Terminarchiv

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Kunstwerke“: Modul II – Kunsthandel und Kunstraub im Nationalsozialismus

Vom Donnerstag, 04.05.2017 bis Freitag, 05.05.2017

Weiterbildungsprogramm Provenienzforschung der FU Berlin

Provenienzforschung gehört zum Methodenkanon der Kunst- und Kulturwissenschaften: Sie widmet sich der Erforschung der Herkunft und Geschichte von Objekten unterschiedlichster Gattungen – von Gemälden bis zu Gebrauchsgegenständen des Alltags. Wer sich für die Geschichte privater und öffentlicher Sammlungen, von Museen und Galerien interessiert, kommt um sie nicht herum. 

In vier Modulen werden theoretische und praktische Kenntnisse der Ziele und Methoden der Provenienzforschung vermittelt. Die behandelten Themen stehen in praxisnahem Bezug zu den Sammlungen und Institutionen selbst: Institut für Zeitgeschichte, Pinakotheken, NEUMEISTER Münchener Kunstaktionshaus, Münchner Stadtmuseum, Museum Fünf Kontinente und Jüdisches Museum München, Staatsarchiv und Museum im Kulturspeicher Würzburg.

Das Weiterbildungsprogramm PROVENIENZFORSCHUNG richtet sich u. a. an Mitarbeiter/innen aus öffentlichen Sammlungen aller Museumssparten, freiberufliche Provenienzforscher/innen, Beschäftigte von Museumsverbänden und Kunsthändler/innen. 

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Diese Weiterbildung wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (Stiftung bürgerlichen Rechts).

Die Veranstaltung findet statt IN KOOPERATION MIT DER LANDESSTELLE FÜR DIE NICHTSTAATLICHEN MUSEEN IN BAYERN.

Modul II: Kunsthandel und Kunstraub im Nationalsozialismus
Ort: München
Zeit: Do/Fr, 4./5.5.2017, Do, 10.00 – 17.30 Uhr / Fr, 9.00 – 16.45 Uhr

TAG 1: KUNSTHANDEL IM NATIONALSOZIALISMUS UND HEUTE

Dr. Andrea Bambi: Von Breughel über Spitzweg bis Klee. Provenienz Rechercheansätze zu spezifischen Werkkomplexen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Dr. Meike Hopp: Der Münchner Kunsthandel: Hugo Helbing und Adolf Weinmüller / mit Praxisübung zu annotierten Auktionskatalogen als Quelle

Katrin Stoll: Die Rolle des Kunsthandels und die Aufarbeitung der eigenen Firmengeschichte

PD Dr. Christian Fuhrmeister, Bruce Livie, Katrin Stoll: Wie geht der heutige Kunsthandel mit Provenienzfragen um? Diskussion mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern

TAG 2: DER ZUGRIFF DES NS-STAATS AUF JÜDISCHEN KUNSTBESITZ

Dr. Jan Schleusener: Der konzertierte Kunstraub. Die Beschlagnahme der Münchner Kunstsammlungen im November 1938

Bernhard Purin M. A.: Jüdische Sammlungen in jüdischen Museen – Müssen jüdische Museen Provenienzforschung betreiben? / Anschl. Führung durch das Jüdische Museum

Christine Bach M. A.: Judaica in kulturhistorischen Museumssammlungen und deren Herkunft. Ein Bericht aus der Forschungspraxis in nichtstaatlichen Museen

 

Veranstaltungsort

München

www.fu-berlin.de/sites/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/pvf/pvf-module/pvf$pvm002-jp17.html

"Treuhänderische“ Übernahme und Verwahrung – international und interdisziplinär betrachtet ǀ Tagung in Wien, 2.–4. Mai 2017

Vom Dienstag, 02.05.2017 bis Donnerstag, 04.05.2017

Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen.

Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber auch staatliche Zuweisungen im Kontext von NS-Kulturgutraub und staatlichen Transformationsprozessen bislang wenig beachtet worden.

Ausgehend von der Frage, wie bislang in Bibliotheken, Archiven und Museen mit „treuhänderisch“ übernommenen Kulturgütern umgegangen wurde, werden BibliothekarInnen, HistorikerInnen, Sammlungsbeauftragte und RechtsexpertInnen aus dem In- und Ausland eingeladen, strukturierte Vorgehensweisen zu erörtern und die Anforderungen, Chancen und Grenzen eines adäquaten Umgangs mit illegitim erworbenen Objekten im Rahmen einer „treuhänderischen Übernahme“ interdisziplinär zu diskutieren.

Tagung_Treuhand_Programmfolder

Olivia Kaiser, Christina Köstner-Pemsel und Markus Stumpf

Tagungsorganisation

NS-Provenienzforschung Tagung 2017
Arbeitsbereich NS-Provenienzforschung der UB Wien
c/o Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte
Spitalgasse 2, Hof 1.12
1090 Wien
Austria
T: +43-1-4277-16710
provenienforschung.ub@univie.ac.at
 

Veranstaltungsort

Universitätsbibliothek der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1.12
1090 Wien

provenienzforschungstagung2017.univie.ac.at/

Tagung "Provenienzforschung zu ethnologischen Sammlungen der Kolonialzeit"

Vom Freitag, 07.04.2017 bis Samstag, 08.04.2017

TAGUNG/CONFERENCE
Provenienzforschung zu ethnologischen Sammlungen der Kolonialzeit/ Provenance research in ethnographic collections of colonial times
7.-8.4.2017
Museum Fünf Kontinente, München
 
FRIDAY, 7.4.
9.00
OPENING
Bruno Richtsfeld (Museum Fünf Kontinente): Welcome
Adelheid Wessler (VW-Stiftung): Welcome
Larissa Förster, Iris Edenheiser, Sarah Fründt (AG Museum) / Hilke Thode-Arora, Stefan Eisenhofer (Museum Fünf Kontinente): Introduction
 
9.45-13.00 PANEL 1: International perspectives: challenges and options for systematic provenance research
Chair: Sarah Fründt (University College Freiburg)
 
Amber Kiri Aranui (Te Papa Tongarewa Museum, New Zealand)
The Importance of Working with Communities: Combining Oral History, the Archive and Institutional Knowledge in Provenance Research
Jeremy Silvester (Museums Association of Namibia)
The Africa Accessioned Network: Do museum collections build bridges or barriers ?
 
11.00-11.30 COFFEE BREAK
 
Eeva-Kristiina Harlin (University of Oulu, Finland)
Recording Sámi Heritage in European Museums – Creating a database for the people
Trevor Isaac (U’mista Cultural Centre, Canada)
The Reciprocal Research Network – Outline and Critical Evaluation
Paul Turnbull (University of Tasmania, Australia)
Mapping Colonial Collecting: the Return, Reconcile, Renew Project
 
13.30-15.00 LUNCH BREAK
 
15.00-17.00 PANEL 2: Colonial and Nazi era provenance research compared
Chair: Andrea Bambi (Bayerische Staatsgemäldesammlungen)
 
Johanna Poltermann (Bayerische Staatsgemäldesammlungen/AK Provenienzforschung e.V.)
Keine Provenienzforschung ohne internationales Netzwerk – Der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. als neues Forum für die ethnologische Provenienzforschung
Gilbert Lupfer (Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
Ost-Probleme
Claudia Andratschke (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover und Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen)
Extending networks: from Nazi era provenance research to colonial era provenance research
 
19.00
PANEL DISCUSSION: Challenges and Perspectives
Chair: Barbara Plankensteiner (Museum für Völkerkunde Hamburg)
 
Wiebke Ahrndt (Übersee-Museum Bremen/Deutscher Museumsbund)
Andrea Bambi (Bayerische Staatsgemäldesammlungen)
Brigitta Hauser-Schäublin (Universität Göttingen)
Ivan Gaskell (Bard Graduate Center, USA)
Wayne Modest (Research Centre for Material Culture, Netherlands)
 
21.00 RECEPTION
 
SATURDAY, 8.4.
9.00-10.30 PANEL 3: Laufende Projekte: Erfahrungen, Desiderate, Möglichkeiten
Chair: Wiebke Ahrndt (Übersee-Museum Bremen/Dt. Museumsbund)
 
Christian Feest (Frankfurt am Main)
Historische Sammlungsforschung: Erfahrungen aus den vergangenen Jahrzehnten
Christine Schlott (Leipzig)
Die Forschung zur Provenienz der anthropologischen Sammlung des Museums für Völkerkunde Dresden
Paola Ivanov (Ethnologisches Museum Berlin/Humboldt-Forum)
Zielshared research – Provenienzforschung am Beispiel der Tansania-Projekte am Ethnologischen Museum Berlin
Inés de Castro und Gesa Grimme (Linden-Museum Stuttgart)
Annäherungen an ein „Schwieriges Erbe“: Provenienzforschung im Linden-Museum
Christian Jarling (Übersee-Museum Bremen)
Wer suchet, der findet – oder auch nicht … Erste Erfahrungen des Provenienzforschungsprojektes zu den kolonialzeitlichen Sammlungen der ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika am Übersee-Museum Bremen
 
10.30-11.00 COFFEE BREAK
 
11.00-12.30 PANEL 4: Provenienz (un)geklärt – und was dann?
Chair: Anne-Maria Brandstetter (Universität Mainz/Ethnografische Studiensammlung)
 
Eva Raabe (Weltkulturen Museum Frankfurt)
Provenienzforschung als Lösung für Wertkonflikte?
Stefan Eisenhofer und Anne Splettstösser (Museum Fünf Kontinente und Universität Göttingen)
Aurora Postcolonialis – Die Rückforderungsdebatten um den Kameruner Schiffschnabel im Museum Fünf Kontinente
Tina Brüderlin (Museum Natur und Mensch, Städtische Museen Freiburg)
Chancen und Herausforderungen: Repatriierung, Partnerschaft und NAGPRA
Barbara Plankensteiner (Museum für Völkerkunde Hamburg)
Der Benin Dialog
 
12.30-13.30 LUNCH BREAK
 
13.30-15.00 PANEL 5: Am Schnittpunkt zur Öffentlichkeit: Provenienzforschung im Ausstellungsbetrieb
Chair: Iris Edenheiser (Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim)
 
Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente)
Die Ausstellung From Samoa with Love? und die Kontextualisierung der Sammlung Marquardt
Alexis von Poser (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover)
Die Ausstellung „Heikles Erbe. Koloniale Spuren bis in die Gegenwart“ im Landesmuseum Hannover – Ein Versuch des Umgangs mit kolonialen Provenienzen
Margareta von Oswald (Humboldt-Universität zu Berlin)
Provenienz ausstellen. „Objektbiografien“ als Experiment auf dem Weg zum Humboldt-Forum
Heike Hartmann (Berlin)
Andererseits. Zum Umgang mit Objekten in „Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“
Susanne Wernsing (Freie Kuratorin, Wien/Dresden)
Herkunft ausstellen
 
15.00-15.15 COFFEE BREAK
 
15.15-16.00 ABSCHLUSSDISKUSSION/ FINAL DISCUSSION:
Wie soll es von hier aus weitergehen? / How to go on from here?
 
