Tagung „Die Galerie Stern im Kontext des Rheinischen Kunsthandels während des Nationalsozialismus“

Mi. 13. Februar 2019, 08:30 Uhr – 19:30 Uhr MEZ

Veranstaltungsort:
Schadowplatz 14 , 40212 Düsseldorf
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Der Kunsthistoriker Max Stern (1904–1987) stieg 1928 in die 1913 gegründete und seit 1917 auf der Königsallee 23-25 ansässige Galerie seines Vaters Julius Stern (1867–1934) ein. Sie zählte neben den Galerien von Alfred Flechtheim, Hans und Georg Paffrath und Dr. Joseph Schönemann zu den prominentesten Adressen des Düsseldorfer Kunsthandels im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Während des Nationalsozialismus gehörte Stern zu den aus rassischen Gründen Verfolgten, musste seine Galerie liquidieren und floh Ende 1937 über Paris nach London und 1941 weiter nach Kanada ins Exil.

Ziel der internationalen Tagung ist es, erstmals das Leben und Wirken von Max Stern in Geschichte und Gegenwart zu würdigen. Mit seiner Händlertätigkeit sind die Wege zahlreicher Kunstwerke auf ganz unterschiedliche Art und Weise verbunden, die im Einzelfall sowie im Kontext des Rheinischen Kunsthandels betrachtet werden. Zugleich werden die Vorträge Ausgangspunkt dafür sein, aktuelle Perspektiven der Provenienzforschung im Umgang mit Kunsthändlerbeständen zu formulieren und zu diskutieren.

Weitere Informationen:

Hinweise zur Anreise sowie zu Parkmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Hauses der Universität

Tagungssprachen: Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Im Rahmen der Pausen werden eine Auswahl an Getränken und kleinen Snacks angeboten.

Die Teilnahme ist kostenfrei und aufgrund der begrenzten Platzzahl nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung erfolgt online unter: bit.ly/2BsinpZ
Anmeldefrist ist der 25. Januar 2019.

Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie im Rahmen der Veranstaltung in Bild und/oder Wort aufgenommen und die Aufzeichnungen Ihrer Person ohne Anspruch auf Vergütung auf Internetseiten und/oder in Publikationen des Veranstalters veröffentlicht werden.

Die Tagung wird großzügig gefördert vom Landschaftsverband Rheinland.

Das vollständige Programm finden Sie hier:
20190213_Tagung_Stern_Programm

Conference: „Galerie Stern within the context of Düsseldorf Art Trade during Nationalsocialism“

In 1928 the art historian Max Stern (1904-1987) joined the gallery on Königsallee 23-25 founded by his father Julius Stern (1867-1934) in 1913. Alongside the galleries of Alfred Flechtheim, Hans and Georg Paffrath and Dr. Joseph Schönemann, it was among the most prestigious venues of the Düsseldorf art trade in the first third of the 20th century. During National Socialism, Stern was among those persecuted for reasons of race. He was forced to liquidate his gallery and fled to London via Paris in 1937, and finally into exile in Canada in 1941.

The aim of the international conference is to pay tribute, for the first time, to Max Stern’s life and activities, with a view to impacts past and present. The paths of numerous works of art are tied up with his art dealing activities in many different ways, which will be examined both on a case-by-case basis and within the context of the Rhineland art trade. At the same time the lectures will be a starting point for formulating and discussing current perspectives in provenance research as regards approaches to art dealers’ stocks.

Additional Information:

Information on your arrival and parking facilities can be found on the homepage of Haus der Universität.

Conference Languages: German and English. Simultaneous translation will be provided.

During the break beverages and small snacks will be offered.

By attending you agree that recordings in both picture and sound may be published on our website or in a publication without any right to remuneration.

Participation is free of charge. Due to restricted space it is only possible with prior registration.

This conference is generously sponsored by Landschaftsverband Rheinland.

