Termine
Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden“: III. Arbeiten mit Angehörigen in der Vermittlung

Von Donnerstag, 17.09.2026 bis
Das Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz lädt zum Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden” im Rahmen des Projekts „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ein. Der dritte Termin findet am 17. September 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung statt.
III. Arbeiten mit Angehörigen in der Vermittlung
17.09.2026, 15:00 – 18:00 im Haus Bastian
Wie können Perspektiven von Angehörigen NS-Verfolgter sensibel in Bildungsarbeit eingebunden werden? Der Workshop beleuchtet biografisches Arbeiten in Provenienzforschung und Vermittlung. Vorgestellt werden Erfahrungen aus dem Projekt „Welche Stimme haben wir?“ der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sowie aus dem Projekt „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“.
Eintritt und Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung wird empfohlen: https://www.smb.museum/veranstaltungen/detail/arbeiten-mit-angehoerigen-in-der-vermittlung-2026-09-17-150000-158206/
Weitere Termine des Arbeiteskreises: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/haus-bastian-zentrum-fuer-kulturelle-bildung/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/arbeitskreis-objektgeschichten-erinnerung-und-vermittlung-impulse-und-methoden/
Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden“: IV. Vernetzte Erinnerung - transhistorische Vermittlung

Von Donnerstag, 26.11.2026 bis
Das Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz lädt zum Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden” im Rahmen des Projekts „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ein. Der vierte Termin findet am 26. November 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung statt.
IV. Vernetzte Erinnerung – transhistorische Vermittlung
26.11.2026, 15:00 – 18:00 im Haus Bastian
Wir diskutieren, wie sich die verflochtenen Geschichten von Kolonialismus und Nationalsozialismus vermitteln lassen. Ein Praxisimpuls aus dem Projekt „Entangled Memories“ des Humboldt Forums zeigt Ansätze multiperspektivischer Bildungsarbeit.
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe werden zentrale Erkenntnisse des Arbeitskreises zusammengeführt.
Eintritt und Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung wird empfohlen: https://www.smb.museum/veranstaltungen/detail/vernetzte-erinnerung-transhistorische-vermittlung-abschluss-2026-11-26-150000-158207/
Weitere Termine des Arbeiteskreises: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/haus-bastian-zentrum-fuer-kulturelle-bildung/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/arbeitskreis-objektgeschichten-erinnerung-und-vermittlung-impulse-und-methoden/
Wer bewahrt, wer entscheidet? - Eine Gesprächsreihe des Netzwerks “Koloniale Kontexte“

Von Donnerstag, 01.10.2026 bis
Wer bewahrt, wer entscheidet? Gesellschaftliche Verantwortung (nicht nur) im Umgang mit kolonialem Wissen
Oktober 2026, Berlin
Archive: Macht, Politik, Erinnerung
November 2026, Leipzig
Museen: Digitalisierung, KI, Datenrechte
Januar 2027, Hamburg
Bibliotheken: Neutralität, Demokratie, Meinungsfreiheit
Februar 2027, Frankfurt
Fotografie: Bilder, Digitalität, Öffentlichkeit
Für weitere Informationen siehe hier: Veransaltungsreihe_Flyer_NKK
„Politische Bildung und Provenienzforschung unter kulturpolitischem Druck“ in der Diskursreihe „Provenienz und Vermittlung im Gespräch“

Von Mittwoch, 23.09.2026 bis
In vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian- Zentrum für kulturelle Bildung bringt die Diskursreihe Expert:innen aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. Gemeinsam kommen wir in einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände sowie innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze ins Gespräch. Unter anderem wird diskutiert: Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung? Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breiteren Öffentlichkeit? Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben? Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie? Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.“
Weitere Informationen unter https://www.smb.museum/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/provenienz-und-vermittlung-im-gespraech/
Teilnahme kostenfrei
Anmeldung empfohlen
Gespräch „Auf den Spuren des 'Boxerkrieges' im Museum“

