Termine

Kolloquium „Was Sie schon immer über Datenqualität wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“

Von Montag, 20.04.2026 bis

Ort: online
Veranstalter: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Am Montag, 20. April 2026, 18 Uhr, wird Prof. Dr. Felix Naumann vom Hasso-Plattner-Institut, Potsdam sich der Frage widmen „Was Sie schon immer über Datenqualität wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“.

Datenqualität ist mehr als die Abwesenheit offensichtlicher Fehler. Von simplen Tippfehlern über subtile Inkonsistenzen bis zu systematischen Verzerrungen: Die Bandbreite möglicher Qualitätsprobleme ist groß, und mit dem Siegeszug von KI und maschinellem Lernen werden die Konsequenzen schlechter Daten immer sichtbarer. Was bedeuten eigentlich „gute Daten“ und warum reichen klassische Maßstäbe wie Vollständigkeit und Korrektheit heute nicht mehr aus? Der Vortrag beleuchtet zentrale Konzepte, Methoden und offene Forschungsfragen der Datenqualität – von klassischen Ansätzen bis zu den Herausforderungen des KI-Zeitalters – und zeigt Erfahrungen bei der Unterstützung von Provenienzforschung.

Prof. Dr. Felix Naumann leitet seit 2006 das Fachgebiet Informationssysteme am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Dort entwickelt er zusammen mit seinem Team Methoden zur Datenanalyse, Datenreinigung, und Informationsintegration. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt am IBM Almaden Research Center lehrte und forschte er als Juniorprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin, bis er an das HPI wechselte. Er ist Koordinator des Data & AI Clusters am HPU und Sprecher des HPI-Forschungskollegs „Information and Data Engineering“.

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über Webex statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch nur nach Anmeldung bis 17. April 2026 möglich. Die Teilnehmer:innen erhalten am Tag der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Anmeldungen an: 
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
Heinrich Natho
Humboldtstraße 12 | 39112 Magdeburg
  

Mit Ihrer Anmeldung und der Teilnahme erlauben Sie dem Veranstalter, die Veranstaltung aufzuzeichnen und für die Öffentlichkeitsarbeit und die Dokumentation zu nutzen (§ 22 KunstUrhG). Der Veranstalter erhebt, verarbeitet und nutzt Ihre personenbezogenen Daten im Rahmen der Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgabe des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste.

Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden“: II. Interdisziplinäre Bildungsarbeit im Kontext von NS-Vermittlung

Von Donnerstag, 07.05.2026 bis

Ort: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung | Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin
Veranstalter: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung

Das Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz lädt zum Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden” im Rahmen des Projekts „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ein. Der zweite Termin findet am 07. Mai 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung statt.

II. Interdisziplinäre Bildungsarbeit im Kontext von NS-Vermittlung

07.05.2026, 15:00 – 18:00 im Haus Bastian
Der Workshop stellt Projekte an der Schnittstelle von historisch-politischer und kultureller Bildung vor, die sich mit Kontinuitäten von Ausgrenzung sowie Antisemitismus und Rassismus auseinandersetzen. Impulse kommen von 7xjung – dem Lernort von Gesicht Zeigen! – und Désirée Galert, Bildungsreferentin im Bereich diskriminierungskritische Antisemitismusprävention, multiperspektivischer Holocaust Education und Expertin im Umgang mit Emotionen zu diesen Themenfeldern. Es werden Methoden vorgestellt und gemeinsam auf ihre Übertragbarkeit in die eigene Bildungsarbeit reflektiert.