Kunstfund Gurlitt: Kulturstaatsministerin Grütters restituiert NS-Raubkunst-Gemälde

09.01.2019

Kul­tur­staats­mi­nis­te­rin Mo­ni­ka Grüt­ters hat heu­te in Ber­lin ge­mein­sam mit Mar­cel Brül­hart, Ver­tre­ter des Kan­tons Bern beim Kunst­mu­se­um der Stadt, das Ge­mäl­de „Por­trait de jeu­ne fem­me as­si­se“ (Por­trät ei­ner sit­zen­den jun­gen Frau) von Tho­mas Cou­ture an die Fa­mi­lie des ur­sprüng­li­chen Ei­gen­tü­mers Ge­or­ges Man­del über­ge­ben. Das Bild aus dem Nach­lass von Cor­ne­li­us Gur­litt war zu­letzt in der Aus­stel­lung „Be­stands­auf­nah­me Gur­litt“ im Ber­li­ner Gro­pi­us Bau zu se­hen, die ges­tern zu En­de ging.

„Mit der Rück­ga­be des Ge­mäl­des von Tho­mas Cou­ture an die Fa­mi­lie des frü­he­ren Ei­gen­tü­mers set­zen wir ei­nen be­we­gen­den Schluss­punkt un­ter die Aus­stel­lun­gen zum Kunst­fund Gur­litt“, er­klär­te Staats­mi­nis­te­rin Grüt­ters. „Es ist der Fa­mi­lie Ge­or­ges Man­dels zu ver­dan­ken, dass die­ses Werk an al­len drei Aus­stel­lungs­stand­orten in Bonn, Bern und Ber­lin ge­zeigt wer­den konn­te. Da­durch war es mög­lich, das Schick­sal des jü­di­schen Po­li­ti­kers Ge­or­ges Man­del, der von den Na­zis ver­folgt und in­ter­niert wur­de, ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit be­kannt zu ma­chen. Auch die­ser Fall mahnt uns, nie nach­zu­las­sen in der rück­halt­lo­sen Auf­ar­bei­tung des NS-Kunst­raubs, für den Deutsch­land Ver­ant­wor­tung trägt. “

Mar­cel Brül­hart sag­te: „Das Kunst­mu­se­um Bern hat­te sich nach reif­li­cher Über­le­gung für die An­nah­me der Erb­schaft Cor­ne­li­us Gur­litt ent­schie­den, um ei­nen Bei­trag für die Auf­ar­bei­tung des NS-Kunst­raubs und zur Mil­de­rung ge­sche­he­nen Un­rechts zu leis­ten. Ent­spre­chend freu­en wir uns über je­de Rück­ga­be ei­nes Wer­kes an die be­rech­ti­gen Er­ben im Nach­gang zu den auf­wän­di­gen For­schungs­ar­bei­ten. Ent­schei­dend ist am En­de aber nicht die Men­ge der Re­sti­tu­tio­nen, son­dern das ehr­li­che und en­ga­gier­te Be­mü­hen um die Klä­rung der Her­kunft sämt­li­cher Wer­ke des Kunst­fun­des Gur­litt“.

Das Team des Pro­jekts „Pro­ven­ienz­re­cher­che Gur­litt“ beim Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te hat­te das Werk im Ok­to­ber 2017 als NS-Raub­kunst iden­ti­fi­ziert. Ein win­zi­ges, re­pa­rier­tes Loch in dem Ge­mäl­de, das für das Por­trät aus dem Be­sitz Man­dels do­ku­men­tiert ist, führ­te die Pro­ve­ni­enz­for­scher auf die Spur des frü­he­ren Ei­gen­tü­mers. Mo­ni­ka Grüt­ters: „Der Er­folg der For­sche­rin­nen und For­scher, das Ge­mäl­de an­hand ei­nes klei­nen De­tails als NS-Raub­kunst zu iden­ti­fi­zie­ren, un­ter­streicht ein­mal mehr die enor­me Be­deu­tung der Pro­ve­ni­enz­for­schung. Es ist und bleibt un­se­re Ver­pflich­tung, die Her­kunft al­ler Kul­tur­gü­ter zu un­ter­su­chen, die mög­li­cher­wei­se NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­gen wur­den. Ge­ra­de weil es so auf­wän­dig ist, die Pro­ve­ni­en­zen der Ob­jek­te zwei­fels­frei zu klä­ren, gilt um­so mehr: Je­des Werk, das zu­rück­ge­ge­ben wer­den kann, trägt zur An­er­ken­nung der da­hin­ter ste­hen­den Op­fer­bio­gra­phien bei und ist ein wich­ti­ger As­pekt der Er­in­ne­rungs­po­li­tik. “