Von Freitag, 25.09.2026 bis
Im Humboldt Forum Berlin wird der Research Guide „Tracing Loot from the Boxer War in China“ am 25. September ab 16:30 Uhr vorgestellt.
Die Geschichte deutscher Museen ist eine Geschichte kolonialer Verflechtungen. Dies gilt nicht nur für die ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika oder im Pazifik, sondern auch für China. Während des sogenannten „Boxerkriegs“ (1900–1901) beteiligte sich das Deutsche Kaiserreich an der internationalen Militärintervention gegen die antiimperialistische Yihetuan-Bewegung und entsendete rund 20.000 Soldaten nach China. Im Verlauf des Krieges gelangten unzählige Kunst- und Kulturgüter aus privaten, öffentlichen und kaiserlichen Beständen nach Deutschland – vielfach als Folge von gewaltsamen Aneignungen und Plünderungen.
125 Jahre nach der Unterzeichnung des sogenannten „Boxerprotokolls“, das den Krieg 1901 unter den Bedingungen der ausländischen Mächte beendete, rückt dieses Kapitel der deutsch-chinesischen Geschichte erneut in den Blick. Die Erforschung der Herkunft der damals geplünderten Objekte eröffnet neue Perspektiven auf die Entstehung unserer Sammlungen und macht sichtbar, wie eng Museen mit globalen historischen Entwicklungen und kolonialen Machtverhältnissen verbunden sind.
Provenienzforschung trägt dazu bei, die koloniale Vergangenheit Deutschlands in China wissenschaftlich aufzuarbeiten und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart nachzuvollziehen. Sie schafft Transparenz über die Wege von Objekten in unsere Sammlungen und bildet eine wichtige Grundlage für den Austausch mit chinesischen Partner:innen.
Seit 2022 haben sieben deutsche Museen, darunter das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, gemeinsam mit dem Palastmuseum in Peking ihre Sammlungsbestände auf Objekte aus dem Kontext des „Boxerkriegs“ untersucht. Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, wie sich Kulturgüter identifizieren lassen, die während des Krieges nach Deutschland gelangten, und wie ihre Geschichte heute aufgearbeitet werden kann. Aus dieser Zusammenarbeit ist der Research Guide „Tracing Loot from the Boxer War in China“ entstanden. Er bietet Museen und Sammlungen einen praxisnahen Einstieg in die Provenienzforschung zu Beständen aus dem Kontext des sogenannten „Boxerkriegs“.
Im Gespräch mit den beteiligten Museen, Wissenschaftler:innen und dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste wird dieser Research Guide am 25. September erstmalig in Deutschland vorgestellt. Die Provenienzforscherin und Projektleiterin Christine Howald spricht mit Jan Hüsgen, Thoralf Klein und am Projekt beteiligten Kurator:innen über Forschungsansätze, zentrale Erkenntnisse und die Herausforderungen der Erforschung von Plündergut aus dem „Boxerkrieg“ – nicht nur in musealen Sammlungen. Denn die koloniale Geschichte des „Boxerkriegs“ begegnet uns nicht allein in Museen, sondern ebenso in privaten Sammlungen, Familiennachlässen und Alltagsobjekten – und ist damit Teil einer gemeinsamen Geschichte, deren Aufarbeitung uns alle angeht.
Alle Informationen unter: https://www.humboldtforum.org/de/programm/termin/gespraech/auf-den-spuren-des-boxerkrieges-im-museum-168557/
„Unsichtbare Geschichten im Museum“ in der Diskursreihe „Provenienz und Vermittlung im Gespräch“

Von Mittwoch, 14.10.2026 bis
In vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian- Zentrum für kulturelle Bildung bringt die Diskursreihe Expert:innen aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. Gemeinsam kommen wir in einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände sowie innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze ins Gespräch. Unter anderem wird diskutiert: Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung? Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breiteren Öffentlichkeit? Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben? Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie? Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.“
Weitere Informationen unter https://www.smb.museum/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/provenienz-und-vermittlung-im-gespraech/
Teilnahme kostenfrei
Anmeldung empfohlen
„Voneinander lernen und gemeinsam agieren: Provenienzforschung und Vermittlung zu NS und Kolonialismus zusammendenken“ in der Diskursreihe „Provenienz und Vermittlung im Gespräch“

