Termine

Einladung zur digitalen Infoveranstaltung - Fördermöglichkeiten im Bereich koloniale Kontexte

Von Dienstag, 02.07.2024 bis

Der Fachbereich „Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste lädt zur digitalen Informationsveranstaltung am Dienstag, den 02. Juli 2024 von 12-14 Uhr, um seine Tätigkeit und Fördermöglichkeiten vorzustellen. Die Ver­an­stal­tung fin­det als Webex-Videokonferenz statt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.

Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung geht in die neunte Runde

Von Freitag, 16.08.2024 bis

Anmeldung zum Zertifikatslehrgang der Freien Universität Berlin bis 16. August 2024 möglic.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste unterstützt bereits zum neunten Mal das profilierte Weiterbildungsprogramm zur Provenienzforschung der Freien Universität Berlin. Der modular aufgebaute Zertifikatslehrgang findet zwischen dem 25. September 2024 und 17. Januar 2025 in Berlin und Dresden statt.

Die einzelnen Module finden zur Hälfte oder komplett in Museen statt, in denen Provenienzforschung betrieben wird. Darüber hinaus sind Übungen fester Bestandteil der Module, bei denen die Teilnehmer:innen das Erlernte praktisch anwenden können. Beiträge von Expert:innen garantieren eine solide wissenschaftliche Fundierung der erworbenen Kenntnisse.

Das Zertifikatslehrgang richtet sich an Sammlungsleiter:innen, Kurator:innen, Museolog:innen, Volontär:innen aus allen Museumssparten, Beschäftigte im Kunsthandel, freiberufliche Provenienzforscher:innen, Beschäftigte von Museumsverbänden, Mitarbeiter:innen von Firmensammlungen sowie von privaten und öffentlichen Sammlungen.

Erneut konnten ausgewiesene Expert:innen für die Weiterbildung gewonnen werden. Sie vermitteln alle theoretischen und praktischen Kenntnisse und Methoden der Provenienzforschung verschiedener Forschungskontexte. Der intensive und praxisnahe Austausch mit Spezialisten aus Museen und Archiven bildet einen wesentlichen Teil der Weiterbildung. Neben Vorstand Prof. Dr. Gilbert Lupfer werden Dr. Andrea Baresel-Brand und Juliane Kraske (Fachbereich Dokumentation & Forschungsdatenmanagement), Dr. Uwe Hartmann, Mathias Deinert und Cathleen Tasler (Fachbereich Kulturgutverluste im 20. Jahrhundert in Europa) sowie Dr. Larissa Förster, Dr. Jan Hüsgen, Sarah Fründt und Anna Wickes-Neira  (Fachbereich Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten) vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste als Dozent:innen in die Themen einführen und über die Fördermöglichkeiten informieren.

Weitere Kooperationspartner neben dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste sind: Berlinische Galerie, Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz,  Stiftung Stadtmuseum Berlin, Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden.

Informationen zur Weiterbildung und Anmeldemodalitäten
Zur Programmbroschüre

 

Vortrag (Hybrid): "Anatomie im Nationalsozialismus und das Vienna Protocol. Vom Umgang mit materiellem und immateriellem historischem Erbe"

Von Montag, 24.06.2024 bis

Am nächsten Montag, am 24. Juni 2024, um 19:00 Uhr hält Sabine Hildebrandt (Boston) einen Vortrag mit dem Titel:

„Anatomie im Nationalsozialismus und das Vienna Protocol. Vom Umgang mit materiellem und immateriellem historischem Erbe“

im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Entgrenzte Anatomie. Eine Tübinger Wissenschaft und der Nationalsozialismus“.

Der Vortrag findet wie gewohnt in hybrider Form statt.
(Präsenz: Alte Anatomie, Österbergstraße 3, 72074 Tübingen und per Zoom.)

Hier die Zugangsdaten für Zoom:

Abstract zum Vortrag

Was ließen sich Mediziner im NS-Staat zuschulden kommen? Wie geht man mit Wissen um, das aus unfreiwilligen Menschenexperimenten stammt? Und welche Konsequenzen sind medizinethisch und bei der Ausbildung von Ärzten und Pflegekräften zu ziehen, um künftig Grenzüberschreitungen zu verhindern? Das sind grundlegende Fragen, die seit über zehn Jahren im Zentrum internationaler Debatten stehen. Erste Leitlinien stellte 2017 das „Vienna Protocol“ auf, das sich aber vor allem auf jüdische Medizinopfer bezieht. Vier Jahre später nahm daher die „Lancet Commission on medicine, Nazism, and the Holocaust“ ihre Arbeit auf, um Empfehlungen für die medizinische Praxis und Ausbildung zu formulieren, die weltweite Gültigkeit beanspruchen.

