Aktuelles
KOMPLIZENSCHAFT – Die Sammeltätigkeit von „Kunst“ und Stadt Emden während der NS-Zeit im Fokus der Provenienzforschung.
Emden im Nationalsozialismus: Stadtverwaltung, Finanzamt, Gestapo u.a., aber auch die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (die „Kunst“) tragen das autoritäre System. Hinzu kommen nicht zuletzt viele Bürgerinnen und Bürger Emdens, die plötzlich nicht mehr fähig sind, Recht und Unrecht zu unterscheiden. Jüdischen Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Verfolgten des NS-Terrors wird alles von Lesen Sie mehr
Netzwerk für nachhaltige Forschungsstrukturen im Bereich koloniale Kontexte gegründet
24.11.2020 Akteur:innen aus rund 30 kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen und Arbeitsgruppen haben am Montag, 23. November 2020, eine Kooperation für den Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen zur Bearbeitung von Sammlungen und Beständen aus kolonialen Kontexten ins Leben gerufen. Bei einem DFG-Rundgespräch, organisiert von der Arbeitsgruppe Koloniale Provenienzen des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V., dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, den Fachinformationsdiensten Lesen Sie mehr
Pilotprojekt zur Digitalisierung und Auswertung von 42.000 NS-Akten im Brandenburgischen Landeshauptarchiv
17.11.2020 Das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) hat mit einem Pilotprojekt begonnen, in dem die ca. 42.000 Akten der NS-Vermögensverwertungsstelle Berlin-Brandenburg restauratorisch gesichert und für Forschung und Öffentlichkeit digital zugänglich gemacht werden. Zum einen werden die Akten systematisch elektronisch erschlossen und zum anderen wissenschaftlich ausgewertet, wodurch Aufklärung über den Entzug und Verbleib von Kulturgut, das im Zuge Lesen Sie mehr
Herbstkonferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste am 30.11.2020 findet per WebEx-Videokonferenz statt
30.10.2020 Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste widmet sich seit seiner Gründung 2015 auch den Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. 2016 befasste sich bereits eine Herbstkonferenz mit diesem Thema; 2017 beschloss dann der Stiftungsrat des Zentrums,Grundlagenforschung in diesem Bereich zu ermöglichen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es nun an der Zeit, Lesen Sie mehr
German Museums Are Embarking on Long-Overdue Research Into Chinese Colonial-Era Objects as Part of a €1.1 Million Grant
A new front in German researchers’ inquiries into colonial-era objects opened today, as the German Lost Art Foundation announced that it will grant an additional €1.1 million to museums for provenance research, including—for the first time—to institutions with collections of Chinese art. “It had become obvious over the last two years that most museums would not be Lesen Sie mehr
TAGUNG “VÖLKERSCHAU-OBJEKTE” vom 27.10. – 29.10.2020
Die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck lädt in Kooperation mit dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) und der Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu einer interdisziplinären Tagung ein, die vom 27. bis 29. Oktober 2020 in Lübeck stattfindet. HIER finden Sie das Programm Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung für den Eröffnungs-Vortrag in der Lesen Sie mehr
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt in der zweiten Antragsrunde 2020 mehr als eine Million Euro für acht Forschungsprojekte im Bereich koloniale Kontexte
Jahrhundertelang haben europäische Militärs, Wissenschaftler und Kaufleute Kultur- und Alltagsobjekte, aber auch menschliche Überreste aus den damaligen Kolonien in ihre Heimatländer verbracht. So kommt es, dass sich bis heute chinesische Buddha-Figuren in Ostfriesland befinden und Schädel aus Indonesien im thüringischen Gotha aufbewahrt werden. Wie sie in deutsche Institutionen gelangen konnten, ob sie gekauft, getauscht oder Lesen Sie mehr
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg restituiert Lavabokessel aus dem 16. Jahrhundert
Nach eingehendenden Provenienzrecherchen konnte das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg einen Lavabokessel aus dem 16. Jahrhundert, der 1934 in die Sammlung des Museums gelangt war, an den rechtmäßigen Erben restituieren. Der Verkauf des mittelalterlichen Gefäßes durch Bertha Goldschmidt, die einer bekannten jüdischen Familie aus Oldenburg angehörte, hatte einen NS-verfolgungsbedingten Hintergrund. Familie Goldschmidt war bereits Lesen Sie mehr
Vorfahren der Maori kehren nach Hause zurück
Auf Vermittlung des englischen Königshauses erhielt die Universität Göttingen im Jahr 1834 zwei tätowierte Maori-Schädel aus Neuseeland. Dorthin kehren sie nun wieder zurück: Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, wurden die beiden Toi moko im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an der Universität Göttingen den Maori und dem Te Papa-Tongarewa-Museum in Wellington übergeben. Seit 1934 zählten die Lesen Sie mehr
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste lädt zur Herbstkonferenz 2020
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste widmet sich seit seiner Gründung 2015 auch den Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. 2016 befasste sich bereits eine Herbstkonferenz mit diesem Thema; 2017 beschloss dann der Stiftungsrat des Zentrums, Grundlagenforschung in diesem Bereich zu ermöglichen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es nun an der Zeit, Lesen Sie mehr