Von Montag, 16.11.2026 bis
In vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian- Zentrum für kulturelle Bildung bringt die Diskursreihe Expert:innen aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. Gemeinsam kommen wir in einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände sowie innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze ins Gespräch. Unter anderem wird diskutiert: Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung? Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breiteren Öffentlichkeit? Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben? Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie? Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.“
Weitere Informationen unter https://www.smb.museum/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/provenienz-und-vermittlung-im-gespraech/
Teilnahme kostenfrei
Anmeldung empfohlen
#4 Sitzung: 'Neutralität' in Wissenschaft und Kultur – Eine juristische Einordnung

Von Donnerstag, 17.09.2026 bis
In der Reihe “Resilienz” der Initiative Provenienzforschung stärken! findet am 17. September 2026 die 4. Sitzung statt. Mit dieser Reihe eröffnet vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf die Provenienzforschung durch rechtsextreme Kulturpolitik die Initiative Provenienzforschung stärken! in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste den Raum, um im direkten Gespräch mit externen Referent:innen für aktuelle Entwicklungen zu sensibilisieren, deren Hintergründe einzuordnen und insbesondere konkrete Handlungs- und Strategiemöglichkeiten aufzuzeigen. Wir befassen uns dieses Mal – in Präsenz in Berlin – mit der juristischen Perspektive auf ‘Neutralität’.
#4 Sitzung: ‘Neutralität’ in Wissenschaft und Kultur – Eine juristische Einordnung
Donnerstag, 17. September 2026, 17:30–19:00 Uhr, Seydelstraße 18, 10117 Berlin (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste)
Im Kontext zunehmender politischer Angriffe auf Wissenschafts- und Kultureinrichtungen wird der Vorwurf mangelnder ‚Neutralität‘ häufig genutzt, um Forschungsinhalte, öffentliche Stellungnahmen oder institutionelles Handeln infrage zu stellen und zu diffamieren. Doch was bedeutet politische ‘Neutralität’ aus juristischer Perspektive tatsächlich? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für Wissenschaftler:innen, Museen und Forschungseinrichtungen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Wissenschaftsfreiheit, öffentlicher Positionierung und der Wahrung demokratischer Grundwerte?
Zur Einordnung dieser Fragen freuen wir uns, den Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Cremer zu begrüßen. Ausgehend von aktuellen Debatten und einem Praxisbeispiel wird er im Gespräch mit der Provenienzforscherin und stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreis Provenienzforschung, Lisa Kern, die rechtlichen Grundlagen des Neutralitätsbegriffs erläutern und aufzeigen, welche Handlungsspielräume Wissenschafts- und Kultureinrichtungen besitzen. Im Anschluss werden im gemeinsamen Austausch die Bedeutung dieser Fragen für die Provenienzforschung diskutiert und Herausforderungen sowie mögliche Strategien im Umgang mit entsprechenden Vorwürfen und Angriffen reflektiert.
Wolfram Cremer ist Rechtswissenschaftler sowie Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Fachgebiete und Forschungsinteressen sind das nationale Verfassungsrecht, insbesondere die Grundrechte, das Europarecht mit Schwerpunkten im Bereich des europäischen Wirtschaftsrechts und des Rechtsschutzes sowie das Energie-, Umwelt- und Bildungsrecht. Auf diesen Gebieten hat er zahlreiche Aufsätze und Monographien publiziert.
Anmeldung bis 01. September 2026 an:
Die Veranstaltung findet in Präsenz statt. Bitte melden Sie sich verbindlich an, da der Veranstaltungsort ein begrenztes Platzkontingent hat.
Wir behalten uns vor, unser Hausrecht auszuüben und Personen, die sich rechtsextrem, rassistisch, antisemitisch oder anderweitig menschenverachtend äußern, den Zutritt oder Verbleib im Raum dieser Veranstaltungen zu verwehren.
Teilen Sie uns gerne mit, wie wir die Veranstaltung nach unseren Möglichkeiten für Sie barriereärmer gestalten können.
Die Erforschung Sibiriens – Neue Impulse für die Arbeit mit ethnologischen Sammlungen

