht nur die NS-Elite wie Hitler, Göring oder Ribbentrop im besetzten Paris mit Kunst für ihre Sammlungen ein, sondern auch viele Museen tätigten hier Erwerbungen. Denn dank des vorteilhaften Wechselkurses und eines großen Angebots qualitätsvoller, zum Teil Lesen Sie mehr

Master Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns mit Ergänzungsbereich, Universität Bonn

Provenienz: ein zunehmend wichtiges Thema NS-Raubkunst, Cornelius Gurlitt, koloniale Kulturgüter – diese und andere Themen haben dazu geführt, dass Provenienzforschung in den Fokus des öffentlichen wie auch fachlichen Interesses gerückt ist. Provenienzforschung untersucht die Herkunft und (Besitz-)Geschichte von Kulturgütern im jeweiligen historischen Kontext. Sie gehört seit jeher zum Methodenkanon der Kunstwissenschaft, etwa im Zusammenhang mit Sammlungsgeschichte Lesen Sie mehr

CfP: Möglichkeiten, Herausforderungen und Konsequenzen der Digitalisierung von Museumssammlungen

Digitale Sammlungen sind inzwischen weit verbreitet. Zahlreiche Museen haben einen Großteil ihrer Objekte digitalisiert oder sind dabei, dies zu tun; spezielle Förderformate v. a. des BMBF haben universitäre Institute ermutigt, Sammlungen zu digitalisieren. Allerdings stellen Fragen der Bewertung dieses Prozesses wie auch die praktische Umsetzung Museen und universitäre Institute weiterhin vor Herausforderungen, die von der Lesen Sie mehr