
In vier öffentlichen Abendveranstaltungen am Haus Bastian- Zentrum für kulturelle Bildung bringt die Diskursreihe Expert:innen aus Forschung, musealer Praxis und Vermittlung zusammen. Gemeinsam kommen wir in einem transdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsstände sowie innovative Ausstellungs- und Vermittlungsansätze ins Gespräch. Unter anderem wird diskutiert: Mit welchen Quellen und unter welchen strukturellen Bedingungen arbeitet die Provenienzforschung? Welche Potenziale hat ihre Vermittlung und Diskussion für eine breiteren Öffentlichkeit? Welche Verbindungen und Allianzen kann es zwischen Vermittlung und Provenienzforschung geben? Vor welchen (politischen) Herausforderungen steht sie? Welche Möglichkeiten und Praktiken im Ausstellungsraum gibt es, und welche Geschichten können und sollten erzählt werden?
Wie können wir über den thematischen Rahmen des Projektes „Kunst, Raub und Rückgabe“ hinaus die historischen Verflechtungskontexte von Nationalsozialismus und Kolonialismus hinsichtlich Provenienzforschung und Vermittlung zusammendenken?
„Kunst, Raub und Rückgabe – Vergessene Lebensgeschichten” ist ein Projekt der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Friede Springer Stiftung.“
Weitere Informationen unter https://www.smb.museum/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/provenienz-und-vermittlung-im-gespraech/
Teilnahme kostenfrei
Anmeldung empfohlen