An der Über­ga­be des Ge­mäl­des im Gro­pi­us Bau nahm auch der Ge­sand­te der fran­zö­si­schen Bot­schaft, Guil­lau­me Ol­lagnier, teil. Die fran­zö­si­sche Kom­mis­si­on für die Ent­schä­di­gung der Op­fer von Ent­eig­nun­gen auf­grund der an­ti­se­mi­ti­schen Ge­setz­ge­bung wäh­rend der Ok­ku­pa­ti­ons­zeit (CIVS) hat­te den Bund bei der Kon­takt­auf­nah­me mit der Fa­mi­lie un­ter­stützt.

Das Kunst­mu­se­um Bern ist Er­be Cor­ne­li­us Gur­litts und da­mit des Kunst­funds Gur­litt. In ei­ner Ver­ein­ba­rung vom 24. No­vem­ber 2014 zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, dem Frei­staat Bay­ern und der Stif­tung Kunst­mu­se­um Bern war be­schlos­sen wor­den, dass die Pro­ve­ni­en­zen der über 1.500 Wer­ke er­forscht wer­den und der Bund NS-Raub­kunst an die Op­fer oder de­ren Nach­kom­men re­sti­tu­iert.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen un­ter www.kul­tur­gut­ver­lus­te.de

Tho­mas Cou­ture (1815-1879)
Por­trait ei­ner sit­zen­den jun­gen Frau, 1850–1855
Öl auf Lein­wand, 73,5 x 60,0 cm

Le­gat Cor­ne­li­us Gur­litt 2014

Re­sti­tu­ti­on an die Nach­fah­ren recht­mä­ßi­ge Er­ben von Ge­or­ges Man­del
Fo­to: Mick Vin­cenz © Kunst­mu­se­um Bern und Kunst- und Aus­stel­lungs­hal­le der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land GmbH

_________________________________________

Pres­se­stel­le BKM

Die Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Me­di­en

Do­ro­theen­stra­ße 84, 10117 Ber­lin

Te­le­fon: (030) 18 272-3281

Fax: (030) 18 272-3259

E-Mail:

In­ter­net: www.kul­tur­staats­mi­nis­te­rin.de

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Neue Förderrichtlinie betr.“Kulturgüter aus kolonialen Kontexten“ ist zum 1.1.2019 in Kraft getreten

Im Januar 2019 hat das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste entsprechend einem Beschluss des Stiftungsrates die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung von Projekten der Provenienzforschung zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten sowie thematische Grundlagenforschung geschaffen. Die entsprechende Förderrichtlinie (PDF, 142 KB) ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Ein neuer Förderbeirat für die Evaluierung von Projektanträgen wird eingerichtet. Für das Jahr 2019 stehen Fördermittel zur Verfügung.

Zugleich hat der neue Fachbereich „Kulturgüter aus kolonialen Kontexten“ seine Arbeit aufgenommen. Er befindet sich personell und organisatorisch noch im Aufbau; Erster Ansprechpartner ist der Historiker Dr. Jan Hüsgen.

Kulturgut aus kolonialen Kontexten findet sich in unterschiedlichen Museums- und Sammlungszusammenhängen, nicht nur in ethnologischen Museen. Der angemessene Umgang damit bedarf interdisziplinärer und internationaler Kooperationen.

Daher ist die Tätigkeit des Zentrums auf folgende Förderziele ausgerichtet:

  • der systematischen und nachhaltigen Aufarbeitung der Provenienzen von Kulturgut aus kolonialen Kontexten in öffentlichen Museen und Sammlungen, einschließlich Bibliotheken und Archiven, in Deutschland;
  • der Erforschung und Aufarbeitung grundlegender allgemeiner Fragen zu Kulturgut aus kolonialen Kontexten in öffentlichen Museen und Sammlungen, einschließlich Bibliotheken und Archiven, in Deutschland  (Grundlagenforschung);
  • der insbesondere digitalen, öffentlich zugänglichen Dokumentation der Forschungsergebnisse.