An dem Bericht der Kommission hat Sabine Hildebrandt federführend mitgewirkt. In ihrem Vortrag stellt sie nun die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeit vor.

Weitere Informationen zur Ausstellung und die Aufzeichnungen der vergangenen Vorträge finden Sie auf unserer Homepage: graeberfeldx.de.

Gedenkkolloquium für Prof. Rebekka Habermas

Von Dienstag, 23.04.2024 bis Dienstag, 02.07.2024

Die Vergangenheit
Der Gegenwart

Eine Reihe in Gedenken an die Historikerin Rebekka Habermas

23.04.24, 18–20 Uhr: BETTINA BROCKMEYER (GIEßEN)
Indifferenz und Ignoranz statt Amnesie und Aphasie.
Zum westdeutschen Umgang mit der Kolonialvergangenheit
(1945–1989)
Universität Göttingen, ZHG 001

21.05.24, 18–20 Uhr: HUBERTUS BÜSCHEL (KASSEL)
Leiden. Zur Schwierigkeit eines historischen Konzepts
Forschungskolleg Transkulturelle Studien, Pagenhaus, Gotha

04.06.24, 18–20 Uhr: HOLGER STOECKER (GÖTTINGEN)
Zur Provenienz und Restitution von Ancestral Remains aus
kolonialen Kontexten in universitären Sammlungen
Universität Göttingen, KWZ 0.610

02.07.24, 16–18 Uhr: LYNDAL ROPER (OXFORD)
Thinking across Disciplines .
Aufruhr and the German Peasants’ War 1524-6
Forschungskolleg Transkulturelle Studien, Pagenhaus, Gotha

Eine Online – Teilnahme ist möglich. Bei Interesse wenden Sie sich an:
oder

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ringvorlesung „Provenienz: NRW“ an der Uni Bonn

Von Donnerstag, 25.04.2024 bis Donnerstag, 11.07.2024

Im Sommersemester 2024 veranstalten die Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht der Universität Bonn (FPK) und die Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen (KPF.NRW) die interdisziplinär angelegte Ringvorlesung „Provenienz: NRW – Spotlights auf das Sammeln und den regionalen Kunsthandel“.

Die Vorlesung, die im Rahmen des Bonner Masterstudiengangs „Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns“ ausgerichtet wird, thematisiert die Geschichte und die Zusammenhänge von Provenienzforschung und Kunstmarkt, konkret sammelnden und handelnden Institutionen sowie Kunst- und Kulturschaffenden in NRW. Die Projektpräsentationen aus regionalen Institutionen wie auch die Werkstattberichte fächern dabei aktuelle Forschungen zu bislang wenig bekannten Kunsthändler:innen und Netzwerken des historischen Kunstbetriebs auf.

Als Höhepunkt und zugleich Abschluss der Veranstaltungsreihe findet eine Paneldiskussion am 11. Juli 2024 (18:00 bis 20:00 Uhr) im LVR-LandesMuseum Bonn statt, welche die Spotlights der Vorlesung unter aktuellen Fragestellungen und Bedarfen von Provenienzforschung ander Schnittstelle zum Kunsthandel beleuchtet.

Die Ringvorlesung findet, wenn nicht anders kommuniziert (https://www.khi.uni-bonn.de/), donnerstags von 14.15 – 15.45 Uhr im Hörsaal IX des Hauptgebäudes der Universität (Residenzschloss) statt. Zudem werden die einzelnen Vorträge per Zoom übertragen. Die Veranstaltungen im Einzelnen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie die abweichende Uhrzeit und Ortsangabe der letzten Veranstaltung am 11. Juli: Die Paneldiskussion findet ab 18.00 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn statt. Um Anmeldung wird bis zum 26. Juni 2024 gebeten:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an:

Onlinezugang Zoom
https://uni-bonn.zoom-x.de/j/68518178127?pwd=blQvcnc2dWlXUVBWcnNDZDNORjg4Zz09
Meeting-ID: 685 1817 8127
Kenncode: 133781

Hinweis Film- und Tonaufnahmen:
In den einzelnen Sitzungen der Ringvorlesung und der Abschlussveranstaltung mit Paneldiskussion werden zur Verwendung für die Öffentlichkeitsarbeit Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltungen einverstanden erklären.

Veranstaltungsort

Universität Bonn, Hörsaal IX des Hauptgebäudes der Universität (Residenzschloss)
Onlinezugang Zoom https://uni-bonn.zoom-x.de/j/68518178127?pwd=blQvcnc2dWlXUVBWcnNDZDNORjg4Zz09

https://www.khi.uni-bonn.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/ringvorlesung-sommersemester-2024-provenienz-nrw-spotlights-auf-das-sammeln-und-den-regionalen-kunsthandel