16.00-16.30 FINAL COFFEE

Veranstalter: AG Museum der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde & Museum Fünf Kontinente

Anmeldung obligatorisch
Dr. Stefan Eisenhofer und/oder Dr. Hilke Thode-Arora

Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Akkreditierung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Download Flyer (PDF)

Download Programm kurz

Download Programm mit Abstracts

Veranstaltungsort

Museum Fünf Kontinente, München
Maximilianstraße 42
80538 München

www.museum-fuenf-kontinente.de/veranstaltungen/programm%C3%BCberblick/07.-april-2017-tagung-provenienzforschung.html

Sonderausstellung "Deportationsort Ahlem", Gedenkstätte Ahlem, Hannover

Vom Sonntag, 20.11.2016 bis Freitag, 31.03.2017

Die „Judentransporte“ ab Hannover 1941-1944: Eine Ausstellung, die vom 20.11.2016 bis 31.3.2017 in der Gedenkstätte Ahlem zu sehen ist, beschäftigt sich mit diesen Transporten ebenso wie mit den Zielorten der Deportation. Die Eröffnung findet in Anwesenheit von Holocaustüberlebenden sowie deren Angehörigen statt.

Im September 1941 ordnete Hitler die Deportation der Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich und den annektierten Gebieten an. Das Gelände der israelitischen Gartenbauschule in Ahlem wurde zur zentralen Sammelstelle für die Verschleppung von 2.173 jüdischen Männern, Frauen und Kindern und damit zu einem Ort des Terrors und der Angst. In sieben Transporten kamen diese Menschen über Ahlem und den Bahnhof Fischerhof nach Riga, Warschau, Auschwitz und Theresienstadt. Nur 144 von ihnen erlebten die Befreiung. Eine Sonderausstellung, die vom 20. November 2016 bis zum 2. April 2017 in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, in 30453 Hannover zu sehen ist, beschäftigt sich mit diesen Transporten ebenso wie mit den Zielorten der Deportation.

Austellung, päd. Angebote, Vorträge und mehr

Anhand von Biografien werden die Schicksale der Opfer sichtbar, Zeitzeugen berichten in Interviews von den Deportationen. Begleitet wird die Ausstellung „Deportationsort Ahlem – Die ‚Judentransporte ab Hannover 1941- 1944“ von einem umfangreichen pädagogischen Angebot sowie wissenschaftlichen Vorträgen und Zeitzeugengesprächen. Sie sind Teil eines gemeinsamen Veranstaltungsprogramms von Region und Landeshauptstadt Hannover. 

Eröffnung am 20. November

Regionspräsident Hauke Jagau wird die Sonderausstellung am Sonntag, 20. November 2016, um 15 Uhr in der Gedenkstätte Ahlem, eröffnen. Grußworte sprechen Rabbiner Dr. Menachem Barkahan vom Riga Ghetto Museum und Gitta Kleinberger, Tochter der Holocaust-Überlebenden Margot Kleinberger. Die musikalische Begleitung übernimmt Prof. Andor Iszák. Außerdem sind Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule 6 anwesend, die sich im Rahmen eines Schulprojekts mit der Geschichte der Deportation auseinandergesetzt und einen Teil der Ausstellung mitgestaltet haben.

Gegen das Vergessen

„Unser Ziel muss es sein, sicherzustellen, dass die Menschen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind, nicht in Vergessenheit geraten. Das sind wir ihnen und ihren Angehörigen schuldig“, betont Regionspräsident Hauke Jagau. „Mit der Ausgrenzung von Minderheiten hat die Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten ihren Anfang genommen. Wir müssen verhindern, dass sich solche Tendenzen erneut in der Gesellschaft breit machen.“

Persönliche Geschichten stehen im Mittelpunkt

Die Sonderausstellung setzt wie auch das Begleitprogramm neben den historischen Fakten und aktuellen Forschungsergebnissen auf biografisches Material und persönliche Geschichten: Interessierte Schulklassen haben zum Beispiel die Möglichkeit, mit Nachfahren der Familie Rosenblatt oder mit der Zeitzeugin Henny Simon ins Gespräch zu kommen. Sie wurde zusammen mit ihrer Mutter im Dezember 1941 über Ahlem ins Ghetto Riga deportiert, wo ihre Mutter 1944 starb. Henny Simon überlebte und wanderte 1949 in die USA aus, wo sie noch heute lebt. Am Dienstag, 13. Dezember, 19 Uhr, ist sie im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, in 30163 Hannover zu Gast. Durch das Zeitzeugengespräch mit Henny Simon führt die Historikerin Dr. Anke Sawahn.

Das ausführliche Programm zur Sonderausstellung finden Sie hier: broschuere-deportationsort-hannover

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Ahlem
Heisterbergallee 10
30453 Hannover

www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Region-Hannover/Region-Hannover/Sonderausstellung-%22Deportationsort-Ahlem%22

Weiterbildungsprogramm „Provenienzforschung – über die Herkunft der Kunstwerke“: Modul I – Einführung in die Provenienzforschung

Vom Donnerstag, 23.03.2017 bis Freitag, 24.03.2017
Um 10:00 bis 16:30 Uhr

Weiterbildungsprogramm Provenienzforschung der FU Berlin

Provenienzforschung gehört zum Methodenkanon der Kunst- und Kulturwissenschaften: Sie widmet sich der Erforschung der Herkunft und Geschichte von Objekten unterschiedlichster Gattungen – von Gemälden bis zu Gebrauchsgegenständen des Alltags. Wer sich für die Geschichte privater und öffentlicher Sammlungen, von Museen und Galerien interessiert, kommt um sie nicht herum. 

In vier Modulen werden theoretische und praktische Kenntnisse der Ziele und Methoden der Provenienzforschung vermittelt. Die behandelten Themen stehen in praxisnahem Bezug zu den Sammlungen und Institutionen selbst: Institut für Zeitgeschichte, Pinakotheken, NEUMEISTER Münchener Kunstaktionshaus, Münchner Stadtmuseum, Museum Fünf Kontinente und Jüdisches Museum München, Staatsarchiv und Museum im Kulturspeicher Würzburg.

Das Weiterbildungsprogramm PROVENIENZFORSCHUNG richtet sich u. a. an Mitarbeiter/innen aus öffentlichen Sammlungen aller Museumssparten, freiberufliche Provenienzforscher/innen, Beschäftigte von Museumsverbänden und Kunsthändler/innen. 

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Diese Weiterbildung wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (Stiftung bürgerlichen Rechts).

Die Veranstaltung findet statt IN KOOPERATION MIT DER LANDESSTELLE FÜR DIE NICHTSTAATLICHEN MUSEEN IN BAYERN.

Modul I: Einführung in die Provenienzforschung und Praxisbeispiele
Ort: München
Zeit: Do/Fr, 23./24.3.2017, Do, 10.00 – 17.00 Uhr / Fr, 10.00 – 16.30 Uhr

TAG 1: VERLOREN, GEFUNDEN: MÜNCHEN UND DIE PROVENIENZFORSCHUNG

Dr. Uwe Hartmann: Einführung in die Provenienzforschung – ein Überblick

Prof. Dr. Iris Lauterbach: Die Geschichte des Central Collecting Points mit Führung durchs Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Dr. Meike Hopp: Das Fotoarchiv der Kunstsammlung Julius Böhler. Praktische Übung zu Handlungsbeziehungen einer Kunsthandlung

Dr. Stephan Klingen: Bild- und Informationsdatenbanken als Hilfsmittel bei der Provenienzforschung mit praktischer Übung

Anschließend gemeinsames Abendessen

TAG 2: LEGALISIERTER RAUB?

Sebastian Peters M. A.: Vermögensentzug

Dr. Uwe Hartmann: Was sind faire und gerechte Lösungen?

Carola Thielecke: Provenienzen in der Museumsarbeit: Juristische Aspekte / anschl. Gespräch mit den Teilnehmer/innen

Prof. Dr. Magnus Brechtken: Die historische und politische Dimension des Falles Gurlitt

Nadine Bauer M. A. und Sophie Leschik M. A.: Das Förderprogramm des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste / anschließend Beratung zu konkreten Projektanträgen (falls von Teilnehmerseite erwünscht)

 

 

Veranstaltungsort

München

www.fu-berlin.de/sites/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/pvf/index.html

International Conference - From Refugees to Restitution: The History of Nazi Looted Art in the UK in Transnational Perspective

Vom Donnerstag, 23.03.2017 bis Freitag, 24.03.2017
Um 09:00 bis 18:00 Uhr

INTERNATIONAL CONFERENCE
From Refugees to Restitution:
The History of Nazi Looted Art in the UK in Transnational Perspective
Newnham College, Cambridge
Lucia Windsor Room, 23-24 March 2017
 
 
Please register by 1 March 2017 by emailing thelootedartconference@gmail.com
Registration fee 35 £ (25 £ for students)

Veranstaltungsort

Newnham College Cambridge, Lucia Windsor Room
Sidgwick Avenue
CB3 9DF Cambridge, UK

www.lootedart.com/RWDER4960671

Veranstaltung im Museum August Kestner/ Stadtarchiv Hannover: Eine heikle Spurensuche - Provenienzforschung am Beispiel der Münzsammlung David

Vom Donnerstag, 02.03.2017 bis Donnerstag, 09.03.2017
Um 11:15 bis 13:15 Uhr

Seit einigen Jahren wird besonders die Herkunft von Sammlungsobjekten erforscht, um heraus zu finden, ob sie aus dem Besitz jüdischer Mitbürger stammen, deren Hab und Gut unrechtmäßig während der Nazi-Zeit eingezogen wurde. Wir erfahren unter anderem von dem Schicksal eines jüdischen Arztes aus Großburgwedel, dessen Münzen sich heute in unserem Museum befinden.

Beim zweiten Termin im Stadtarchiv Hannover können die entsprechenden Dokumente eingesehen werden.

Treffpunkt
02.03.: Museum August Kestner
09.03.: Stadtarchiv, Am Bokemahle 14

Kosten für beide Termine:  15,00 € inkl. Kaffee & Tee

Veranstaltungsort

Museum August Kestner
Trammplatz 3
30159 Hannover

www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Museen-Ausstellungen/Museumsf%C3%BChrer/Top-Museen/Museum-August-Kestner/Bildung-Kommunikation/Seminare/Kultur-erleben-am-Vormittag/Eine-heikle-Spurensuche

DZK-Konferenz: Die Suche nach NS-Raubgut - Zur Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt

Am Montag, 12.12.2016
Um 15:00 Uhr

Seit Anfang 2015 ist das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg ansässig. Mit dieser Konferenz stellt es sich erstmals einer breiten Öffentlichkeit in Sachsen-Anhalt vor. Museen, Bibliotheken, Archive und weitere Akteure werden in kurzen Berichten ihre Projekte präsentieren, seien sie bereits beendet, seien sie noch im Werden, seien sie für die nächste Zukunft geplant.

Die Teilnahme ist kostenfrei und aufgrund der begrenzten Platzzahl nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Bitte geben Sie an, ob Sie allein oder in Begleitung kommen. Ihre Anmeldung wird bestätigt.

Anmeldungen an:

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Josefine Hannig
Humboldtstraße 12
39112 Magdeburg
Telefon+49 (0) 391 727 763 23
Telefax+49 (0)391 727 763 6
E-Mailjosefine.hannig@kulturgutverluste.de

Den Konferenzflyer finden Sie hier: 16-12-12_provenienzrecherche-sachsen-anhalt

Veranstaltungsort

Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68 – 73
39104 Magdeburg

www.kulturgutverluste.de/Content/02_Aktuelles/DE/Termine/2016/16-12-12_Provenienzforchung-in-Sachsen-Anhalt.html

Herbsttreffen des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V.

Vom Montag, 28.11.2016 bis Dienstag, 29.11.2016
Um 12:00 bis 20:30 Uhr

Das nächste Treffen des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. findet am 28. und 29. November 2016 in München statt.