Darüber hinaus soll

  • das Bewusstsein für die Bedeutung der Provenienzforschung im Zusammenhang mit Kulturgut aus kolonialen Kontexten geschaffen und gestärkt werden,gerade auch in Einrichtungen, die mit diesem Thema noch keine oder wenig Erfahrung gesammelt  haben
  • die Entwicklung spezifischer Standards der Dokumentation und Publikation für Kulturgut aus kolonialen Kontexten gefördert werden;
  • der Wissenstransfer zwischen den sammelnden Einrichtungen sowie die Entwicklung und Stärkung nationaler und internationaler, die Herkunftsländer und -gesellschaften einbeziehenden Forschungsnetzwerke gefördert werden;
  • die Weitergabe der Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Projekten im Rahmen der Aus- und Weiterbildung gefördert werden.

Antragsberechtigt sind die Kulturgut sammelnden, bewahrenden und dazu forschenden Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft mit Sitz in Deutschland. Auch eine gemeinsame Antragsstellung mehrerer Einrichtungen ist möglich und erwünscht. Die Herkunftsländer bzw. -gesellschaften sollen in geeigneter und angemessener Form in die Projektplanung und -durchführung eingebunden werden. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte werden sich der Förderbeirat und der Vorstand des Zentrums an den Priorisierungsempfehlungen aus dem „Leitfaden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“des Deutschen Museumsbundes orientieren.

Im Hinblick auf Verfahren, Fristen und Förderbedingungen gelten im Übrigen dieselben Regelungen wie bei der Provenienzforschung zu NS-Raubgut (z.B. Bundeshaushaltsordnung (PDF, 32 KB) und Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (PDF, 44 KB), insbesondere die Antragsfrist zum 1. Januar und 1. Juni eines jeden Jahres, beginnend mit dem 1. Juni 2019.

Stellenausschreibungen des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste im Fachbereich Kulturgut aus kolonialen Kontexten

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist ab 2019 die Stelle einer Fachbereichsleiterin / eines Fachbereichsleiters für den Fachbereich Kulturgut aus kolonialen Kontexten (m/w/d) befristet zunächst für zwei Jahre mit der Möglichkeit einer späteren, dauerhaften Beschäftigung in Vollzeit zu besetzen. Tätigkeitsort ist Berlin.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere sogenannte „NS-Raubkunst“). Die Stiftung wird durch eine Zuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Länder institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.kulturgutverluste.de.

Das Zentrum wird ab 2019 Forschungsprojekte fördern, die zur Aufarbeitung der Provenienzen von Kulturgut aus kolonialen Kontexten in öffentlichen Einrichtungen in Deutschland dienen. Dazu werden auch Projekte der Grundlagenforschung gehören. Vor diesem Hintergrund schafft das Zentrum einen neuen Fachbereich „Kulturgut aus kolonialen Kontexten“ in Berlin.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Leitung des neuen Fachbereichs
  • Fachliche Leitung der Bearbeitung von wissenschaftlichen Fragen zum Arbeitsfeld
  • Initiierung, Ausgestaltung und Begleitung von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kooperationen und Vernetzungen
  • Initiierung, Ausgestaltung und Begleitung von Kooperationsbeziehungen mit Partnerinstituten zur Förderung der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung

Anforderungsprofil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Ethnologie, Geschichte, Anthropologie, Archäologie oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • sehr gute historische und/oder ethnologische und/oder archäologische Kenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Kulturgut aus kolonialen Kontexten
  • verhandlungssichere Englischkenntnisse, Französischkenntnisse oder Kenntnisse in einer anderen, für den Bereich relevanten Sprache
  • Erfahrung im Projektmanagement im Kultur- und Wissenschaftsbereich
  • Erfahrung in der Mitarbeiterführung

Wir bieten:

  • Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
  • Vergütung nach E 14 (Bund) TVöD, sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind
  • Zeitgemäße und flexible Modelle der Arbeitszeitgestaltung

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen) unter Angabe der Kennziffer 2018-01 bis zum 07.12.2018 ausschließlich elektronisch (in einer PDF-Datei) an die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: ">.

Für inhaltliche Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Herr Prof. Lupfer unter 0351/49147550 gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von sechs Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet.

Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

Weitere Stellenausschreibungen für den neuen Fachbereich:

1. Januar 2019: Nächste Antragsfrist für Projekte Provenienzforschung

23.10.2018

Die nächs­te An­trags­frist für lang­fris­ti­ge For­schungs­pro­jek­te en­det am 1. Ja­nu­ar 2019. Ein­zel­fall­be­zo­ge­nen, kurz­fris­ti­gen For­schungs­be­darf för­dert das Zen­trum oh­ne Frist ganz­jäh­rig. Ne­ben öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen sind auch pri­vat ge­tra­ge­ne Ein­rich­tun­gen (z.B. Mu­se­en, Ar­chi­ve, Ver­ei­ne, Un­ter­neh­mens­samm­lun­gen) und Pri­vat­per­so­nen in Deutsch­land an­trags­be­rech­tigt.

Un­ab­hän­gig von ih­rem Wert kön­nen Kunst­wer­ke, Mö­bel, Bü­cher und sons­ti­ges Kul­tur­gut Ge­gen­stand der Un­ter­su­chung sein. Das Zen­trum för­dert sys­te­ma­ti­sche Be­stand­s­prü­fun­gen, Grund­la­gen­for­schung zum his­to­ri­schen Kon­text des NS-Kul­tur­gu­traubs so­wie die Er­schlie­ßung von Ar­chiv­be­stän­den und die Re­kon­struk­ti­on von pri­va­ten Samm­lun­gen oder Be­stän­den, die wäh­rend der NS-Herr­schaft ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­gen, auf­ge­teilt oder zer­stört wur­den.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur För­de­rung so­wie das ak­tu­el­le An­trags­for­mu­lar fin­den Sie hier.

Bei in­halt­li­chen und for­ma­len Fra­gen berät der Fach­be­reich Pro­ve­ni­enz­for­schung An­trag­stel­ler ger­ne per­sön­lich. Bit­te be­ach­ten Sie, dass auf­grund der Fei­er­ta­ge ei­ne Be­ra­tung nur bis zum 21. De­zem­ber 2018 in An­spruch ge­nom­men wer­den kann. Wen­den Sie sich hier­zu bit­te an:

Deut­sches Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te
Cath­leen Tas­ler
Pro­jekt­be­ra­tung (öf­fent­li­che Ein­rich­tun­gen)
Hum­boldt­stra­ße 12
39112 Mag­de­burg
Te­le­fon: +49 (0) 391 727 763 21
Te­le­fax: +49 (0)391 727 763 6
E-Mail: 

Deut­sches Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te
Dr. Dag­mar The­sing
Pro­jekt­be­ra­tung (pri­va­te Ein­rich­tun­gen und Pri­vat­per­so­nen)
Hum­boldt­stra­ße 12
39112 Mag­de­burg
Te­le­fon: +49 (0) 391 727 763 31
Te­le­fax: +49 (0)391 727 763 6
E-Mail: 

Zentrum setzt sich für vertrauensvolle Kooperation bei Rückgabeverfahren ein

15.10.2018

Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te hat am 10. Ok­to­ber 2018 in Ber­lin un­ter dem Mot­to „NS-Raub­gut – We­ge aus dem Miss­trau­en“ u.a. Ver­tre­ter der Op­fer und Hin­ter­blie­be­nen des NS-Rau­bes, Rechts­an­wäl­te so­wie Ex­per­ten aus Mu­se­en, Bi­blio­the­ken und Ar­chi­ven zu ei­nem „Run­den Tisch“ ein­ge­la­den. Ziel die­ses Dia­logs war es, Hin­der­nis­se bei der Su­che nach fai­ren und ge­rech­ten Lö­sun­gen im Sin­ne der Wa­shing­to­ner Prin­zi­pi­en zu iden­ti­fi­zie­ren und Maß­nah­men für ei­ne ef­fek­ti­ve Um­set­zung die­ser Prin­zi­pi­en zu er­ör­tern. Das Spek­trum der Vor­schlä­ge reich­te von ein­heit­li­chen Hand­lungs­maß­stä­ben und  Ver­fah­rens­re­ge­lun­gen bei Re­sti­tu­ti­ons­fäl­len über zen­tra­le In­for­ma­ti­ons- und Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für Op­fer und Hin­ter­blie­be­ne, ei­ner bes­se­ren Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen al­len Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten bis hin zur sach­ge­rech­ten Aus­ge­stal­tung von Streit­sch­lich­tungs­in­stan­zen. Al­le Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wa­ren sich ei­nig, dass aus den un­ter­schied­li­chen An­re­gun­gen, die bei dem „Round Ta­ble“ vor­ge­tra­gen wur­den, pra­xis­ge­rech­te Lö­sun­gen ent­wi­ckeln wer­den und Ver­fah­ren be­schleu­nigt wer­den kön­nen. Der vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te mo­de­rier­te Dia­log soll fort­ge­setzt wer­den.