Eintritt und Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung wird empfohlen: https://www.smb.museum/veranstaltungen/detail/interdisziplinaere-bildungsarbeit-im-kontext-von-ns-vermittlung-2026-05-07-150000-158205/

Weitere Termine des Arbeiteskreises: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/haus-bastian-zentrum-fuer-kulturelle-bildung/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/arbeitskreis-objektgeschichten-erinnerung-und-vermittlung-impulse-und-methoden/

Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden“: III. Arbeiten mit Angehörigen in der Vermittlung

Von Donnerstag, 17.09.2026 bis

Ort: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung | Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin
Veranstalter: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung

Das Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz lädt zum Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden” im Rahmen des Projekts „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ein. Der dritte Termin findet am 17. September 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung statt.

III. Arbeiten mit Angehörigen in der Vermittlung

17.09.2026, 15:00 – 18:00 im Haus Bastian
Wie können Perspektiven von Angehörigen NS-Verfolgter sensibel in Bildungsarbeit eingebunden werden? Der Workshop beleuchtet biografisches Arbeiten in Provenienzforschung und Vermittlung. Vorgestellt werden Erfahrungen aus dem Projekt „Welche Stimme haben wir?“ der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sowie aus dem Projekt „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten“.

Eintritt und Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung wird empfohlen: https://www.smb.museum/veranstaltungen/detail/arbeiten-mit-angehoerigen-in-der-vermittlung-2026-09-17-150000-158206/

Weitere Termine des Arbeiteskreises: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/haus-bastian-zentrum-fuer-kulturelle-bildung/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/arbeitskreis-objektgeschichten-erinnerung-und-vermittlung-impulse-und-methoden/

Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden“: IV. Vernetzte Erinnerung - transhistorische Vermittlung

Von Donnerstag, 26.11.2026 bis

Ort: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung | Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin
Veranstalter: Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung

Das Haus Bastian – Zentrum für Kulturelle Bildung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz lädt zum Arbeitskreis „Objektgeschichten, Erinnerung und Vermittlung. Impulse und Methoden” im Rahmen des Projekts „Kunst. Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ein. Der vierte Termin findet am 26. November 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr, im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung statt.

IV. Vernetzte Erinnerung – transhistorische Vermittlung

26.11.2026, 15:00 – 18:00 im Haus Bastian
Wir diskutieren, wie sich die verflochtenen Geschichten von Kolonialismus und Nationalsozialismus vermitteln lassen. Ein Praxisimpuls aus dem Projekt „Entangled Memories“ des Humboldt Forums zeigt Ansätze multiperspektivischer Bildungsarbeit.
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe werden zentrale Erkenntnisse des Arbeitskreises zusammengeführt.

Eintritt und Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung wird empfohlen: https://www.smb.museum/veranstaltungen/detail/vernetzte-erinnerung-transhistorische-vermittlung-abschluss-2026-11-26-150000-158207/

Weitere Termine des Arbeiteskreises: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/haus-bastian-zentrum-fuer-kulturelle-bildung/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/arbeitskreis-objektgeschichten-erinnerung-und-vermittlung-impulse-und-methoden/

Vortrag „Eduard Fuchs - die verlorene Sammlung eines 'Kulturbolschewisten'"

Von Mittwoch, 20.05.2026 bis

Ort: Max-Lingner-Haus | Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin
Veranstalter: Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung

Im Auftrag der Erben und gefördert durch das deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg erforschte Ulrich Weitz das Schicksal der legendären Kunstsammlung des Kommunisten Eduard Fuchs (1870-1940). Fuchs-Biograf Weitz erzählt in seinem Vortrag von der Beschlagnahmung des Museums Fuchs in Berlin-Zehlendorf durch die Gestapo. Er schildert seine Suce nach den verlorenen Schätzen – Gemälden, Asiatika und einer einzigartigen Grafiksammlung zur Geschichte der Arbeiterbwegung – und kann von ersten Erfolgen bei der Restitution wiedergefundener Objekte berichten. 

Vortrag: Dr. Ulrich Weitz, Moderation:  Martina Renner
Eine Veranstaltung in gemeinsamer Kooperation von Helle Panke und Max-Lingner-Stiftung.