Angemeldete Gäste können an folgenden Veranstaltungen teilnehmen:

28. November 2016, 12.00 bis 18.00 Uhr, Museum Fünf Kontinente
Vorträge und Präsentationen zu den Themenbereichen:
– Quellen zum Münchner Kunsthandel
– Kunst- und Kulturobjekte aus ehemaligem NS-Besitz in Bayern
– Provenienzforschung an den nichtstaatlichen Museen Bayerns

29. November 2016, 19.00-20.30 Uhr, Ernst von Siemens-Auditorium der Pinakothek der Moderne
Podiumsdiskussion zum Stand der Provenienzforschung 2016

Wenn Sie sich als Gast anmelden möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: muenchen_2016@arbeitskreis-provenienzforschung.org.

Anmeldeschluss ist der 14. November 2016. 
Die Teilnahmegebühr beträgt € 30,-.

Das Programm finden Sie hier

 

Veranstaltungsort

München

arbeitskreis-provenienzforschung.org/index.php?id=arbeitskreistreffen

Abschlussveranstaltung „Erst-Check“ in fünf Stadt- und Regionalmuseen - ein Pilotprojekt zur Provenienzforschung in Südniedersachsen

Am Montag, 28.11.2016
Um 11:00 bis 16:00 Uhr

 „Erst-Check“ in fünf Stadt- und Regionalmuseen – ein Pilotprojekt zur Provenienzforschung in Südniedersachsen
am 28.11.2016, von 11.00 – 16.00 Uhr,
im Welfenschloss Hann. Münden, Lepantosaal
 
Das Forschungsprojekt „Erst-Check“ richtet sich an mittlere und kleine Museen in Südniedersachsen, die aus personellen und finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, die Recherchen zur Herkunft (Provenienz) ihrer Sammlungsbestände aus eigener Kraft durchzuführen. Am 01.06.2016 startete der „Erst-Check“ in fünf südniedersächsischen Museen. Dabei sollte geklärt werden, ob ein Verdacht auf NS-Raubgut und andere problematische Erwerbungskontexte, z.B. aus der Kolonialzeit oder im Zusammenhang mit der deutsch-deutschen Teilung, in den jeweiligen Beständen vorliegt. Gesucht wurde nach Kulturgut, das zwischen 1933 und 1945, bzw. nach 1945 mit unklaren Angaben zur Provenienz in die Museen gelangte. Die Ergebnisse liegen nun vor und lassen abschätzen, in welchen Museen weiterführende Recherchen notwendig sind.
 
Bei der Abschlussveranstaltung wird Dr. Christian Riemenschneider die Ergebnisse des Erst-Checks in fünf südniedersächsischen Museen: Museum der Stadt Alfeld, Heimatmuseum Duderstadt, Stadtmuseum Einbeck, Städtisches Museum Hann. Münden sowie dem Bergwerksmuseum Clausthal-Zellerfeld der Öffentlichkeit vorstellen.
 
Neben der Präsentation der Ergebnisse werden Kurzvorträge in spezielle Themenbereiche der Provenienzforschung einführen.
 
Das detaillierte Programm finden Sie hier: Abschlussveranstaltung_Programm
 
Freie Parkmöglichkeiten für Referenten und Gäste befinden sich auf dem oberen Schlossplatz direkt vor dem Welfenschloss Hann. Münden. Der Lepantosaal liegt in der zweiten Etage des Schlosses, direkt hinter dem Stadtarchiv.
 
Um Anmeldung wird gebeten bis Montag, den 21.11.2016, unter: gst@landschaftsverband.org oder telefonisch unter 0551 63443264
 
 

Veranstaltungsort

Welfenschloss Hann. Münden, Lepantosaal
Schloßplatz
34346 Hann. Münden

Konferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste: Entziehungen von Kulturgütern in SBZ und DDR - Der Stand der Forschung und die Perspektiven

Am Montag, 21.11.2016
Um 10:30 Uhr

Zu den Aufgaben des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste gehört neben der vorrangigen Erforschung von NS-Raubgut auch die Förderung der notwendigen grundlegenden Forschungen zu den Enteignungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. Die Konferenz soll dazu dienen, den gegenwärtigen Wissensstand in Museen, Bibliotheken und Archiven zusammenzufassen, die Rolle des Staatlichen Kunsthandels der DDR jedenfalls punktuell zu erfassen und Perspektiven für künftige Forschungsprojekte zu entwickeln. Es soll auf dieser Konferenz nicht um Restitutionsfragen gehen, sondern um die ihnen notwendig vorausgehenden Grundlagenerkundungen.

Derzeit gibt es noch Restplätze. Die Teilnahme ist kostenfrei und nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Bitte geben Sie an, ob Sie nach der Konferenz an der abendlichen Zusammenkunft teilnehmen werden.
Ihre Anmeldung wird bestätigt.

Anmeldungen an:

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Josefine Hannig
Humboldtstraße 12
39112 Magdeburg
Telefon+49 (0) 391 727 763 23
Telefax+49 (0)391 727 763 6
E-Mailjosefine.hannig@kulturgutverluste.de

verweist auf: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Öffnet neues Fenster)

In Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor

Konferenzflyer:

 

Veranstaltungsort

Stiftung Brandenburger Tor/ Max Liebermann Haus
Pariser Platz 7
10117 Berlin

www.kulturgutverluste.de/Content/02_Aktuelles/DE/Termine/2016/16-11-21_Entziehungen-von-Kulturguetern-SBZ-DDR.html

COLLECTING AND PROVENANCE. USAGE, AUTHENTICITY, AND OWNERSHIP. International Conference at The Israel Museum, Jerusalem

Vom Sonntag, 13.11.2016 bis Mittwoch, 16.11.2016

COLLECTING AND PROVENANCE
USAGE, AUTHENTICITY, AND OWNERSHIP
 
International Conference November 13th–16th, 2016 at The Israel Museum, Jerusalem
 
Sessions include:
Provenance Studies and Methodology
Methodology: From Theory to Practice
The Impact of Provenance on Museums and WWII Restitution
Provenance, Restitution, and the Law
Provenance and Archaeology
Authorship and Authenticity            
Provenance and Connoisseurship
Provenance, Perception, and Reception of Art
The Economics of Provenance
Workshops in the Israel Museum’s Collections
 
Keynote Speakers:
Edmund de Waal
Author of – The Hare with Amber Eyes
Prof. Dror Wahrman Dean of Humanities,
The Hebrew University of Jerusalem
 
 
 
 
For any queries in connection with the conference (general information, overseas booking) and to receive
a registration form, please contact conference.imj@gmail.com
 

Veranstaltungsort

The Israel Museum, Jerusalem
11 Ruppin Boulevard, Hakyria
9171002 Jerusalem, Israel

www.imj.org.il/provenance/

Forum Kunst und Markt/ Center for Art Market Studies, Berlin: Podiumsdiskussion und Workshop "Art Markets and Politics"

Vom Freitag, 04.11.2016 bis Samstag, 05.11.2016

PODIUMSDISKUSSION UND WORKSHOP 2016

Art Markets and Politics 
(Berlin, 04-05/11/2016)

Konzeption: Dr. Dorothee Wimmer (TU Berlin), Dr. Thomas Skowronek (HU Berlin/Topoi), Prof. Dr. Bénédicte Savoy (TU Berlin), assisted by Lukas Fuchsgruber M.A. (TU Berlin)

Forum Kunst und Markt/Center for Art Market Studies am Institut für  Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin, Raum H 1035 im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Podiumsdiskussion: Kulturgutschutz – Ein Gesetz und seine Folgen
Freitag, 04/11/2016, 18.15 – 19.45 h
Sprache: Deutsch

Nach kontroverser Debatte wurde das deutsche „Gesetz zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts“ verabschiedet und vom Bundesrat der Bundesregierung Deutschland gebilligt. Am 6. August ist es in Kraft getreten. Was steht tatsächlich in diesem Gesetz? Wie ist die Umsetzung? Welche Kunst ist betroffen? Die Podiumsdiskussion versammelt Expert_innen aus Kulturpolitik, Kunsthandel, Jurisprudenz und Wissenschaft.


Workshop: Art Markets and Politics

Samstag, 05/11/2015, 10:00 – 17:00 h
Sprachen: Deutsch und Englisch

Der fünfte Workshop des Forums Kunst und Markt/Center for Art Market Studies fragt in einer globlen Perspektive nach dem Eingreifen der Politik in das Kunsthandelsgeschehen: Welche Möglichkeiten eröffnen bzw. verwehren politische Systeme Kunstmärkten mit ihren unterschiedlichen Staats- und Regierungsformen (Monarchie, Diktatur, Demokratie etc.)? Welche Instanzen und Institutionen sind an diesen politischen Vorgaben und Maßnahmen in welcher Form und mit welchen Konsequenzen für den Handel beteiligt? Wie reagieren Kunstmärkte auf diese staatlichen Kontrollen und Eingriffe? 

PROGRAMM

10:00 Begrüßung Bénédicte Savoy (Berlin) | Dorothee Wimmer (Berlin) 
Einführung Dorothee Wimmer (Berlin) | Thomas Skowronek (Berlin) | Lukas Fuchsgruber (Berlin)

SEKTION I Staatliche Strukturen
Moderation: Dorothee Wimmer (Berlin)

10:15 Lynn Catterson (New York) 
A Dealer, the Nobility & the Art Market in Post-Unification Florence

10:45 Caroline Flick (Berlin) Lizensierung: Die Händler und die Reichskammer der bildenden Künste

11:15 Kaffeepause

11:30 Emanuele Sbardella (Berlin/Rom) 
Politics, Polity and Policy: Aspekte des Numismatik-Kunstmarktes im Nationalsozialismus

12:00 Mittagspause

SEKTION II Rechtliche Rahmenbedingungen
Moderation: Thomas Skowronek (Berlin)

13:30 Léa Saint-Raymond (Paris) 
The Artist’s Resale Right in France: Origins and Consequences on the Art Market

14:00 Deirdre Robson (London) 
The Law of Unintended Consequences? US Federal Taxation and the Art Market

14:30 Piotr Stec | Alicja Jagielska-Burduk (Opole | Bydgoszcz)
Restitution or the Return of Cultural Objects. A Transnational Perspective

15:00 Kaffeepause

SEKTION III Politische Systeme und Transformationen
Moderation: Martin Hartung (Zürich)

15:30 Meggie Morris (San Diego) 
Unusual Suspects? Madrid’s Contemporary Art Fair (ARCO) and Spain’s Cultural and Political Agenda in the 1980s

16:00 Ahmad Rafiei (Lubbock) 
The Place of the Market in Iranian Post-Revolutionary Art

16:30 Iain Robertson (London) 
United Kingdom, China and the Gulf States: The Impact of Political Systems and Ideologies on Art Markets Today

17:00 Ende des Workshops

 

Veranstaltungsort

Forum Kunst und Markt/Center for Art Market Studies am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, TU Berlin, Raum H 1035 (Hauptgebäude)
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

www.fokum.org/workshop-2016/

»Arisierung« Über den Umgang mit dem Unrechts-Erbe - Symposium in der Bremischen Bürgerschaft

Am Donnerstag, 03.11.2016

Wie umgehen mit Unrechts-Erbe? Die taz, die Bremer Bürgerschaft und die Uni Bremen laden zum öffentlichen Symposium.

Die Beraubung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland und Europa war ein einträgliches Geschäft. Der Staat, viele Unternehmen und Privatleute profitierten von der „Arisierung“ jüdischen Besitzes im Nationalsozialismus – und tun es zum Teil, als Erben, bis heute.