Commission for Looted Art in Europe: Provenance Research Post available

October 2018

The Commission for Looted Art in Europe seeks an experienced German-speaking art historian as a full-time provenance researcher in London

The role involves original research to identify and trace works of art expropriated between 1933 and 1945. The successful candidate will have excellent written and spoken German, outstanding analytical skills, and the ability to synthesise and summarise detailed information and present it clearly and succinctly and to deadline.

Exceptional written and verbal communication, attention to detail, resourcefulness and organisational talents are essential. Knowledge of one or more other European languages is desirable.

The applicant will have an MA or PhD, and demonstrate initiative, commitment and a determination to achieve results. Much of the work is focused on individual cases and, as part of a team of different disciplines, you will be involved in international research projects to assist in documenting, identifying and tracing works of art which were seized and not returned to their rightful owners or heirs.

The position is for an initial period of one year with the intention of the successful candidate becoming a permanent member of the team. Salary according to experience.

To apply for this post, please send a cover letter and your CV to:

Provenance Researcher Position

Commission for Looted Art in Europe

76 Gloucester Place

London W1U 6HJ

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NDR Kultursendungen berichten in TV, Radio und online über „Museumsdetektive – Auf den Spuren geraubter Kunst im Norden“

Raubkunst gehört auch im Norden zum Bestand vieler Museen: unrechtmäßig erworbene Bilder und Objekte, Möbel, ja ganze Sammlungen. Woher kommen diese Objekte? Wo sind die Besitztümer von Opfern des Nationalsozialismus geblieben? Und was passierte mit in der DDR beschlagnahmten Kunstwerken? Unter dem Titel „Museumsdetektive – Auf den Spuren geraubter Kunst im Norden“ informieren die Kulturredaktionen des Norddeutschen Rundfunks im Fernsehen, im Radio und online ab Montag, 15. Oktober, wie norddeutsche Ausstellungshäuser nach der Herkunft ihrer Objekte forschen, und bieten eine Bestandsaufnahme.

Die gemeinsame Recherche von „Kulturjournal“ (NDR Fernsehen), NDR Info, NDR Kultur und NDR Online führte zum Beispiel zur Geschichte der jüdischen Familie Hahn aus Göttingen. Sie verlor in der Pogromnacht 1938 ihr Zuhause und wurde in Beugehaft genommen. Ihre wertvolle Sammlung von Judaica wurde geraubt, ein Großteil der Familie fiel dem Holocaust zum Opfer. Die Erben haben privat einen Provenienzforscher beauftragt, die Geschichte der Sammlung zu erforschen. Eine Spur führt ins Museum für Kunst und Gewerbe nach Hamburg – und tatsächlich findet sich dort achtzig Jahre später ein Stück aus dem ehemaligen Familienbesitz. Ein weiterer Fall betrifft Kunstgegenstände, die Bürgern der DDR bei der legalen Ausreise genommen und oft weiterverkauft wurden. Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist noch so gut wie unbeleuchtet.

