Aktuelles
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste veröffentlicht Grundlinien zur Erforschung der Kulturgutentziehungen in SBZ und DDR
16.02.2017 Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg hat auf seiner Website Grundlinien zur Erforschung von Kulturgutentziehungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR (PDF, 58 KB) veröffentlicht. Zur Vorbereitung dieser Grundlinien wurde unter Leitung des Zentrums eine Arbeitsgruppe gebildet, die auch Ideen für die Konferenz „Entziehungen von Kulturgütern in SBZ und DDR“ vom 21. November Lesen Sie mehr
Neu: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste unterstützt auch privat getragene Einrichtungen und Privatpersonen bei Provenienzforschung
13.02.2017 Mit der am 6. Februar 2017 in Kraft getretenen und neuen Richtlinie für die Förderung der Provenienzforschung (PDF, 74 KB) besteht nun auch für privat getragene Einrichtungen (wie z. B. Museen, Archive, Unternehmenssammlungen und Vereine) sowie für Privatpersonen in Deutschland die Möglichkeit, beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg eine Förderung der Provenienzforschung zu beantragen. Eine Voraussetzung Lesen Sie mehr
Förderrichtlinie des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ergänzt
09.02.2017 Die überarbeitete und am 6. Februar 2017 in Kraft getretene Förderrichtlinie des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ist um wesentliche Punkte ergänzt worden. Neben einer Erweiterung der Förderziele und des Fördergegenstands sieht die neue Richtlinie vor, privat getragene Einrichtungen, Unternehmen und Privatpersonen durch eine fachliche Beratung und durch Fördermittel für Provenienzforschungsprojekte zu unterstützen, sofern sie sich Lesen Sie mehr
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste – Dresdner Kunsthistoriker Prof. Dr. Gilbert Lupfer zum neuen Vorstand berufen
07.02.2017 Unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat der Stiftungsrat des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste in seiner gestrigen Sitzung Prof. Dr. Gilbert Lupfer zum ehrenamtlichen Vorstand berufen. Er folgt Prof. Dr. Uwe Schneede in der wissenschaftlichen Leitung der Stiftung zum 1. April 2017 nach, dessen Amtszeit wie vereinbart nach zwei Jahren endet. Monika Grütters erklärte: „Mit Lesen Sie mehr
Call for Papers: Textile Erwerbungen und Sammlungsstrategien europäischer Museen in der NS-Zeit
Das Deutsche Textilmuseum Krefeld widmet sich 2017 und 2018 der Erforschung eines Sammlungsteils, der im Jahr 1943 an das Museum kam. Es handelt sich um Kleidung, Accessoires und Schmuck, die der Maler Paul Prött noch während des Zweiten Weltkrieges als Konvolut nach Krefeld verkauft hat. Über die Umstände ist bislang kaum etwas bekannt. So geben Lesen Sie mehr
AAMD Advanced Nazi-Era Provenance Workshop in Washington DC
The 2017 AAMD Advanced Nazi-Era Provenance Workshop will feature an international component, which will include archivists from two of the most important and interconnected dealers active before, during, and after World War II: Thomas Agnew & Sons, housed at the National Gallery in London; and Colnaghi, stored outside London at the Windmill Hill Archives, Waddesdon Lesen Sie mehr
Projekt “Provenienzrecherche Gurlitt” setzt Forschungsarbeiten fort
Auch im Jahr 2017 wird das Projekt zur Erforschung des Kunstfundes Gurlitt weiter finanziell unterstützt. So kann das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste die Forschungsarbeit zum Kunstfund Gurlitt fortführen. Beforscht werden insgesamt rund tausend Kunstwerke, die von der Taskforce „Schwabinger Kunstfund“ noch nicht abschließend untersucht wurden. Untersuchungsgegenstand sind zum einen ca. 680 Werke, bei denen ein Verdacht Lesen Sie mehr
Weiterentwicklung der Beratenden Kommission
Auf der Website des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste sind die „Verfahrensordnung der Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz, vom 02.11.2016“ und die „Absprache zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden zur Einsetzung einer Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz“ veröffentlicht worden. Lesen Sie mehr
CFP: “Treuhänderische“ Übernahme und Verwahrung – international und interdisziplinär betrachtet
Die Frage nach dem Umgang mit „treuhänderisch“ verwahrtem Kulturgut bzw. Raubgut betrifft Bibliotheken, Archive und Museen sowie jüdische Institutionen. Während die gängigen Erwerbungsarten in Kultureinrichtungen, wie Kauf, Geschenk, Pflicht und Tausch übliche Geschäftsvorgänge darstellen und im Rahmen der NS-Provenienzforschung kritisch untersucht werden, sind mit Auflagen versehene Übernahmen und Verwahrungen, wie Treuhand, Leihgaben oder Legaten aber Lesen Sie mehr
Pilotprojekt “Erst-Check” in Südniedersachsen erfolgreich beendet
Pilotprojekt Erst-Check: In vier von fünf beteiligten Museen gibt es Verdachtsfälle auf NS-Raubkunst Fachleute haben im Rahmen des Pilotprojekts Erst-Check Provenienzforschung herausgefunden, dass es in vier von fünf Museen in Südniedersachsen mit hoher Wahrscheinlichkeit Werke gibt, die als NS-Raubkunst gewertet werden müssen. Das im Juni 2016 gestartete Pilotvorhaben ist vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Lesen Sie mehr