Der Umgang mit dem „Unrechts-Erbe“ ist Thema eines öffentlichen Symposiums am 3. November 2016, welches die taz und die Bremische Bürgerschaft zusammen mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen veranstalten. Kooperationspartner sind die Landeszentrale für politische Bildung Bremen, die Heinrich-Böll-Stiftung Bremen, die Rosa Luxemburg Stiftung Bremen und die Friedrich-Naumann-Stiftung.

Ab 14 Uhr stellen HistorikerInnen den jeweiligen Forschungsstand in Bezug auf die Profit-Trias Fiskus-Firmen-Privatleute dar. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, wie sich der heutige Umgang mit den NS-Erbschaften gestaltet.

6.000 Waggon-Ladungen geraubte jüdische Habe

Hilde Schramm stellt in diesem Kontext die Arbeit der von ihr mitgegründeten Stiftung „Zurückgeben“ vor. Auch die Bremer Initiative für ein „Arisierungs“-Mahnmal wird zur Diskussion gestellt.

Bremen als Hafen- und Logistikstandort profitierte insbesondere vom Transport geraubten jüdischen Eigentums. Es wurde vielfach auf „Juden-Auktionen“ versteigert. Als „kriegswichtig“ galt die Ausstattung von Ausgebombten mit jüdischen Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen.

2017 jährt sich zum 75. Mal die Ankunft des ersten Frachters, der jüdischen Hausrat von Amsterdam nach Bremen brachte. Der damalige Gau Weser-Ems erhielt mit knapp 6.000 Waggon-Ladungen fast ein Drittel der unter den „Gauen“ des Reichs verteilten jüdischen Habe aus den besetzten Ländern Westeuropas.

Das Symposium fokussiert sich daher nicht auf die Enteignung wertvoller Kunstwerke oder den Zwangsverkauf von Immobilien. Es fragt stattdessen auch nach Verbleib und Bedeutung der weit weniger im Fokus stehenden „arisierten“ Möbel und Alltagsgegenstände.

Deren oft vergessene Existenz in vielen deutschen Haushalten verweist sowohl auf die Totalität der „Verwertung“ jüdischen Eigentums als auch die Schwierigkeit, einen angemessen Umgang mit diesem Erbe zu finden.

HENNING BLEYL, Redakteur der taz.bremen und Mitinitiator der Initiative für ein Bremer „Arisierungs“-Mahnmal

Weitere Informationen und Anmeldung: bleyl@taz.de

Einladung und Flyer: Symposium Arisierung_2016-11-03

 

 

Veranstaltungsort

Festsaal der Bremischen Bürgerschaft
Am Markt 20
28195 Bremen

www.taz.de/!163025/

Ausstellung "Beethoven. Evakuiert! Kulturschutz im Bergungsort Schloss Homburg 1939 bis 1945", Museum Schloss Homburg, Nürnbrecht

Vom Samstag, 20.08.2016 bis Dienstag, 01.11.2016

Die Sonderausstellung im White Cube beleuchtet eine besondere Phase der Museumsgeschichte im Zweiten Weltkrieg. Mit Kriegsbeginn am 1. September 1939 wurde Schloss Homburg zum Bergungsort für rheinische Kunst- und Kulturgüter erklärt und bot Schutz vor Bombenangriffen für vielfältige Sammlungen. In dieser Zeit wurden Original-Handschriften, Archiv- und Bibliotheksbestände sowie Exponate des Beethoven Hauses Bonn, darunter der berühmte Graf-Flügel (Beethovens letzter Flügel), in der oberbergischen Höhenburg geborgen. Auch Gemälde des Rheinischen Landesmuseums Bonn sowie zahlreiche Privatsammlungen und Kirchengüter des Rheinlandes waren in Nümbrecht ausgelagert. Eine Ausstellungskooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn gibt nun Einblick in diesen bisher unbekannten Teil der 90-jährigen Geschichte des Museums auf Schloss Homburg.

Sie können sich die Begleitbroschüre als pdf ansehen oder downloaden.

Veranstaltungsort

Museum und Forum Schloss Homburg
Schloss Homburg 1
51588 Nürnbrecht

www.schloss-homburg.de/cms200mfsh/museum/sonderausstellungen/aktuell/

Tagung: Kunst in Deutschland 1933–1945. Perspektiven 70 Jahre danach

Vom Donnerstag, 27.10.2016 bis Samstag, 29.10.2016

Veranstaltet vom Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Verbindung mit dem Kunstverein „Talstrasse“ e.V. , der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) und dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Gefördert von der Fritz-Thyssen-Stiftung

Die wissenschaftliche Erforschung der Kunst während des „Dritten Reichs“ boomt und stagniert zugleich. Der paradoxe Befund ergibt sich durch den Blick auf die öffentliche Präsenz des Phänomens, die umfassenden und ebenfalls von der interessierten Öffentlichkeit wahrgenommenen Projekte im Bereich der Provenienzforschung sowie einer deutlich gestiegenen Anzahl von Ausstellungsprojekten, die sich mit  Facetten der Problematik auseinandersetzen und schließlich weiteren, oftmals stark positivistisch orientierten Forschungsansätzen.

Ausgangspunkt der Tagung ist ein langjähriges wissenschaftliches Forschungsprojekt mit Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg, bei dem sich intensiv mit der Kunst in Halle (Saale) während des Nationalsozialismus auseinandergesetzt wurde. Hintergrund dafür war auch der herausgehobene Status, den Halle (Saale) als eine Speerspitze der Moderne hinsichtlich Sammlungsaufbau und Museumskonzeption in den 1920er Jahren unter den Direktoren Max Sauerlandt und Alois J. Schardt inne hatte und der von den neuen Machthabern zerstört wurde. Nicht aber die erneute Aufbereitung einer Verlustgeschichte, sondern die exemplarische Untersuchung eines lokalen Herrschaftszentrums stand dabei im Fokus und erbrachte detaillierte Erkenntnisse über die konkreten Abläufe während des „Dritten Reichs“. Die Ergebnisse der Recherchen werden in den Tagungsbeiträgen vorgestellt.

Darüber hinaus kontextualisiert die Tagung im Rahmen von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion die konkreten Ergebnisse der regionalen Studien sowie die gegenwärtig deutlich verstärkten Bemühungen um eine kritische Einordnung und Präsentation von Sammlungsbeständen, die mit der NS-Zeit verbunden sind. Die Tagung versteht sich insofern als Beitrag zu einer aktuellen und mitunter kontroversen Debatte der Gegenwart. Zur Teilnahme sind Sie herzlich eingeladen!

Das vollständige Programm finden Sie hier: kunst_in_deutschland_1933_45_tagungsprogramm

Veranstaltungsort

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Steintor Campus, Hörsaal 1, u.a.
Adam-Kuckhoff-Straße 35 u.a.
06108 Halle

www.ikare.uni-halle.de/kunstgeschichte/tagungen/kunst_in_deutschland_1933-1945

Symposium "Adelsschätze. Geschichte und Schicksal von Schlosssammlungen in Sachsen und Böhmen“, 20. bis 22. Oktober 2016, Děčín

Vom Donnerstag, 20.10.2016 bis Samstag, 22.10.2016

„Adelsschätze. Geschichte und Schicksal von Schlosssammlungen in Sachsen und Böhmen“

Die adligen Besitzer von Schloss Děčín trugen über 300 Jahre eine umfangreiche Sammlung wertvoller Kunst und Kulturobjekte zusammen. Děčín steht heute exemplarisch für die Schicksale adliger Sammlungen im Laufe der Jahrhunderte. Auch der gewachsene Sammlungsbestand des Schlosses Weesenstein besitzt eine interessante Geschichte. Die internationale Tagung widmet sich der Entwicklung von Kunst- und Schlosssammlungen in Sachsen und Böhmen. Der grenzüberschreitende Vergleich soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Umgang mit Kunst- und Kulturgut in Sachsen und Böhmen im Laufe der Jahrhunderte herausarbeiten. Zum Abschluss des Symposiums findet eine Exkursion in das Schloss Konopiště und das Lobkowicz-Palais in Prag statt.

Programm der Tagung

Anmeldeformular

Kontakt
deutsch:
Schloss Weesenstein
Am Schlossberg 1
01809 Müglitztal

marzella.roeder@schloesserland-sachsen.de

http://www.schloss-weesenstein.de/de/eu_projekte_partner/adelsschaetze_die_lust_am_sammeln_in_sachsen_und_boehmen/

tschechisch:
Zámek Děčín, příspěvková organizace statutárního města Děčína
Dlouhá jízda 1254
405 02 Děčín 1

info@zamekdecin.cz

Veranstaltungsort

Zámek Děčín
Dlouhá jízda 1254
CZ-405 01 Děčín 1 (Tschechische Republik)

www.zamekdecin.cz/web_de/?p=clanky/program-der-tagung

Kabinettschau "Liebermann - Gurlitt. Die Geschichte eines verlorenen Bildes" im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Vom Montag, 06.06.2016 bis Sonntag, 09.10.2016

Die Kabinettschau widmet sich Max Liebermanns Ölstudie „Reiter am Strand“ von 1909, die sich einst im Bestand des Landesmuseums befand. 1941 war das Gemälde an den Kunsthändler Hildebrand Gurlitt verkauft worden. Nach 75 Jahren wird es als Leihgabe des Buchheim Museums Bernried erstmals wieder in Oldenburg zu sehen sein. Die Schau erzählt die vollständige, kulturpolitisch höchst aktuelle Geschichte eines Gemäldes von seiner Entstehung über den Verkauf im Nationalsozialismus bis zu seinem heutigen Verbleib. Originalwerk und historische Korrespondenzen aus den 1940er Jahren geben ein umfangreiches und anschauliches Bild der Vorgänge. Druckgraphische Arbeiten von Max Liebermann aus dem Bestand des Landesmuseums vervollständigen die Kabinettschau.

Ab 1923 wurde das Gemälde „Reiter am Strand“ im neu eröffneten Landesmuseum im Oldenburger Schloss als Teil der „Galerie der Moderne“ präsentiert, nachdem es 1914 durch den „Galerieverein“ erworben worden war. 1937 blieb es zunächst von der nationalsozialistischen Beschlagnahmeaktion „Entartete Kunst“ verschont, obgleich die Werke des jüdischen Malers Liebermann verfemt wurden. Dennoch hing das Gemälde noch bis 1938 in einem Salon des Oldenburger Schlosses, der als repräsentatives Besprechungszimmer für NS-Funktionäre eingerichtet worden war.

Am 11. Juni 1941, als der Handel mit ‚jüdischer‘ Kunst eigentlich bereits untersagt war, wandte sich Hildebrand Gurlitt auf der Suche nach „bedeutenden Bildern von Liebermann“ an das Landesmuseum. Er gehörte zu den einflussreichsten Kunsthändlern des Dritten Reichs und war später unmittelbar in den NS-Kunstraub involviert. Es kam zum Verkauf. Im Juli 1941 verließ der „Reiter am Strand“ als letztes Gemälde eines jüdischen Künstlers die Sammlung des Museums und wurde von Gurlitt an einen Hamburger Versicherungskaufmann für dessen Privatsammlung vermittelt. Mit dem Erlös des Bildes erwarb das Landesmuseum zwei Werke des ostfriesischen Landschaftsmalers Julian Klein von Diepold, die ebenfalls in der Kabinettschau zu sehen sind.

In den 1950er Jahren gelangte das Liebermann-Gemälde in die Sammlung des Malers, Verlegers und Autors Lothar-Günther Buchheim. Als Eigentum des Bayerischen Staates gehört es heute zur Sammlung des 2001 eröffneten „Buchheim Museum der Phantasie“ am Starnberger See.