Die Sendungen im Einzelnen:
NDR Fernsehen/„Kulturjournal“, 22.45 Uhr

  • Auf den Spuren der Sammlung Hahn aus Göttingen – Spektakulärer Fund in Hamburg; Sendetermin: 15. Oktober / Autorin: Sophia Münder
  • Aus historischer Verantwortung – Provenienzforschung im Norden; Sendetermin: 22. Oktober / Autorin: Sophia Münder
  • Historische Analogie – Wie die DDR sich mit Kunst bereicherte; Sendetermin: 29. Oktober / Autorin: Sylvie Kürsten

Im Tagesprogramm von NDR Kultur und NDR Info laufen ab dem 15. Oktober folgende Beiträge:

  • Wie funktioniert Provenienzforschung? / Autor: Jonas Kühlberg
  • Die Geschichte der jüdischen Familie Hahn aus Göttingen / Autorin: Sophia Münder
  • Provenienzforschung in Heimatmuseen am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern / Autorin: Lenore Lötsch
  • Ein Gemälde kehrt zurück – mehr als 75 Jahre nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten erhalten die Erben ein Gemälde aus dem Familienbesitz zurück / Autorin: Silke Lahmann-Lammert
  • Kunstraub in der DDR: Erst jetzt beginnen die Forscher mit der Ausarbeitung/ Autorin: Silke Lahmann-Lammert
  • Gespräche mit Kunstraub-Experten sowie Beiträge im „Journal“ auf NDR Kultur (Montag bis Freitag ab 19.00 Uhr)

NDR Info hat zu dem Schwerpunkt zudem zwei lange Sendungen im Programm:

  • Die Reportage: Great Grandfather Jaffés Gemälde kehrt zurück in die Familie: Das Museum in Celle hat nach langer Recherche die Erben der ursprünglichen Eigentümer eines Tischbein-Gemäldes ermittelt. Mehr als ein Dreivierteljahrhundert, nachdem die Nationalsozialisten sich ihrer Sammlung bemächtigten, kehrt die „Waldlandschaft“ nun zu den englischen Urenkeln von Alfons und Hedwig Jaffé zurück.
    Autorin: Silke Lahmann-Lammert
    Sendetermin: Sonntag, 21. Oktober, 6.30 Uhr und 17.30 Uhr
  • Forum am Sonntag: Wenn das Regime seine Bürger prellt: Staatlich organisierter Kunstdiebstahl in der DDR: Raubkunst – diesen Begriff kennen wir bisher vor allem aus der Zeit des Nationalsozialismus. Doch auch in der DDR gab es Kunstraub. Das „Forum am Sonntag“ schildert den Fall eines früheren DDR-Bürgers, dessen Bilder bei seiner Ausreise beschlagnahmt wurden. Heute hängen diese Kunstwerke in zahlreichen Museen, vielfach ohne Anerkennung des Unrechts und ohne Hoffnung auf Rückgabe.
    Autorin: Silke Lahmann-Lammert
    Sendetermin: Sonntag, 28. Oktober, 6.05 Uhr und 17.05 Uhr

NDR Online:

Dokumentation der Recherche und Veröffentlichung der genannten Fallgeschichten und Beiträge unter www.NDR.de/museumsdetektive

14. Oktober 2018 / IB

Stellenausschreibung der Stadt Emden: Wiss. Mitarbeiter für Provenienzforschung

Träger des Ostfriesischen Landesmuseums Emden (OLME) sind zu gleichen Teilen die Stadt Emden und die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer, die der viertälteste Kunst- und Kulturverein Deutschlands ist. Das OLME beherbergt eine nahezu vollständig gerettete Sammlung über den zweiten Weltkrieg und verfügt damit über die älteste Museumssammlung in Ostfriesland. Im Jahr 2015 wurde unserem Museum das Museumsgütesiegel verliehen.

Ihre Aufgaben u. a.:
– Untersuchung von Beständen, die bereits vor 1933 angelegt wurden und in den Jahren 1933 bis 1945 Zugänge zu verzeichnen hatten
– Objektuntersuchung von Käufen, Schenkungen und Übernahmen
nach dem Jahr 1945, deren Herkunft unklar ist
– Die Objektgruppen der bildende Kunst und der Volkskunde rücken dabei in den Vordergrund.

