Aktuelles

CfP: The way out. Microhistories of flight from Nazi Germany

In recent years, the microhistorical turn in Holocaust history has placed increasing importance on individual practices and experiences by exploring new, nominative mass sources and combining a prosopographical approach with quantitative analysis of individual trajectories. As Claire Zalc and Tal Bruttmann state in the introduction to Microhistories of the Holocaust (2016): “Reducing the level of Lesen Sie mehr

Universität Oldenburg verankert Provenienzforschung im Studiengang „Museum und Ausstellung“

07.07.2017 Die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg hat die Provenienzforschung in ihrem Master-Studiengang „Museum und Ausstellung“ fest verankert. Das Modul „Provenienz, Recht und Internationalisierung“ bietet eine erste Orientierung in museumsbezogenen juristischen Fragestellungen, insbesondere vor dem Hintergrund einer internationalen Perspektive, die durch eine einwöchige Auslandsexkursion geschärft wird. Mit mehreren neuen Professuren an den Universiäten in Bonn und Hamburg, dem Lesen Sie mehr

Geschäftsunterlagen aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt im Bundesarchiv jetzt zugänglich

03.07.2017 Die digitalisierten Geschäftsunterlagen aus dem Nachlass des Kunsthändlers Cornelius Gurlitt können jetzt in den Lesesälen des Bundesarchivs eingesehen und für die Provenienzrecherche genutzt werden. Vorarbeiten des Projektes „Provenienzrecherche Gurlitt“ bilden die Grundlage für Recherchen in den Geschäftsunterlagen des Kunsthändlers. Nachdem am 15. Dezember 2016 das Erbe des Kunstmuseums Bern gerichtlich bestätigt wurde, kann jetzt Lesen Sie mehr

CfP: Wissenstransfer in globalgeschichtlicher Perspektive – Akteure, Institutionen, Medien

Die Gesellschaft für Überseegeschichte (GÜSG) wird sich auf ihren Jahrestagungen in Düsseldorf (2018) und Hamburg (2019) mit dem Thema Wissenstransfer befassen. Im Rahmen der beiden Tagungen sollen aktuelle Forschungen vorgestellt und diskutiert werden, die sich mit Formen der Aneignung, Zirkulation, Sammlung und Präsentation von Wissen in interkontinentalen Zusammenhängen befassen. Dabei steht der Transfer von Wissen Lesen Sie mehr

SAVE THE DATE: Tagung „NS-Kunstraub: Lokal und europäisch“ im Residenzschloss Celle am 25./26. September 2017

Das Bomann-Museum Celle erforscht seit März 2016 im Rahmen eines vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projektes die Herkunft seiner zwischen 1933 und 1945 erworbenen Objekte. Die Spannbreite reicht von alltäglichen Gebrauchsgegenständen bis zu bedeutenden Erwerbungen aus dem internationalen Kunsthandel. Daraus ergeben sich vielfältige Herausforderungen für die Provenienzforschung, sind doch lokalgeschichtliche Kontexte ebenso zu untersuchen wie Lesen Sie mehr

CfP: Neue Forschungen zur Geschichte der NS- und Kriegsverbrecherprozesse

Der zweitägige Workshop am 05. und 06. Oktober 2017 richtet sich an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen, die sich mit west- und ostdeutschen NS-Verfahren ebenso wie mit alliierten NS- und Kriegsverbrecherprozessen befassen. Ebenfalls willkommen sind Projekte, die sich mit Verfahren im europäischen und internationalen Kontext beschäftigen. Der von der Marburg University Research Academy (MARA) geförderte und in Lesen Sie mehr

Save the Date: Konferenz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste zum Kunstraub in Frankreich (30.11./1.12.2017)

31.05.2017 Jedes Jahr im Herbst veranstaltet das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste eine Fachkonferenz. Unter dem Titel „Raub & Handel. Der französische Kunstmarkt unter deutscher Besatzung (1940–1944)“ werden in diesem Jahr namhafte französische und deutsche Experten über den systematischen Kunstraub in Frankreich referieren und die Resultate der Recherchen in beiden Ländern zu diesem Themengebiet zusammentragen. Zu der Lesen Sie mehr

70 Years and Counting: Europe’s final opportunity? Conference, London, 12 September 2017

Confererence text from the UK Government: Spoliation experts from across the world will gather in London in September for ‘70 Years and Counting: Europe’s final opportunity?’, which is aimed at increasing efforts to return Nazi-looted art to its original owners. The conference will strengthen partnerships, build greater cooperation on spoliation and examine how the process Lesen Sie mehr

Museum Lüneburg restituiert Museumsobjekte an die Erben des Lüneburger Kaufmanns Hirsch Lengel

Die systematische Provenienzforschung am Museum Lüneburg hat ergeben, dass der Museumsverein im April 1937 vom jüdischen „Produktenhändler“ Hirsch Lengel in der Salzbrückerstraße 64 zwei Stücke Leinengewebe für neun Reichsmark ankaufte. Zu dieser Zeit war die Familie Lengel schon sehr stark unter Druck: Ihr Sohn Jakob wurde verhaftet und kurze Zeit später ins KZ Dachau gebracht, Lesen Sie mehr

Kulturstaatsministerin Grütters restituiert weitere NS-Raubkunst aus dem Kunstfund Gurlitt

18.05.2017 Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat in Absprache mit dem Kunstmuseum Bern ein weiteres Werk aus dem Kunstfund Gurlitt restituiert. Das Gemälde „La Seine, vue du Pont-Neuf, au fond le Louvre“ von Camille Pissarro wurde Anfang dieser Woche nach Frankreich zurückgegeben. Das Bild war dem in Paris lebenden französischen Unternehmer Max Heilbronn im Jahr 1942 vom Lesen Sie mehr