 

Veranstaltungsort

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, Prinzenpalais
Damm 1
26135 Oldenburg

www.landesmuseum-ol.de/ausstellungen/liebermann-gurlitt.html

Tagung: Kunst, Provenienz und Recht – Herausforderungen und Erwartungen

Vom Montag, 13.06.2016 bis Dienstag, 14.06.2016
Um 18:00 Uhr

Anlass der Veranstaltung ist die Einrichtung zweier Stiftungsprofessuren zur Provenienzforschung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Der erste der beiden Lehrstühle wird in der Philosophischen Fakultät am Institut für Kunstgeschichte angegliedert sein, der zweite in der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.

Ort: Hörsaal IX und Institut für Kunstgeschichte, Hauptgebäude der Unisversität Bonn (Regina-Pacis-Weg 1)
Veranstalter: Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Fachbereich Rechtswissenschaft, Kunsthistorisches Institut und Philosophische Fakultät der Universität Bonn

Öffentliche Veranstaltung, um eine Anmeldung bis zum 30.5.2016 wird gebeten.
Anmeldung: redaktion@recht-als-kultur.de

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.khi.uni-bonn.de/kunstprovenienzundrecht-stand-2.5.16-1-2.pdf

Veranstaltungsort

Universität Bonn, Hauptgebäude, Hörsaal IX und Institut für Kunstgeschichte
Regina-Pacis-Weg1
53116 Bonn

www.khi.uni-bonn.de/tagung-kunst-provenienz-und-recht-herausforderungen-und-erwartungen

Treffen der AG Museen Südniedersachsen und Auftaktveranstaltung „Erstcheck in fünf Stadt- und Regionalmuseen - ein Pilotprojekt zur Provenienzforschung in Südniedersachsen“

Am Montag, 06.06.2016
Um 14:30 bis 18:30 Uhr

14.30 – 15.00
Begrüßung und Einleitung
Dr. Elke Heege, Vorsitzende der AG Museen Südniedersachsen:
Begrüßung
Dr. Claudia Andratschke, Landesmuseum Hannover und Netzwerk Provenienzforschung in
Niedersachsen:
„Gemeinsame Spurensuche – Das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen.
Aufgaben und Ziele der Provenienzforschung mit Blick auf mittlere und kleine Museen“
Astrid Vettel und Dr. Christian Riemenschneider, Landschaftsverband Südniedersachsen:
„Das Provenienzforschungsprojekt und die beteiligten Museen in Südniedersachsen“
Vorträge
15.00 – 15.15
Dr. Ernst Böhme, Städtisches Museum Göttingen:
„Die Möbel der Familie Hahn – Die Suche nach arisiertem Kulturgut im
Städtischen Museum Göttingen“
15.20 – 15.35
Anneke de Rudder, Museum Lüneburg:
„Chancen und Grenzen der Provenienzforschung an kleineren Museen – Das Beispiel Lüneburg“
15.40 – 16.00
Mathias Deinert, freier Provenienzforscher, Potsdam:
„Provenienzforschung im Land Brandenburg – Zu den Erstchecks an kleinen und mittleren Museen seit 2012. Methode, Ergebnisse, Erfahrungen“
Diskussion
16.15 – 16.45
Kaffeepause

16.45 – 18.30

AG-Museen Südniedersachsen
• Genehmigung des Protokolls vom 05.10.2015
• Kurzbericht aus dem Landschaftsverband Südniedersachsen (Satzungsänderung und
Beitragsordnung, Jahresbericht, Landeskunde Südniedersachsen, Homepage
Museumsberatung und Website „Kulturerbe Südniedersachsen“, Digitalisierung 2017/2018,
Sonderausstellungen 2017: „Hüte“ – Eröffnung im Museum Hann. Münden)
• Berichte aus dem Museumsverband und den Museen (Vorstellung des Ausstellungsprojektes
„Novemberrevolution 1918“ am Städtischen Museum Göttingen durch die Kuratorin Simone
Hübner

Um Anmeldung zur Veranstaltung wird bis zum 23.5.2016 gebeten: gst@landschaftsverband.org

Veranstaltungsort

VGH Gebäude (Schulungsraum 2)
Berliner Str. 2 (Eingang über Maschmühlenweg)
37073 Göttingen

www.landschaftsverband.org/ag/museen/index.shtml

Kolloquium: Patrimoines spoliés. Regards croisés France-Allemagne

Vom Donnerstag, 02.06.2016 bis Freitag, 03.06.2016

La recherche de provenance, sous-domaine de l’histoire de l’art, suscite depuis une quinzaine d’années une attention accrue, tant auprès des spécialistes que d’un public plus large. Elle explore l’histoire et l’origine d’une œuvre d’art suivant des approches qui peuvent varier selon le contexte – commercial, universitaire ou muséal. Depuis la signature de la déclaration de Washington en 1998, et à travers des restitutions spectaculaires comme celle du tableau Scène de rue de Ernst Ludwig Kirchner issu de la collection Hess, le soutien à la restitution aux héritiers Flechtheim et la découverte récente du Trésor artistique de Munich, la recherche de provenance a pris une place croissante dans la conscience collective. Elle fait toutefois l’objet de controverses plus vives que jamais.

Les recherches de provenance ne s’arrêtent pas aux frontières nationales. Il est fréquent cependant que les institutions, les méthodes et les outils de travail à travers lesquels elles s’élaborent ne soient pas ou très peu connus hors des frontières de leur pays d’origine. C’est dans l’optique d’un renforcement de la coopération entre la France et l’Allemagne que les quatre institutions partenaires organisent ces journées d’études, qui permettront de présenter pour la première fois toutes les facettes de la recherche de provenance allemande et française.

Journées d’étude organisées par le Centre allemand d’histoire de l’art (DFK) et l’Institut National du Patrimoine (INP), en partenariat avec le Arbeitskreis für Provenienzforschung, e.V. et l’Institut national d’histoire de l’art (INHA).

Des traductions simultanées français/allemand auront lieu.

Conception :

Thomas Kirchner, directeur du Centre allemand d’histoire de l’art

Julia Drost, directrice de recherche / jeunes chercheurs, Centre allemand d’histoire de l’art

Gennaro Toscano, directeur des études du département des conservateurs, directeur de la recherche et des relations scientifiques, Institut national du patrimoine

Programmation :

Emilie Maume, chargée des manifestations culturelles et scientifiques, et du mécénat, Institut national du patrimoine

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Patrimoines-spolies.-Regards-croises-France-Allemagne

Veranstaltungsort

Galerie Colbert, Auditorium
2, Rue Vivienne
75002 Paris

www.inp.fr/Recherche-colloques-et-editions/Manifestations-scientifiques/Colloques/Programme/Patrimoines-spolies.-Regards-croises-France-Allemagne

PROVENIENZFORSCHUNG I: Grundlagen der Recherche und angewandter Methoden der Herkunftsfeststellung

Vom Dienstag, 03.05.2016 bis Mittwoch, 04.05.2016

Ein Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und dem Netzwerk Provenienzforschung Niedersachsen.
Leitung: Dr. Uwe Hartmann, Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg
 
Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Weitere Einzelheiten und das Programm finden Sie unter: http://www.bundesakademie.de/programm/museum/do/veranstaltung_details/mm01-16/
 

Veranstaltungsort

Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Schloßplatz 13
38304 Wolfenbüttel

www.bundesakademie.de

Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. - Halbjahres-Konferenz in Karlsruhe

Vom Dienstag, 26.04.2016 bis Mittwoch, 27.04.2016
Um 09:00 bis 14:00 Uhr

Das nächste Treffen des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. findet am 26. und 27. April 2016 im Badischen Landesmuseum und in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe statt. Schwerpunktthema wird die Provenienzforschung in Frankreich sein (Programm).

Jener Teil des Arbeitskreistreffens, in denen Provenienzforschungsprojekte präsentiert und Vorträge zu Einzelfällen bzw. speziellen Themen gehalten werden, ist auch für angemeldete Gäste zugänglich.

Interessierte können sich unter karlsruhe_2016@arbeitskreis-provenienzforschung.org anmelden. Die Teilnahmegebühr für Gäste beträgt € 30,-.

Der zweite Teil der Treffen ist den Mitgliedern des Arbeitskreises vorbehalten. Hier werden Vereinsangelegenheiten besprochen.

Veranstaltungsort

Badisches Landesmuseum (Gartensaal)/ Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Feuerbachsaal)
Schlossbezirk 10/ Hans-Thoma-Straße 2-6
76131/ 76133 Karlsruhe

arbeitskreis-provenienzforschung.org/index.php?id=arbeitskreistreffen

Fortbildung an der Goethe-Universität Frankfurt: Provenienzforschung - NS-Raubgut in Bibliotheken

Am Montag, 18.04.2016
Um 10:00 bis 17:00 Uhr

Provenienzforschung – NS-Raubgut in Bibliotheken

Fortbildungsveranstaltung der HeBIS-Verbundzentrale/Geschäftsstelle für Aus- und Fortbildung der hessischen Bibliotheken, Kursnummer: 2016-02

Referent/en: Dr. Bernd Reifenberg, Leiter der Abteilung Historische Bestände (Universitätsbibliothek Marburg); Dr. Olaf Schneider, Leiter der Sondersammlungen (Universitätsbibliothek Gießen)

Kosten: 75,- € (50,- € für Teilnehmer aus HeBIS-Einrichtungen)

Teilnehmer: maximal 25

Anmeldung unter: www.hebis.de/de/1gs_fortbildung/anmeldungHessFort_formular.php

Anmeldeschluss: 24.3.2016

Bibliotheken haben im Dritten Reich auf verschiedene Weise von den Beutezügen und Unterdrückungsmaßnahmen des NS-Regimes profitiert: Sie dienten als Sammelstellen für verbotene Literatur, waren Nutznießer der Enteignung von verfolgten Personen und Körperschaften und erhielten Zuweisungen aus den während des Krieges als Beutegut verschleppten Büchern und Bibliotheken. In Form eines Workshops werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Erschließung der Quellen, der Sichtung und Erfassung von Raubgut-Beständen und dem Vorgehen bei der Suche nach den rechtmäßigen Besitzern vertraut gemacht.

  • Einführung: Bücherraub in der NS-Zeit. Auf welchen Wegen kam NS-Raubgut in die Bibliotheken? Probleme der Recherche
  • Ermittlung der Bücher: Erschließung der Quellen (Zugangsbücher und andere Erwerbungsunterlagen). Die Suche nach Besitzvermerken und sonstigen Hinweisen zur Herkunft der Bücher. Verzeichnung der Ergebnisse
  • Ermittlung der rechtmäßigen Besitzer / Restitution der Bücher: Eigene Ermittlungsarbeiten. Kooperation mit anderen Institutionen. Zur Rechtslage: Die „Gemeinsame Erklärung“ vom Dezember 1999, das Problem der Doppelentschädigung

 

Veranstaltungsort

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Bockenheim
Frankfurt am Main

www.hebis.de/de/1gs_fortbildung/kursangebot/2016-02_Raubgut.php

Conference: Fair and just Practices: Art and heritage worlds from the perspectives of markets and law

Vom Freitag, 18.03.2016 bis Samstag, 19.03.2016

The Maastricht Centre for Arts and Culture, Conservation and Heritage (MACCH) is pleased to announce the upcoming conference: Fair and just Practices: Art and heritage worlds from the perspectives of markets and law

18 & 19 March 2016, Maastricht, The Netherlands

Recent developments in art and heritage worlds call to our attention questions of fairness and justice. While art and heritage practices have always been governed, implicitly or explicitly, by standards of fairness and justice, these standards are subject to change and are approached differently from the relevant academic fields of anthropology, cultural studies, economics, history, law, sociology, and the conservation sciences.