Unser Angebot an Sie:
– Vollzeitbeschäftigung (39 Std./W.) nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD)
– Eigenverantwortliche Tätigkeit
– Familien- und freizeitfreundliche Gleitzeitarbeitszeiten
– Kollegiale Arbeitsatmosphäre
– Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Engagiert, teamfähig, zuverlässig…Ihr Anforderungsprofil:
– Eine abgeschlossene kunsthistorische Hochschulausbildung mit
einem Diplom-, Magister-, oder Masterabschluss
– Mehrjährige Tätigkeit im Bereich der Provenienzforschung
– Gute Sprachkenntnisse in den Fremdsprachen Englisch und Niederländisch
– Sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen
– Sicherer Umgang mit den gängigen EDV-Anwendungen sowie Bildbearbeitungsprogrammen und relationalen Datenbanken; Führerschein der Klasse B, ehem. Klasse 3

Weitere Informationen und Kontaktdaten erhalten Sie in der Rubrik
„Stellenausschreibungen“ auf www.emden.de. Bewerbungen von Menschen aller Nationen sind willkommen.
Die Stadt Emden strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen i. S. d. Nds. Gleichberechtigungsgesetztes (NGG) abzubauen. Daher sind in dem ausgeschriebenen Bereich Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht und können nach Maßgabe des § 13 NGG berücksichtigt werden.
Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Leiter des OLME, Herrn Dr. Jahn, Tel: 04921/87-2087.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 19.10.2018 via Email an

Kontakt

Dr. Wolfgang Jahn

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Brückstrasse 1

Erinnerung: Online-Meldeverfahren für Museen, Bibliotheken und Archive in Deutschland

in Umsetzung der „Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz“ vom Dezember 1999

Erläuterung zur Online-Restitutionsmeldung

Mit der Unterzeichnung der „Washingtoner Prinzipien“ von 1998 und der „Gemeinsamen Erklärung“ erkennen Bund, Länder und Kommunen die Verantwortung zur Aufarbeitung des NS-Kulturgutraubs an. Seither wurden von den kulturgutbewahrenden Einrichtungen in Deutschland zahlreiche Kunstwerke, Bücher und andere Kulturgüter restituiert oder andere gerechte und faire Lösungen im Sinne der Washingtoner Prinzipien gefunden, die den Schicksalen der Opfer und früheren Eigentümer und ihrer Hinterbliebenen wie auch der Verantwortung und dem Gemeinwohlauftrag der Museen, Bibliotheken und Archive gerecht werden.

Da solche Lösungen dezentral gefunden werden und von den individuellen Umständen des jeweiligen Einzelfalls abhängig sind, fehlt es bislang für die Öffentlichkeit, aber insbesondere für Wissenschaft und Forschung an einem verlässlichen und kontinuierlich fortgeführten Gesamtüberblick, der die Fortschritte deutlich macht und beispielgebend für noch ungelöste Fragen sein kann.

Diese Lücke möchte das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste entsprechend seinem Satzungsauftrag schließen. Wir bitten daher alle Museen, Bibliotheken und Archive in Deutschland, das Zentrum über Restitutionen oder andere gerechte und faire Ergebnisse im Zusammenhang mit NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu unterrichten und sich dafür der Online-Restitutionsmeldung zu bedienen. Bitte übermitteln Sie uns zumindest diejenigen Informationen, die Sie auch im Rahmen Ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwenden.

Privaten Einrichtungen steht es selbstverständlich frei, sich ebenfalls an der Online-Restitutionsmeldung zu beteiligen, sofern sie über über eine gerechte und faire Lösung oder eine Restitution unterrichten möchten.

Die übermittelten Informationen werden ausschließlich im Rahmen und zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Zentrums erhoben, gespeichert, verarbeitet und verwendet. Sofern es sich um personenbezogene Daten handelt, erfolgt die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Verwendung nur insoweit, als die Regelungen des EU-Datenschutzgrundverordnung es erlauben. Im Übrigen erfolgt die Beteiligung an der Online-Restitutionsmeldung auf rechtlich freiwilliger Basis.

Bitte melden Sie ausschließlich Restitutionen oder andere gerechte und faire Lösungen, die Sie dem Zentrum oder der Koordinierungsstelle noch nicht mitgeteilt hatten. Das bislang geführte Verzeichnis wird ergänzt und fortgeführt, nicht ersetzt.

Zur Vorbereitung Ihrer Onlinemeldung finden Sie nachfolgend einen Überblick über das gesamte Formular.
Übersicht Restitutionsmeldung (PDF, 576 KB)