Aktuelles

Ausschreibung deutsch-französischer Provenienzforschungsfonds zu Kulturgütern aus Subsahra-Afrika

Über die Ausschreibung: Als Träger des Deutsch-Französischen Provenienzforschungsfonds zu Kulturgütern aus Subsahara-Afrika veröffentlicht das Centre Marc Bloch eine neue Projektausschreibung, die darauf abzielt, den Aufbau internationaler Forschungsteams zu fördern und bereits bestehende Kooperationen zur Provenienzforschung zwischen Frankreich, Deutschland und Subsahara-Afrika zu stärken. Diese Ausschreibung richtet sich an alle Forscher*innen, Museumsfachleute, Expert*innen und Mitglieder der Zivilgesellschaft, Lesen Sie mehr

Jetzt online: ProNto – der neue Provenienzforschungs-Navigator

Neuer Provenienzforschungs-Navigator veröffentlicht: https://tools.wissenschaftliche-sammlungen.de/pronto/ ProNto ist eine Link-Sammlung, die themen- und kontextübergreifend Ressourcen, digitale Anwendungen und Services der Provenienzforschung zusammenfasst und so eine kompakte Übersicht zum Einstieg bietet. Entstanden ist ProNto in der Temporary Working Group „Services and Tools for Research Collections and Provenance Research” von NFDI4Objects unter der Federführung von Gabriele Zöllner (Koordinierungsstelle Unisammlungen/Projekt Lesen Sie mehr

Neue Vorständin tritt ihr Amt an

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste begrüßt seine neue Vorständin: Prof. Dr. Meike Hopp tritt am 1. Dezember 2025 ihr Amt bei der Stiftung in Magdeburg an. Die Kunstwissenschaftlerin war am 1. April dieses Jahres vom Stiftungsrat des Zentrums für zunächst fünf Jahre berufen worden. Zeitgleich nimmt sie den Ruf als Professorin für Digitale Praktiken in den Lesen Sie mehr

Aktualisierte Handreichung erschienen

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden unzählige Kulturgüter verfolgungsbedingt entzogen. Besonders jüdischen Bürgerinnen und Bürgern wurde dabei häufig ihr gesamter Besitz geraubt – darunter nicht nur Kunstwerke von großem Wert, sondern auch persönliche Erinnerungsstücke und Alltagsgegenstände wie Bücher, Möbel oder Geschirr. 1998 bekannten sich 44 Staaten mit den „Washingtoner Prinzipien“ zu ihrer historischen Verantwortung – Lesen Sie mehr

Ausschreibung Museum für Naturkunde Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier: 45_2025_Ausschreibungstext_Wissens. Mitarbeit_englisch_final; 45_2025_Ausschreibungstext_Wissens. Mitarbeit_Togo_final

Call for Papers

Ort: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, Eifelwall 5, 50674 Köln Veranstalter:  KPF.NRW Kontakt Der Workshop “Provenienzforschung im Historischen Archiv der Stadt Köln und dem Rheinischen Bildarchiv – Bestände, Methoden und Fallbeispiele im wissenschaftlichen Austausch” am 1. 12. 2025 bietet eine Fortbildung für Provenienzforscher:innen und Archivar:innen im Historischen Archiv der Stadt Köln, mit Lesen Sie mehr

Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg restituiert vier Objekte aus der kulturgeschichtlichen Sammlung an die Nachfahren der jüdischen Oldenburger Familie Insel

Die Schenkung bzw. der Verkauf von zwei Likörgläsern und zwei Tassen an das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg im Jahr 1936 resultierten, so das Ergebnis eingehender Provenienzrecherchen, aus einer NS-verfolgungsbedingten Zwangslage. Das Landesmuseum hat daher die vier Objekte an die Nachfahren der einstigen Eigentümer restituiert. Ein problematisches Geschenk: Im Jahr 1936 gelangten zwei Likörgläser und Lesen Sie mehr

Tagung “10 Jahre Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen” am 4./5. November 2025

Das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen begeht sein 10jähriges Bestehen mit einer Tagung am 4./5. November 2025 im Landesmuseum Hannover. Das aktuelle Programm finden Sie/ findet ihr hier: 2025-11_Netzwerk Tagung_Programm Gemeinsam mit Ihnen/ Euch wollen wir zurückblicken und erste Bilanzen ziehen, vor allem aber auch nach vorn schauen sowie über Herausforderungen und Desiderate diskutieren. Die Tagung Lesen Sie mehr

Sterbliche Überreste kehren nach Hause zurück

Die Universitäten Göttingen und Freiburg haben am 7. Oktober 2025 in Göttingen die Gebeine von acht Individuen an eine Delegation der Republik Marshallinseln zurückgegeben. Vier der  Verstorbenen stammen aus Enewetak, einem Atoll, das aus etwa 40 Inseln mit einer Gesamtlandfläche von knapp sechs Quadratkilometern besteht. Paul Merz, Stationsleiter der Marshallinseln, verkaufte ihre Schädel 1913 an Lesen Sie mehr

Jetzt langfristige Projekte beantragen!

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt wieder Fördermittel für Projekte zur Provenienzforschung in den Bereichen „NS-Raubgut“ und „Koloniale Kontexte“ zur Verfügung. Bitte beachten: Die nächste Antragsfrist für eine langfristige Förderung im Bereich „NS-Raubgut“ wurde bis zum 1. November 2025 verlängert, die Frist für Anträge im Bereich „Koloniale Kontexte“ bleibt bei 1. Oktober 2025.  Forschungsbereich Lesen Sie mehr