This conference aims to analyze and contextualize (un-)fair practices in art and heritage worlds from a variety of disciplinary and trans-disciplinary perspectives. For instance, while we currently witness a global explosion of art and heritage markets with billion-dollar auction sales dominated by ultra rich buyers, most individual artists cannot earn a living wage. And as subsidies are cut for public art and heritage institutions, ever-larger private museums emerge that house the art collections of the super rich – who in return may claim tax reductions for their philanthropy. But these issues of income inequality and distributive justice are by no means the only matters of fairness in art and heritage worlds today: A surge of art forgery cases, the illicit trade in – or restitution of – looted objects of art and heritage, as well as controversies regarding the conservation of artworks hint at further challenges and risks, respectively. How can art and heritage worlds fairly acknowledge these economic, political and ethical challenges and mitigate the legal risks? What are best practices of fairness and justice when it comes to building and reassuring trust and transparency in the market, as well as when it comes to establishing and enforcing necessary legal frameworks and regulations in art and heritage worlds at large?

Convened during The European Fine Art Fair (TEFAF) in Maastricht, The Netherlands, the conference will take place on Friday 18 March and Saturday 19 March 2016.

Further information and registration: www.maastrichtuniversity.nl

Scientific Committee

Prof. dr. Renée van de Vall, Faculty of Arts and Social Sciences, Maastricht University
Prof. dr. Hildegard Schneider, Faculty of Law, Maastricht University
Prof. dr. Rachel Pownall, School of Business and Economics, Maastricht University
Prof. dr. Ad Knotter, Director Sociaal Historisch Centrum Limburg
Dr. Vivian van Saaze, Faculty of Arts and Social Sciences, Maastricht University
Dr. Joop de Jong, Faculty of Arts and Social Sciences, Maastricht University
Dr. Christoph Rausch, Faculty of Humanities and Sciences, Maastricht University

Mr. René Hoppenbrouwers, Stichting Restauratie Atelier Limburg

The Maastricht Centre for Arts and Culture, Conservation and Heritage (MACCH) is a transdisciplinary research centre that brings together economic, legal, historical, philosophical, and practical expertise. In response to the demands of the increasingly multi-layered and complex challenges facing the fields of arts and heritage today, MACCH initiates collaborative research projects with researchers, professionals and students from diverse backgrounds in the fields of arts, conservation, and cultural as well as natural heritage. MACCH is a joint initiative between the Faculty of Arts and Social Sciences, the Faculty of Law, the School of Business and Economics, and the Faculty of Humanities and Sciences of Maastricht University, as well as the Sociaal Historisch Centrum voor Limburg and the Stichting Restauratie Atelier Limburg.

 

Veranstaltungsort

Van Eyck Academie, Auditorium (Academieplein 1)/ Maastricht University, Aula (Minderbroedersberg 4-6)/Bonnefantenmuseum, Auditorium (Avenue Ceramique 250)
Academieplein 1/ Minderbroedersberg 4-6/ Avenue Ceramique 250
6211 KM Maastricht

www.maastrichtuniversity.nl/web/Faculties/FL/Theme/research_law/conferences_research_law/Past2016/FairAndJustPractices.htm

Provenienzforschung im Nordwesten - Konferenz im Museumsdorf Cloppenburg

Am Dienstag, 15.03.2016
Um 08:30 bis 18:00 Uhr

Anmeldung bis zum 10. März 2016 über die Webseite www.provenienzforschung.info

oder über konferenz2016@provenienzforschung.info)

 

Weiterführende Informationen und das Programm zur Tagung finden Sie hier: Konferenz Museumsdorf Cloppenburg_Infotext / Konferenz_Museumsdorf Cloppenburg_Programm

 

 

 

 

Veranstaltungsort

Museumsdorf Cloppenburg, Münchhausenscheune, Vortragssaal
Bether Straße 6
49661 Cloppenburg

www.provenienzforschung.info/

International Conference and World Café: "Whose Heritage? Museums and their collections"

Am Samstag, 12.03.2016
Um 09:00 bis 18:30 Uhr

Whose Heritage? Museums and their collections

International Conference and World Café

 

Floorplan World Café

09.15 – 13.00 Department of Art History, Bonn Universitiy

The morning session has been set up as an informal “World Café” to address pertinent topics such as transnationalism, transculturalism, shared heritage, intellectual property, “Deutungshoheit”, semantics, restitution, museological concepts and categorisations and the management of meaning in art and culture. The protagonists and participants of the morning are:

Khadija von Zinnenburg Carrol, Oxford Paula Michalk, University Freiburg Friedrich von Bose, Stadtmuseum Stuttgart Gavin Irwin, Drysone Chambers, London

Larissa Förster, Morphomata Kolleg, Cologne

Christoph Balzar, FLOORPLAN, Berlin Kristina Engels, FLOORPLAN, Cologne Samia Ouladzahra, FLOORPLAN, Cologne

Marie-Christin Gerwens-Voß, FLOORPLAN, Bonn Kathrin Michel, FLOORPLAN, Cologne

Jana Baumann, FLOORPLAN, Frankfurt Janine Huge, FLOORPLAN, Bonn

 

Conference ‚Whose Heritage?‘

14.00 – 18.30 Bonn University Main Building, Auditorium IX

Main Building, Hörsaal IX, 1st Floor

14.30h Introduction 1st ‚Round’

14:45h Anna Schmid (museum of cultures, Basle) 14:55h Ciraj Rassool (University of Western Cape) 15:10h Samir El Azhar (University of Casablanca)

15:20-16:00h First Discussion on Podium and with the Public 16:00 Tea & Coffee break

 

2nd ‚Round’

16:15h Kitty Zijlmans (University of Leiden) 16.25h Horst Bredekamp (Humboldt Forum, Berlin) 16:35h Jean de Loisy (Palais de Tokyo, Paris)

16:45-17:30h Second Discussion on Podium and with the Public 18:30/18:45h End

 

We are looking forward to see you in Bonn.

registration@FLOORPLAN-research.com

Veranstaltungsort

Bonn University, Department of Art History/ Main Building, Auditorium IX
Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn

www.uni-bonn.de/veranstaltungen/whose-heritage-museums-and-their-collections

Museumskonferenz Provenienzforschung und Kulturgutschutz

Am Montag, 22.02.2016
Um 09:15 bis 16:30 Uhr

MUSEUMSKONFERENZ
Provenienzforschung und Kulturgutschutz

Kulturgüter können dazu beitragen, Identität für die Gesellschaft zu stiften. Zu den Grundaufgaben des Staates gehört der Schutz dieses kulturellen Erbes. Vor dem Hintergrund der Kulturgutverluste in Syrien und anderen Krisengebieten, aber auch in der Umsetzung einer neuen Vorgabe der Europäischen Union hat die Bundesregierung einen Entwurf zur Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes vorgelegt. Nach dem spektakulären Schwabinger Kunstfund nahm die öffentliche Diskussion um Provenienzforschung und Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu.

Die aktuelle Museumskonferenz schafft ein Forum, um die Thematik für die Museen, aber auch Bibliotheken und Archive zu erläutern und mit deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu diskutieren. In der Nachfolge der Washingtoner Erklärung begann seit 2000 in Deutschland die systematische Erforschung von öffentlichen Sammlungen nach Kulturgütern, die während der Zeit des Nationalsozialismus den rechtmäßigen Eigentümern entzogen wurden. Um diese Arbeit noch gezielter voranzutreiben, wurde Anfang 2015 das von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden neu geschaffene Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg eingerichtet. Es ist zentraler Ansprechpartner für alle Fragen zur Provenienzforschung und unterstützt auch über finanzielle Zuwendungen die entsprechende Forschung in den Museen.

Die geplante Novellierung des Gesetzes zum Kulturgutschutz soll die Ein- und Ausfuhr von Kulturgut neu regeln. Anlass ist eine neue EU-Richtlinie, die 2014 erlassen wurde. Für die Museen relevant sind etwa die geplante Unterschutzstellung aller öffentlich-rechtlichen Sammlungen sowie Vereinfachungen bei der Ein- und Ausfuhr von Objekten, beispielsweise für Ausstellungen. Dem Kunsthandel werden neue Sorgfalts- und Nachweispflichten auferlegt. Teile dieser Neuregelungen haben in der Öffentlichkeit eine heftig geführte Debatte ausgelöst. Auf der Museumskonferenz wird ausführlich über die einzelnen Aspekte informiert und die Auswirkungen für die Kultureinrichtungen erläutert.

Das Programm zur Konferenz finden Sie hier: Museumskonferenz_Programm

Die Teilnahme an der Museumskonferenz ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist erforderlich bis 15. Februar 2016.
Telefon 0711-89 535 300
E-Mail info@landesstelle.de
Fax: 0711-89 535 301

 

Veranstaltungsort

Landesmuseum Württemberg, Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

www.landesmuseum-stuttgart.de/kalender/veranstaltung/event/kunstpause-5/

Symposium "Raubkunst? Silber aus ehemals jüdischem Besitz - wie gehen Museen damit um?"

Vom Donnerstag, 04.02.2016 bis Freitag, 05.02.2016

Symposium anlässlich der Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg“.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier:  Symposium_Raubkunst

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um verbindliche Anmeldung bis zum 15. Januar 2016 gebeten (Tel.: 040 428 134 100; E-Mail: direktion[at]mkg-hamburg.de; Fax: 040 428 134 109).

Veranstaltungsort

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

www.mkg-hamburg.de

Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum Köln: "Provenienz Macht Geschichte. Ankäufe deutscher Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Nationalsozialismus"

Vom Freitag, 06.11.2015 bis Sonntag, 31.01.2016

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie hier: Flyer_ProvenienzMachtGeschichte_Wallraf

Veranstaltungsort

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Graphisches Kabinett
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln

www.wallraf.museum/ausstellungen/aktuell/2015-11-provenienz/

Tagung: Quellen und Methoden zur Erforschung der Herkunft von Zeichnungen zwischen 1933 und 1945

Am Donnerstag, 28.01.2016

Anlässlich der Ausstellung „PROVENIENZ MACHT GESCHICHTE. Ankäufe deutscher Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Nationalsozialismus“ wird am 28. Januar 2016 im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud eine Tagung stattfinden, die sich im Besonderen dem jungen Forschungsfeld der Provenienzrecherche von Zeichnungen widmen wird.

Ziel der Tagung ist es, die Erfahrungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die derzeit in ganz unterschiedlichen Projekten die Herkunft von Zeichnungen und Druckgraphiken für den Zeitraum zwischen 1933 und 1945 erforschen, mit ihren vielfältigen methodischen Ansatzpunkten vorzustellen und zugleich Strategien und Lösungsansätze hinsichtlich der Identifizierung von NS-Raubkunst auf dem Gebiet der Graphik erstmals zu bündeln.

Die Tagung schließt mit einem Gespräch mit Florian Illies (Auktionshaus Villa Grisebach, Berlin) über den neuen Hype, den die Kunst des 19. Jahrhunderts momentan auf dem nationalen wie internationalen Kunstmarkt erlebt.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei; um eine Anmeldung bis zum 19. Januar 2016 wird gebeten.