Von Freitag, 23.10.2026 bis
Freitag, 23. Oktober 2026
Wilhelmsplatz 3 (Alte Mensa), Emmy Noether-Saal, Göttingen
Öffentliche Veranstaltung (keine Anmeldung notwendig)
Siehe ausführliches Programm: Die Erforschung Sibiriens_Flyer_Göttingen_23 10 2026
International launch of "Tracing Loot from the Boxer War in China. A Research Guide for Public and Private Collections"

Von Mittwoch, 16.09.2026 bis
We are pleased to invite you to the launch of our new publication Tracing Loot from the Boxer War in China. A Research Guide for Public and Private Collections.
The history of many museums is a history of colonial entanglements, also with China. During the so-called “Boxer War” (1900–1901), eight nations –Britain, France, the German Empire, the United States, Japan, Russia, Austria-Hungary and Italy – participated in the international military intervention against the anti-imperialist Yihetuan movement, in Western literature known as the “Boxers.” In the course of the war, countless works of art and cultural objects from private households, public institutions, and imperial collections were brought abroad — often as a result of violent appropriation and looting.
The critical examination of the colonial history of collecting is an important part of contemporary museum work. To facilitate the entry into provenance research on objects looted during the so-called “Boxer War” for interested stakeholders, museum professionals, and decision-makers, a research guide has been developed as part of the Sino-German project Traces of the ‘Boxer War’ in German Museum Collections – A Joint Approach.
The research guide provides:
- a concise description of the “Boxer War”
- an introduction into the places, actors, and mechanisms of the looting
- cases studies of objects in German collections
- practical advice for initiating provenance research
- an extensive appendix providing important research tools.
Join us on Wednesday, September 16 from 2-3 pm CET / 8-9 pm CST / 8-9 am EDT via Zoom for the international launch of this research guide by the authors and contributors (in English).
Register here!
Launch der Publikation "Tracing Loot from the Boxer War in China. A Research Guide for Public and Private Collections"

Von Freitag, 25.09.2026 bis
Wir freuen uns Sie zur Vorstellung unserer neuen Publikation „Tracing Loot from the Boxer War in China. A Research Guide for Public and Private Collections“ einzuladen.
Die Geschichte deutscher Museen ist eine Geschichte kolonialer Verflechtungen. Dies gilt nicht nur für die ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika oder im Pazifik, sondern auch für China. Während des sogenannten „Boxerkriegs“ (1900–1901) beteiligte sich das Deutsche Kaiserreich an der internationalen Militärintervention gegen die antiimperialistische Yihetuan-Bewegung und entsendete rund 20.000 Soldaten nach China. Im Verlauf des Krieges gelangten unzählige Kunst- und Kulturgüter aus privaten, öffentlichen und kaiserlichen Beständen nach Deutschland – vielfach als Folge von gewaltsamen Aneignungen und Plünderungen.
Die kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Sammlungsgeschichte ist ein wichtiger Bestandteil der heutigen Museumsarbeit. Um interessierten Akteur:inne, Museumsfachleuten und Entscheidungsträger:innen den Einstieg in die Provenienzdokumentation zu Objekten zu erleichtern, die während des sogenannten Boxerkriegs geplündert wurden, wurde im Rahmen des deutsch-chinesischen Projekts „Spuren des ‘Boxerkrieges’ in deutschen Museumssammlungen – eine gemeinsame Annäherung“ ein Forschungsleitfaden entwickelt.
Der Forschungsleitfaden bietet:
- eine kurze Beschreibung des „Boxerkriegs“
- eine Einführung in die Orte, Akteure und Mechanismen der Plünderungen
- Fallstudien zu Objekten in deutschen Sammlungen
- praktische Hinweise zur Einleitung von Provenienzkontrollen
- einen umfangreichen Anhang mit wichtigen Recherchehilfen.
Wir möchten alle, die im September in Berlin sein werden, herzlich zu unserer Veranstaltung im Humboldt-Forum am Freitag, den 25. September, um 17:00 Uhr einladen, bei der wir die Veröffentlichung des Leitfadens feiern.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.humboldtforum.org/de/programm
Ein digitaler Launch findet bereits am 16. September auf Englisch via Zoom statt. Hier registrieren!
INTERNATIONAL WORKSHOP Tea Cultivation in 19th-Century India and Beyond Interdisciplinary Approaches to Empire, Science, Labor, and Landscape

