Aktuelles

Erfolg in der Provenienzforschung am Museum Lüneburg

Einen Erfolg im Rahmen seines von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projektes zur Provenienzforschung verzeichnet das Museum Lüneburg. Seit April 2014 suchte das Museum gezielt nach NS-Raubkunst in seinen Sammlungen. Im Mittelpunkt standen dabei Erwerbungen aus dem Nachlass Marcus Heinemanns (1819–1908) von 1940. Rund 40 Nachfahren der Familie Heinemann kamen vom 10.-13. Juli aus Lesen Sie mehr

Treffen der Heinemanns in Lüneburg

Sie leben in Paris und in New York, in Mexico und in Kalifornien, in Südafrika, Guatemala, Israel, und eines verbindet sie: Ihre Wurzeln liegen in Lüneburg, sie alle sind Urenkel/innen von Henriette und Marcus Heinemann. Heute leben 300 Nachfahren ihnen in aller Welt. Rund 40 von ihnen versammelten sich nun im Museum, um Gegenstände in Lesen Sie mehr

Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste bewilligt 1,15 Millionen Euro für Projekte der Provenienzforschung

Um die dezentrale Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut weiter zu fördern, stellt die jüngst gegründete Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste aktuell 17 Institutionen 1,15 Millionen Euro zur Verfügung. Erstmals eine Unterstützung erhalten das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, das Landesmuseum Mainz, das Museum Abteiberg in Mönchengladbach, die Städtische Galerie Karlsruhe sowie das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck. Die Lesen Sie mehr

Netzwerk Provenienzforschung nimmt Arbeit auf

Niedersachsen unterstützt die rund 700 Museen im Land darin, die Herkunft (Provenienz) ihrer Kunstwerke und Kulturgüter im Hinblick auf NS-Raubkunst zu erforschen. Dazu hat das Land ein Netzwerk für Provenienzforschung eingerichtet und als erstes Bundesland eine Schnittstelle zum Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg geschaffen. Die rund 30 Gründungsmitglieder des Netzwerks – Landesmuseen, kommunale Museen und Lesen Sie mehr

Niedersachsen will Aufklärung von NS-Raubkunst vorantreiben

Das Land flankiert die Initiative des Bundes zur Aufarbeitung des nationalsozialistischen Kunstraubs in Deutschland mit einem eigenen Netzwerk. „Wir wollen in Niedersachsen die Aufklärung von Raubkunst aus der NS-Zeit vorantreiben”, sagte die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić. Alle öffentlichen Kul­tureinrichtungen sind aufgerufen, ihre Bestände auf NS-Raubgut zu überprüfen, Verdachtsfälle offen zu legen und gegebenenfalls mit den Lesen Sie mehr