Ansprechpartnerin:        Jasmin Hartmann

E-Mail:                         hartmann@wallraf.museum

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier: Tagungsprogramm

Weitere Informationen zur Ausstellung: Flyer_ProvenienzMachtGeschichte_Wallraf

Veranstaltungsort

Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
50667 Köln

www.wallraf.museum/ausstellungen/aktuell/2015-11-provenienz/

Öffentliche Ringvorlesung "WISSENSORT MUSEUM", Georg-August-Universität Göttingen: Von kulturellen Kostbarkeiten zu Dingen zweifelhafter Herkunft

Am Dienstag, 26.01.2016
Um 18:15 Uhr

Öffentliche Vorlesung von Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin, Göttingen: Von kulturellen Kostbarkeiten zu Dingen zweifelhafter Herkunft. Veränderte Perspektiven auf außereuropäische Sammlungen in westlichen Museen.

Das gesamte Programm der Ringvorlesung „WISSENSORT MUSEUM. Traditionen – Positionen – Perspektiven“ und weiterführende Informationen finden Sie hier: http://www.uni-goettingen.de/de/das-programm/522869.html

 

Veranstaltungsort

Georg-August-Universität Göttingen, Aula am Wilhelmsplatz
Wilhelmsplatz 1
37073 Göttingen

www.uni-goettingen.de/de/sh/54374.html

Workshop: Zwischen Forschung, Lehre, Recht und Verantwortung. Zum Umgang mit sensiblen Objekten in wissenschaftlichen Sammlungen, 21./22.01.2016, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Vom Donnerstag, 21.01.2016 bis Freitag, 22.01.2016

Zahlreiche Sammlungen an Museen und Universitäten bewahren Dinge, die aus ethischer Perspektive heute als „sensibel“ eingestuft werden und eines besonderen Umgangs bedürfen: Dinge, die aufgrund ihrer materiellen oder inhaltlichen Beschaffenheit selbst als „sensibel“ kategorisiert werden, und Dinge, bei denen die Umstände der Herkunft, der Herstellung, des Erwerbs, der Aneignung und Musealisierung fragwürdig sind.
Die Tagung leuchtet dieses Themenfeld erstmals mit Blick auf die besonderen Herausforderungen wissenschaftlicher Sammlungen an Universitäten aus und bringt Fachleute aus Universitäten und Museen in einen Erfahrungsaustausch. Neben Fragen eher praktischer Natur, beispielsweise zur Aufbewahrung oder öffentlichen Präsentation, befassen sich die Teilnehmer_innen auch mit wissenschaftshistorischen und objekttheoretischen Aspekten.
Die Tagungsbeiträge decken ein breites Spektrum von Objekten ab – von anthropologischen, ethnologischen und archäologischen über kunsthistorische und historische bis hin zu naturhistorischen. Den skizzierten Fragen wird so erstmals quer zu Fächern und ausgewählten Themen nachgegangen, um Parallelen und Differenzen auszuloten und Disziplinen übergreifend Strategien zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Veranstaltungsort Tagung: Johannes Gutenberg-Universität, Universitätsbibliothek – Zentralbibliothek, Jakob Welder-Weg 6, 55128 Mainz
Veranstaltungsort Podiumsdiskussion: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz

Anmeldung bis zum 8. Januar 2016 unter: info@sammlungen.uni-mainz.de

Organisatorinnen:
Dr. Vera Hierholzer | Sammlungskoordinatorin der JGU an der Universitätsbibliothek Mainz
Dr. Anna-Maria Brandstetter | Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung am Institut für Ethnologie und Afrikastudien, JGU

Das vollständige Programm finden Sie hier: Workshop JGU Mainz_Sensible Objekte_Programm

Veranstaltungsort

Johannes Gutenberg-Universität, Universitätsbibliothek - Zentralbibliothek
Jakob Welder Weg 6
55128 Mainz

www.sammlungen.uni-mainz.de/125.php

Vortrag zur Provenienzforschung in Österreich, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Am Mittwoch, 13.01.2016
Um 16:00 bis 18:00 Uhr

Dr. Monika Löscher und Dr. Susanne Hehenberger, Wien: Provenienzforschung in Österreich. Grundlagen, Strukturen und Praxis

Vortrag im Rahmen der Übung „Provenienzforschung I“

Veranstaltungsort

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Materielle Kultur, Raum A2 3-330A
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. - Halbjahres-Konferenz

Vom Dienstag, 08.12.2015 bis Mittwoch, 09.12.2015
Um 09:00 bis 16:00 Uhr

Das diesjährige Herbsttreffen des Arbeitskreises Provenienzforschung e. V. findet am 8./9. Dezember 2015 im Sprengel Museum und Landesmuseum Hannover statt.  Das Programm des öffentlichen Teils am 8. Dezember 2015 und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument.

Programm_8_Dez_2015_Hannover

Veranstaltungsort

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

Führung zum Thema „Provenienzforschung – Kunstwerke auf dem Prüfstand“

Am Dienstag, 08.12.2015
Um 10:15 bis 11:15 Uhr

in der Reihe: Kunst und Croissant Dr. Marcus Kenzler

Dr. des. Maria Obenaus, Berlin: „… uns diese scharfe und biegsame Waffe voll Vertrauen in die Hand gelegt …“ – Ausfuhrverbote für „national wertvolle“ Kunstwerke und die deutschen Museen als Gegenstand der Provenienzforschung

Am Dienstag, 08.12.2015
Um 19:00 Uhr

Ankündigung Abendvortrag Konferenz Provenienzforschung

Veranstaltungsort

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

Neue Perspektiven der Provenienzforschung in Deutschland

Vom Freitag, 27.11.2015 bis Samstag, 28.11.2015

Erste Konferenz der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste Magdeburg

Veranstaltungsort

Jüdisches Museum
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin

www.kulturgutverluste.de

Symposium zur Provenienzforschung - Politik, Recht und Moral.

Am Mittwoch, 04.11.2015
Um 18:00 bis 20:00 Uhr

Von der schwierigen Frage und der aufwändigen Suche nach Herkunft der Kunstwerke in den Museen.

Einladung Provenienzforschungs-Symposium

Veranstaltungsort

Auditorium des Sprengel Museums Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

http://www.sprengel-museum.de/aktuelles/symposium-zur-provenienzforschung-politik-recht-und-moral8232von-der-schwierigen-frage-und-der-aufwaendigen-suche-nach-herkunft-der-kunstwerke-in-den-museen.htm?snr=1

Mitglieder-Treffen

Am Mittwoch, 28.10.2015
Um 14:30 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9
30169 Hannover

Niedersächsische Volontärweiterbildung „Sammeln und Bewahren“

Vom Donnerstag, 22.10.2015 bis Freitag, 23.10.2015

Veranstaltungsort

Niedersächsisches Landesmuseum/ Sprengel Museum
Hannover

PLUNDERED – BUT BY WHOM?

Vom Mittwoch, 21.10.2015 bis Donnerstag, 22.10.2015

Internationale Konferenz „PLUNDERED – BUT BY WHOM? Protectorate of Bohemia and Moravia and Occupied Europe in the Light of the Nazi-Art Looting“

Veranstaltungsort

Konvent St. Agnes
Prag

http://www.cdmp.cz/en/english-6-mezinarodni-konference-praha-2015/

Niedersächsische Volontärweiterbildung „Sammeln und Bewahren“

Vom Donnerstag, 15.10.2015 bis Freitag, 16.10.2015

Veranstaltungsort

Niedersächsisches Landesmuseum/ Sprengel Museum
Hannover

Seminar „Provenienzforschung I“

Am Donnerstag, 01.10.2015
Um 16:00 bis 18:00 Uhr

Dr. Marcus Kenzler,
Institut für Materielle Kultur der Fakultät III,
Sprach- und Kulturwissenschaften

Veranstaltungsort

Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg

Ausstellungseröffnung "KRIEGSWICHTIG! Die Bücher der Luftkriegsakademie Berlin-Gatow"

Am Mittwoch, 30.09.2015
Um 16:00 Uhr

Anmeldung bis zum 24. September 2015 per E-Mail an:
oeffentlichkeitsarbeit@ub.tu-berlin.de

Flyer Kriegswichtig.pdf

Veranstaltungsort

Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin, Lichthof
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

www.ub.tu-berlin.de/index.php?id=165291

Tagung „Raubkunst“

Vom Freitag, 25.09.2015 bis Sonntag, 27.09.2015

Raubkunst
Kunstwerke im langen Schatten der Vergangenheit

Veranstaltungsort

Evangelische Akademie Tutzing
Schloss-Straße 2+4
82327 Tutzing

www.provenienzforschung-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2015/07/Tagung_Tutzing_Raubkunst.pdf

Kuratorenführung in der Ausstellung „Brandbilder. Kunstwerke als Zeugen des Zweiten Weltkriegs“

Am Sonntag, 06.09.2015
Um 11:00 Uhr

Kuratorenführung in der Ausstellung „Brandbilder. Kunstwerke als Zeugen des Zweiten Weltkriegs“. Dr. Claudia Andratschke

Führung zum Thema „Wir leben, um zu arbeiten – Jean Fautriers ‚Drei alte Frauen‘“

Am Mittwoch, 19.08.2015
Um 12:30 bis 13:30 Uhr

in der Reihe: Kulturhäppchen
Dr. Marcus Kenzler

Vortrag „Enteignet. Zerstört. Entschädigt. Die Kunstsammlung Gustav Rüdenberg 1941-1956“

Am Donnerstag, 16.07.2015
Um 18:00 Uhr

von Dr. Cornelia Regin,
Leiterin des Stadtarchivs Hannover

Veranstaltungsort

Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de

Kuratorenführung in der Ausstellung „Brandbilder. Kunstwerke als Zeugen des Zweiten Weltkriegs“.

Am Sonntag, 12.07.2015
Um 11:00 Uhr

Kuratorenführung in der Ausstellung „Brandbilder. Kunstwerke als Zeugen des Zweiten Weltkriegs“. Dr. Claudia Andratschke

Sitzung der Lenkungsgruppe

Am Dienstag, 07.07.2015
Um 11:00 bis 12:30 Uhr

Veranstaltungsort

Niedersächsisches Landesmuseum
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover

Mitglieder-Treffen

Am Mittwoch, 01.07.2015
Um 15:00 Uhr

Veranstaltungsort

Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9
30169 Hannover

www.mwk.niedersachsen.de/

Seminar-Übung: „Provenienzforschung II“

Am Sonntag, 21.06.2015
Um 14:00 bis 18:00 Uhr

Dr. Marcus Kenzler
Institut für Materielle Kultur der Fakultät III,
Sprach- und Kulturwissenschaften

Veranstaltungsort

Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg

"Raub und Restitution jüdischen Eigentums in der Region Hannover" - Vortrag von Dr. Anton Weise

Vom Sonntag, 26.03.2017 bis
Um 14:00 Uhr

Der Raub jüdischen Eigentums durch das Deutsche Reich begann spätestens mit dem Steueranpassungsgesetz vom Oktober 1934. Er radikalisierte sich in den folgenden Jahren parallel zur Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung der deutschen und europäischen Juden. Während mit dem Steuer- und Devisenrecht und der Reichsfluchtsteuer noch ursprünglich rechtsstaatliche Mittel der Fiskalpolitik zu Beraubungsinstrumenten umgewandelt wurden und nicht ausschließlich Juden trafen, ging das NS-Regime mit der Enteignung der ins Ausland flüchtenden Juden und der Judenvermögensabgabe immer stärker zum offenen Raub jüdischen Eigentums über. In seiner höchsten Radikalität zeigt sich dieser Beraubungsprozess schließlich ab 1941 mit dem Raub der Vermögen der Juden, die in den Osten des NS-Machtbereiches deportiert wurden, und die dort der Tod erwartete. Die Vermögen dieser NS-Opfer wurden von der Finanzverwaltung zu Gunsten des Reichshaushaltes verwertet und dienten so der Finanzierung des NS-Regimes. In Hannover waren dafür insbesondere der Oberfinanzpräsident und das Finanzamt Hannover-Waterlooplatz zuständig. Auch wenn es bis zum Ende des NS-Regimes keine vollständige, pauschale Enteignung aller deutschen Juden gab, war deren Beraubung doch umfassend und die Verwertung der Vermögen so radikal durchgeführt worden, dass sich die Restitution sehr schwierig gestaltete.
 