Von Donnerstag, 17.09.2026 bis Samstag, 19.09.2026
Das Historische Seminar der Uni Kiel veranstaltet vom 17. bis zum 19. September einen internationalen Workshop zum Thema Tee-Anbau in Indien im 19. Jahrhundert.
Der vollständige Titel lautet:
Tea Cultivation in 19th-Century India and Beyond: Interdisciplinary Approaches to Empire, Science, Labor, and Landscape
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat und das Programm:
Workshop Tea Cultivation in 19th-Century India and Beyond
16. Konferenz Zugang gestalten! „Geschichtspolitik und Erinnerung“

Von Mittwoch, 30.09.2026 bis Freitag, 02.10.2026
Wie gehen Einrichtungen des Kulturerbes mit den Zeugnissen der Vergangenheit um? Nutzen sie diese, um bestimmte Sichtweisen historischer Entwicklungen zu stützen, oder überlassen sie die Bewertung den Nutzenden und ermöglichen vor allem den Zugang zu den Quellen? Während Museen mit kuratierten Ausstellungen häufig stärker interpretierend arbeiten, verstehen sich Archive und Bibliotheken traditionell eher als Einrichtungen, die sich auf den Zugang zu ihren Beständen konzentrieren. Diese Rollenverteilung gerät jedoch unter Druck, wenn es um ein schwieriges Erbe – etwa rassistische oder antisemitische Zeugnisse – geht: Archive werden kritisiert, wenn sie scheinbar ungefilterten Zugang gewähren, während zugleich geschichtspolitische Eingriffe in Kulturerbeeinrichtungen kontrovers diskutiert werden. Besonders sichtbar wird dies derzeit in den USA, wo unter der Trump-Regierung Archiven und Museen neue geschichtspolitische Vorgaben gemacht und sogar historische Zeugnisse entfernt werden. Doch auch in Deutschland verändern sich Deutungen der Vergangenheit und damit Erwartungen an Museen, Archive und Bibliotheken. Ihnen wird großes Vertrauen entgegengebracht, Zeugnisse der Vergangenheit verantwortungsvoll zu präsentieren – zugleich zeigt etwa der gerichtlich untersagte Versuch der Stadtbücherei Münster, umstrittene Bücher mit Einordnungshinweisen zu versehen, wie sensibel solche Positionierungen sein können.
Diese Fragen berühren unmittelbar auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen Kulturerbeeinrichtungen handeln. Insbesondere das Urheberrecht beeinflusst maßgeblich, welche Zeugnisse der Vergangenheit in welcher Form präsentiert oder digital zugänglich gemacht werden können. Gerade bei Quellen, deren Schutzfristen noch nicht abgelaufen sind oder deren Rechtsstatus unklar bleibt, entstehen häufig Lücken in der digitalen Überlieferung. Dadurch können unbeabsichtigte Verzerrungen des Geschichtsbildes entstehen, wenn bestimmte Materialien aus rechtlichen Gründen nicht oder nur eingeschränkt sichtbar sind. Die Reflexion über solche – nicht intendierten, aber faktisch wirksamen – Effekte des Rechts auf Erinnerungskultur und Geschichtsbilder prägt diese Konferenzreihe von Beginn an und wird auch im Jahr 2026 erneut im Mittelpunkt stehen.
Weitere Informationen unter https://zugang-gestalten.org/konferenzen/2026-geschichtspolitik-und-erinnerung/
Konferenz „Zukunft der digitalen Provenienzforschung – Dreams and Realities“

