Aktuelles

Jetzt für den Masterstudiengang Provenienzforschung in Bonn bewerben

Der Masterstudiengang „Provenienzforschung und Geschichte des Sammelns“ am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn startet im Wintersemester 2026/27 in eine neue Runde. Provenienzforschung wird hier als epochenübergreifende, interdisziplinäre Kontextforschung verstanden, die die Vielschichtigkeit der Werte aufzeigt, die Kunst- und Kulturgütern in verschiedenen Gesellschaften, sozialen Konstellationen und auch von Individuen zugesprochen werden. Eng verbunden ist damit die Lesen Sie mehr

Jetzt Projekte beantragen!

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt wieder Fördermittel für Projekte zur Provenienzforschung in den Bereichen „NS-Raubgut“ und „Koloniale Kontexte“ und „SBZ/DDR“ zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für eine langfristige Förderung endet am 1. Oktober 2026. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum in allen Bereichen ohne Frist ganzjährig. Forschungsbereich „NS-Raubgut“ Im Forschungsbereich „NS-Raubgut“ sind neben Lesen Sie mehr

Vortrag / Livestream “Hollandmöbel” in Ostfriesland”

Am Montag, den 20.04.2026, spricht Dr. Julia Koch Tshirangwana über “Hollandmöbel” in Ostfriesland.  Der Vortrag  kann hier via Zoom über diesen Link live verfolgt werden: https://uni-goettingen.zoom.us/j/65295353677?pwd=QyjbDlHXwMPQbkCGUhT9tzvy7eXBMq.1#success Beginn: 11:15 Uhr August-Gottschalk-Haus, Jüdisches Museum in Esens Burgstraße 8 26427 Esens https://www.august-gottschalk-haus.de   On Monday 20 April 2026, Dr Julia Koch Tshirangwana will speak about ‘Holland furniture’ in East Lesen Sie mehr

Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg restituiert vier Objekte aus der kulturgeschichtlichen Sammlung an die Nachfahren der jüdischen Oldenburger Familie Insel

Die Schenkung bzw. der Verkauf von zwei Likörgläsern und zwei Tassen an das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg im Jahr 1936 resultierten, so das Ergebnis eingehender Provenienzrecherchen, aus einer NS-verfolgungsbedingten Zwangslage. Das Landesmuseum hat daher die vier Objekte an die Nachfahren der einstigen Eigentümer restituiert. Ein problematisches Geschenk: Im Jahr 1936 gelangten zwei Likörgläser und Lesen Sie mehr

Stellungnahme zum Restitutionsfonds für menschliche Überreste

Das Expert:innen-Netzwerk zum Umgang mit menschlichen Überresten hat eine Stellungnahme zum geplanten Restitutionsfonds für menschliche Überreste veröffentlicht. In dem Positionspapier machen die Mitglieder des Netzwerkes Vorschläge zur konkreten Ausgestaltung eines solchen Fonds, die auf den praktischen Erfahrungen der vergangenen Jahre basieren. Viele der Expert:innen waren an entsprechenden Rückgaben beteiligt und möchten mit der Stellungnahme ein Lesen Sie mehr

Gerecht, fair – aktuell?

Zum 25-jährigen Bestehen der Washingtoner Prinzipien lädt das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste herzlich zu einer Festveranstaltung am Donnerstag, 7. Dezember, um 18 Uhr in den Humboldt-Saal der Staatsbibliothek Berlin, Haus Unter den Linden. Die Veranstaltung unter dem Titel „Gerecht, fair – aktuell? 25 Jahre Washingtoner Prinzipien“ soll die „Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, Lesen Sie mehr

Call for Papers: “Boxerloot! Museum collections, the “boxer war”, and practices of plunder”

Many museums and private collections around the world contain objects that a variety of actors looted in China in the context of the so-called boxer war between 1900 and 1901. A military coalition known as the eight-nation-alliance invaded northern China in order to suppress the anti-imperialist Yihetuan movement. Subsequently, extensive looting took place in imperial Lesen Sie mehr

Museum am Rothenbaum startet Provenienzforschungsprojekt zur Hamburger Südsee-Expedition

17.08.2023 MARKK be­ginnt ein zwei­jäh­ri­ges Pro­ve­ni­enz­for­schungs­pro­jekt zu Samm­lun­gen aus deut­schen Ko­lo­ni­al­ge­bie­ten im Pa­zi­fik. Die Ham­bur­ger Süd­see-Ex­pe­di­ti­on brach­te zwi­schen 1908 und 1910 um­fang­rei­che Samm­lun­gen aus deut­schen Ko­lo­ni­al­ge­bie­ten nach Ham­burg. Das zwei­jäh­ri­ge Pro­ve­ni­enz­for­schungs­pro­jekt un­ter­sucht ih­re Er­werb­sum­stän­de im ko­lo­nia­len Kon­text wäh­rend der ers­ten von zwei Ex­pe­di­ti­ons­rei­sen und wid­met sich dem Zu­sam­men­wir­ken von Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Ko­lo­nial­macht. Das Pro­jekt Lesen Sie mehr

Call for Papers zur Jahrestagung 2024 „Fotografie und Provenienzforschung“ (Arbeitstitel)

Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ruft da­zu auf, für die Jah­res­ta­gung 2024 am 18. und 19. April 2024 in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig Vor­trags­ide­en bis zum 18. Ju­ni 2023 ein­zu­rei­chen. Be­deu­tung und Rol­le von Fo­to­gra­fi­en als zen­tra­le Quel­len und gleich­zei­tig als ma­te­ri­el­le Ge­gen­stän­de der Pro­ve­ni­enz­for­schung sind ein ak­tu­el­les und bri­san­tes, aber bis­her noch re­la­tiv sel­ten be­han­del­tes The­ma. Lesen Sie mehr

Ozeaniensammlung von Antonie und Eugen Brandeis online veröffentlicht

31.05.2023 Das Mu­se­um Na­tur und Mensch Frei­burg hat ein Al­bum zur Ozea­ni­en­samm­lung Eu­gen und An­to­nie Brand­eis in der On­line-Samm­lung der Städ­ti­schen Mu­se­en ver­öf­fent­licht. Zwei Schen­kun­gen des Ehe­paars aus den Jah­ren 1900/1901 bil­den ei­nen der be­deu­tends­ten Be­stän­de der eth­no­lo­gi­schen Ozea­ni­en­samm­lung des Mu­se­ums. Die Pro­ve­ni­enz die­ser Samm­lung und die Ge­schich­te des Samm­ler­paars wur­den 2020 bis 2022 in Lesen Sie mehr