Dr. des. Anton Weise ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover im Bereich der neueren und neuesten Regionalgeschichte. Im Jahr 2015 promovierte er mit seiner Dissertation „Nach dem Raub. Die Vermögensverwertungsstelle beim OFP Hannover 1941-1950“. Aktuell forscht er zur Geschichte jüdischer Unternehmerpersönlichkeiten in Hannover von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Weimarer Republik. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören neben der Geschichte des Nationalsozialismus in Hannover weiterhin die Sportgeschichte sowie die dis/ability history.
 
Veranstalter:
Region Hannover, Gedenkstätte Ahlem
 

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Ahlem
Heisterbergallee 10
30453 Hannover

http://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Architektur-Geschichte/Erinnerungskultur/Gedenkst%C3%A4tte-Ahlem/Programm-Gedenkst%C3%A4tte-Ahlem/Beraubungsprozess-in-h%C3%B6chster-Radikalit%C3%A4t

Vortrag von Beate Herrmann: Erwerbswege im Licht neuer Provenienzrecherchen. Die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen von 1933 bis 1958

Vom Donnerstag, 13.07.2017 bis
Um 16:00 Uhr

Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, jeweils Donnerstags, 16.00 Uhr.

Das gesamte Programm für das SS 2017 finden Sie hier: 2017 SoSe_Institutskolloquium

Veranstaltungsort

Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Ethnologie, Hörsaal
Theaterplatz 15
37073 Göttingen

www.uni-goettingen.de/de/28822.html

Veranstaltung im Kunstmuseum Bern: Die Biografien der Kunstwerke - Perspektiven der Provenienzgeschichte in der Forschung an Universität und Museum

Vom Donnerstag, 01.06.2017 bis
Um 09:30 bis 18:30 Uhr

Das Kunstmuseum Bern und das Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern debattieren gemeinsam mit internationalen Gästen innovative Ansätze der Provenienzforschung. Nachdem sich die Provenienzforschung im Anschluss der Washingtoner Erklärung von 1998 fast ausschliesslich mit der historischen Aufarbeitung von NS-Flucht- und NS-Raubgut befasste, gilt ihr Interesse inzwischen den Gesamtbeständen öffentlicher und privater Sammlungen.

Das Ziel unserer Veranstaltung ist es, die Erforschung der Besitzer- geschichte der Kunstwerke als neue Historiografie und Praxis sowie als definitive Einrichtung im Museum zu begreifen. Als eigene wissenschaftliche Disziplin ist Provenienzforschung heute sowohl im musealen als auch im universitären Kontext angesiedelt und mit Fragen ihrer Autonomie konfrontiert. Daraus ergeben sich neue Perspektiven.

Wie unabhängig kann Provenienzforschung sein und auf welche Methoden greift sie zu diesem Zweck zurück, sowohl im musealen als auch im universitären Kontext? Wie ergänzen sich die Forschung an der Universität und ihr museales Pendant? Welche Möglichkeiten der Sichtbarmachung provenienzwissenschaftlicher Erkenntnisse stehen zur Verfügung?

Die vom Kunstmuseum Bern und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern organisierte, ganztägige Veranstaltung ist in dialogischer Form angelegt. Insgesamt fünf Themenbereiche werden jeweils durch einen Vortragenden eingeführt und anschliessend kommentiert und hinterfragt. Der Workshop wird durch eine Paneldiskussion abgeschlossen.

Programm:

09h30 Begrüssung und Einleitung
Dr. Nina Zimmer (Direktorin Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee), Prof. Dr. Bruno Moretti (Vizerektor Lehre der Universität Bern) und Prof. Dr. Bernd Nicolai (Geschäftsführender Direktor Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern)

Provenienzforschung als akademische Herausforderung Probleme und Entwicklungspotentiale
10h00 – 10h30 PD Dr. Christian Fuhrmeister (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München)
10h30 – 11h00 Prof. emer. Dr. Georg Kreis (Universität Basel)

Provenienzforschung im Museum und Handel: Chancen und Risiken
11h00 – 11h30 Dr. Andrea Bambi (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München)
11h30 – 12h00 Walter Feilchenfeldt (Kunsthandel Walter Feilchenfeldt, Zürich)

12h00 – 14h00 Mittagspause

Kann die Provenienzforschung Gerechtigkeit schaffen?
14h00 – 14h30 Dr. Lucas Elmenhorst (Knauthe Rechtsanwälte und Humboldt-Universität zu Berlin)
14h30 – 15h00 Dr. Andreas Münch (Bundesamt für Kultur, Bern)

Historiografie der Provenienzforschung
15h00 – 15h30 Dr. Christian Huemer (The Getty Research Institute, Los Angeles)
15h30 – 16h00 Dr. Meike Hoffmann (Freie Universität Berlin)

16h00 – 16h30 Kaffeepause

Biografien der Werke: Präsentation und Vermittlung
16h30 – 17h00 Dr. Ute Haug (Hamburger Kunsthalle)
17h00 – 17h30 Dr. Matthias Frehner (Kunstmuseum Bern)

17h30 – 18h30 Paneldiskussion
Moderation: Dr. Nikola Doll (Kunstmuseum Bern)

Organisiert von: Dr. Matthias Frehner, Dr. Rainer Lawicki, Dr. Valentina Locatelli (Kunstmuseum Bern) und Prof. Dr. Bernd Nicolai, Prof. Dr. Peter J. Schneemann, Etienne Wismer (Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern)

Einladung und Programm finden Sie hier: 170511_Einladung_Programm_Symp_Provenienz

Veranstaltungsort

Kunstmuseum Bern, Festsaal
Hodlerstraße 8-12
3011 Bern

www.kunstmuseumbern.ch/de/

Symposium: Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus. Verwaltung-Politik-Verbrechen

Vom Dienstag, 27.06.2017 bis
Um 09:00 Uhr

Seit einigen Jahren wird intensiv über die NS-Vergangenheit von Bundesministerien und Behörden und ihren Umgang mit der eigenen Geschichte diskutiert. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat sich dieser Debatte gestellt und 2013 eine Unabhängige Historikerkommission berufen. Unter ihrer Leitung hat eine Forschungsgruppe die Geschichte der Vorgängerbehörden des heutigen BMAS während der Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet. Im Zentrum ihrer Forschungen stand das Personal und die Handlungsfelder des 1919 gegründeten Reichsarbeitsministeriums. Das konkrete Verwaltungshandeln unter den Bedingungen der NS-Diktatur und im Kontext nationalsozialistischer Arbeits- und Sozialpolitik wurde eingehend untersucht. Besondere Aufmerksamkeit fand ferner die Rolle des Ministeriums im Rahmen der Kriegswirtschaft und in den besetzten Gebieten Europas zwischen 1939 und 1945.
Das Projekt macht deutlich, dass die klassischen Verwaltungsapparate weitaus stärker in das NS-Regime und seine Verbrechen eingebunden waren, als lange Zeit vermutet wurde. Die ministerielle Bürokratie kooperierte eng mit den nationalsozialistischen Partei- und Sonderstäben. Damit werden bisherige Erklärungsmodelle, wie das einer „polykratischen“ Herrschaft, infrage gestellt.
Die Unabhängige Historikerkommission hat die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes in einem Syntheseband zusammengefasst, den sie am 27. Juni 2017 im Rahmen eines Symposiums in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorstellen wird.

Bitte melden Sie sich bis zum 2. Juni 2017 unter www.anmeldung.bmas.de mit dem Passwort Symposium-RAM an.

Programm

09:00–10:00 Uhr
Anmeldung und Kaffee

Präsentation des Synthesebandes „Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus. Verwaltung – Politik – Verbrechen“

10:00–11:15 Uhr
Begrüßung
Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jürgen Kocka,
ehemaliger Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Vorstellung und Übergabe des Synthesebandes
Prof. Dr. Alexander Nützenadel, Humboldt-Universität zu Berlin

Übergabe des Synthesebandes an Bundesministerin Andrea Nahles

Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jürgen Kocka im Gespräch mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jürgen Kocka im Gespräch mit der Unabhängigen Historikerkommission – (Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann, Prof. Dr. Elizabeth Harvey, Prof. Dr. Sandrine Kott, Prof. Dr. Alexander Nützenadel, Prof. Dr. Kiran Klaus Patel, Prof. Dr. Michael Wildt)

Musikalisches Intermezzo – Klezmeyers

Präsentation der Teilstudien

11:25–12:35 Uhr
1. Panel: Das Reichsarbeitsministerium: Organisation, Personal und Politik

Das Reichsarbeitsministerium 1919–1945. Organisation, Führungspersonal und politische Handlungsspielräume
Dr. Ulrike Schulz
Neuanfänge und Kontinuitäten in West und Ost. Das Spitzenpersonal der zentralen deutschen Arbeitsbehörden
bis 1960
Dr. Martin Münzel

Kommentar
Prof. Dr. Christiane Kuller, Universität Erfurt

Diskussion – Diskussionsleitung
assoc. Prof. Dr. Kim Christian Priemel, University of Oslo

12:35–13:30 Uhr
Mittagsimbiss

13:30–14:40 Uhr
2. Panel: Handlungsfelder der Arbeits- und Sozialpolitik

Die Treuhänder der Arbeit im System der Arbeitsbeziehungen 1933–1945
Sören Eden
Die Diskriminierung jüdischer Rentner und Versicherter. Die Rolle des Reichsarbeitsministeriums und der
Rentenversicherungsträger
Alexander Klimo

Kommentar
Prof. Dr. Jane Caplan, St. Antony’s College, Oxford

Diskussion – Diskussionsleitung
Prof. Dr. Karl Christian Führer, Universität Hamburg

14:40–15:10 Uhr
Kaffeepause

15:10–16:20 Uhr
3. Panel: Krieg und Expansion

Arbeitsverwaltung, Besatzung, Kriegswirtschaft: Die staatliche Arbeitskräftelenkung im deutschen
Machtbereich 1939–1945
Henry Marx
Das „System Sauckel“: Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz
Swantje Greve

Kommentar
Prof. Dr. Ulrich Herbert, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Diskussion – Diskussionsleitung
Prof. Dr. Tanja Penter, Universität Heidelberg

16:20–16:50 Uhr
Arbeit – Macht – Schuld? Das Forschungsprojekt aus internationaler Perspektive
Prof. Dr. Mary Fulbrook, University College London

Schlusswort
Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jürgen Kocka

anschließend Ausklang bei Getränken und Imbiss

Kontakt

Annette Schicke
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Wilhelmstraße 49, 10117 Berlin
annette.schicke@bmas.bund.de

Dr. Martin Münzel
Unabhängige Historikerkommission zur Geschichte des Reichsarbeitsministeriums 1933 – 1945, Mohrenstraße 40/41, 10117 Berlin
martin.muenzel@hu-berlin.de

Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
Markgrafenstr. 38
10117 Berlin

www.historikerkommission-reichsarbeitsministerium.de/