Von Dienstag, 06.10.2026 bis Mittwoch, 07.10.2026
Die Konferenz wird eine Plattform zur kritischen Reflexion aktueller Methoden, Technologien und praktischen Anwendungen für die digital gestützte Provenienzforschung bieten.
Interdisziplinäre Perspektiven werden zusammengeführt und innovative Ansätze sichtbar gemacht, um den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu stärken.
Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden ebenso betrachtet wie ethische, rechtliche und politische Fragestellungen. Ausgewählte Fallstudien sowie Projekte aus Kulturerbeeinrichtungen und der Forschung werden ‚Dreams and Realities‘ aus der Praxis heraus beleuchten.
Mit ihrer Keynote „‚Navigating Uncertainty‘ in der historiographischen Praxis: Wie weiß ich, was ich (nicht) weiß, und wie rede ich darüber?“ diskutiert Prof. Dr. Silke Schwandt (Universität Bielefeld) den Umgang mit (methodischen) Unsicherheiten an Beispielen aus der geschichtswissenschaftlichen Forschung – beschäftigt sich doch die Digital History im Kern mit den Herausforderungen des Digitalen für die Praktiken der Wissensbildung und -vermittlung.
Mehr als 30 Referent:innen präsentieren ihre Beiträge zu den Themen „KI, Automatisierung und Erschließung“, „Strukturierung und Vernetzung“, „Digitale Repräsentationen und Werkzeuge der Provenienzforschung“ sowie „Unsicherheit, Evidenz und digitale Wissensproduktion“ und „Bias, Governance und Verantwortung“.
Darüber hinaus geben Posterpräsentationen Einblicke in unterschiedliche Projekte und Ansätze. Ein Workshop zur Nachhaltigkeit digitaler Provenienzforschung fokussiert die Frage: Was bleibt nach dem Projekt?
Neben fachlichem Austausch und Diskussionen bietet die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung. Am ersten Konferenztag laden wir darüber hinaus zum Abendempfang in den Stiftungsräumlichkeiten.
Wir freuen uns, wenn wir Sie als Teilnehmer:in auf unserer Tagung begrüßen dürfen und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 20. September 2026.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Falls es Ihnen nicht möglich sein sollte, in Präsenz an der Tagung teilzunehmen, besteht die Möglichkeit, diese live auf unserem YouTube-Kanal zu verfolgen. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig. Den Link dazu finden Sie kurz vor der Tagung auf der Website des Zentrums. Eine Aufzeichnung der kompletten Tagung wird im Nachgang zur Verfügung stehen.
Hinweis: Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch (ohne Übersetzung).
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Heinrich Natho, Ansprechpartner für Veranstaltungen beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, unter 0391/727 763-23 oder
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ihr Team des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Zum vorläufigen Programm:
5. Internationale Fachtagung Provenienzforschung Technisches Kulturgut 14.–16.10.2026 am Deutschen Optischen Museum in Jena

Von Mittwoch, 14.10.2026 bis Freitag, 16.10.2026
Vom 14. bis zum 16. Oktober wird die 5. Internationale Fachtagung zur Provenienzforschung im Bereich Technisches Kulturgut in Jena veranstaltet. Das Rahmenthema dieses Jahr lautet “Handeln, Sammeln und Wissenstransfer. Wissenschaftliche Instrumente und Zeitmessgeräte”.
Hier finden Sie das Tagungsprogramm mit den dem Zeitplan der Veranstaltung und den Abstracts der einzelnen Vorträge:
Programm und Book of Abstracts 5. Fachtagung Provenienzforschung TKG 2026
Wichtige Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:
Save the Date – 5. Fachtagung Provenienzforschung Technisches Kulturgut in Jena
Symposium Provenance and Asian Art Sharing Stories, Building Connections

Von Mittwoch, 11.11.2026 bis Freitag, 13.11.2026
Vom 11.-13. November veranstaltet das Team Provenienzforschung / Zentralarchiv, Staatliche Museen zu Berlin gemeinsam mit de, Museum für Asiatische Kunst und dem National Museum of Asian Art (Smithsonian Institution) ein internationales Symposium mit dem Fokus Forschung zu Sammlungsbeständen aus Asien in Berlin.
Hier finden Sie ein vorläufiges Programm, die Registrierung ist bereits möglich, das finale Programm kommt im September:
Provenance Symposium 2026 – eflyer register