20. Mai 2026, 19-21 Uhr
Max-Lingner-Haus | Beatrice Zweig Straße 2, 13156 Berlin
Kosten: 5,00 Euro / 3,00 Euro ermäßigt

Tagung „Dr. Max Stern und seine jüdischen Kund:innen“

Von Dienstag, 21.04.2026 bis Mittwoch, 22.04.2026

Ort: Stadtmuseum Düsseldorf
Veranstalter: Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf, Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein K.d.ö.R., Max und Iris Stern Foundation | mit freundlicher Unterstützung durch den Freundeskreis Stadtmuseum Düsseldorf e.V. & der Embassy of Canada to Germany

Das Stadtmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf, der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein K.d.ö.R. und die Max und Iris Stern Foundation laden zur Tagung „Dr. Max Stern und seine jüdischen Kund:innen“ am 21. und 22. April 2026 in Düsseldorf. 

Einige wichtige Aspekte des vielschichtigen Problems der Restitution bilden den ersten Schwerpunkt der Tagung. Wie ist dem vergangenen Unrecht heute rechtlich zu begegnen und wie kann das allmähliche Vergessen verhindert werden? Wie ist der Kreis der Geschädigten zu definieren?

Im zweiten Teil der Tagung geht es um die konkreten Perspektiven der Sammler und der Händler von Kunst. Wie lassen sich heute noch jüdische Sammler und ihre Sammlungen beziehungweise jüdische Kunsthändler und ihre Bestände identifizieren? Welche Handlungsspielräume besaßen sie unter der Diktatur? Dies soll sowohl im Allgemeinen wie, ausgehend von Max Stern und seinem Kundenkreis, an konkreten Beispielen diskutiert werden.

Für weitere Informationen und das detaillierte Programm klicken Sie hier

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.

Save-the-Date: International Conference "Pasang Surut. Provenance Research as a Contribution to Decolonisation and Trajectories of Restitution", 9 - 11 June 2026

Von Dienstag, 09.06.2026 bis Donnerstag, 11.06.2026

2026-06_Save the Date_Pasang Surut_International Conference

The Indonesian phrase pasang surut — “the tide in and out” — evokes the continuous movement of people, objects, and ideas across the seas that once linked Europe and the Indonesian archipelago. These currents shaped the emergence of colonial collections but also suggest the possibility of renewed circulation: of knowledge, accountability, and dialogue.

Against this conceptual background, the conference is organised within the framework of the research project Colonial-Era Collections from Indonesia in Lower Saxony: A German–Dutch–Indonesian Entangled History, funded by the German Lost Art Foundation and coordinated by the Museum Association for Lower Saxony and Bremen e. V., in collaboration with the Network for Provenance Research in Lower Saxony. The project investigates colonial-era collections held in eight museums in Lower Saxony, comprising approximately 1,450 ethnographic objects, 300 natural history specimens, and human remains.

The international conference Pasang Surut shall bring together academic and collection experts, as well as key figures from the fields of art, culture, and politics from Indonesia, Germany, and the Netherlands, to discuss the transformative potential of post-colonial provenance research as a contribution to processes of reconnection and decolonisation. By fostering exchange between institutions and researchers from Indonesia, the Netherlands, and Germany, Pasang Surut seeks to contribute to the development of a shared framework for post-colonial provenance research grounded in dialogue, transparency, and long-term partnership.

At a moment when provenance research has become central to confronting colonial legacies, the conference will also ask how research methods themselves can be critically reflected upon and reoriented — shifting from a purely prospective exercise towards a more collaborative and reflexive practice, capable of informing institutional futures.

The key questions will be:

  • How were Indonesian ethnographic and natural collections formed within colonial networks of power, knowledge, and economic and scientific interest?
  • How can provenance research challenge these inherited structures and produce shared, plural understandings of history?

The final programme will be announced in spring 2026.

Participation in the event is free of charge. Please register by May 15th 2026 at .