
Die Konferenz wird eine Plattform zur kritischen Reflexion aktueller Methoden, Technologien und praktischen Anwendungen für die digital gestützte Provenienzforschung bieten.
Interdisziplinäre Perspektiven werden zusammengeführt und innovative Ansätze sichtbar gemacht, um den Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis zu stärken.
Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden ebenso betrachtet wie ethische, rechtliche und politische Fragestellungen. Ausgewählte Fallstudien sowie Projekte aus Kulturerbeeinrichtungen und der Forschung werden ‚Dreams and Realities‘ aus der Praxis heraus beleuchten.
Mit ihrer Keynote „‚Navigating Uncertainty‘ in der historiographischen Praxis: Wie weiß ich, was ich (nicht) weiß, und wie rede ich darüber?“ diskutiert Prof. Dr. Silke Schwandt (Universität Bielefeld) den Umgang mit (methodischen) Unsicherheiten an Beispielen aus der geschichtswissenschaftlichen Forschung – beschäftigt sich doch die Digital History im Kern mit den Herausforderungen des Digitalen für die Praktiken der Wissensbildung und -vermittlung.
Mehr als 30 Referent:innen präsentieren ihre Beiträge zu den Themen „KI, Automatisierung und Erschließung“, „Strukturierung und Vernetzung“, „Digitale Repräsentationen und Werkzeuge der Provenienzforschung“ sowie „Unsicherheit, Evidenz und digitale Wissensproduktion“ und „Bias, Governance und Verantwortung“.
Darüber hinaus geben Posterpräsentationen Einblicke in unterschiedliche Projekte und Ansätze. Ein Workshop zur Nachhaltigkeit digitaler Provenienzforschung fokussiert die Frage: Was bleibt nach dem Projekt?
Neben fachlichem Austausch und Diskussionen bietet die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung. Am ersten Konferenztag laden wir darüber hinaus zum Abendempfang in den Stiftungsräumlichkeiten.
Wir freuen uns, wenn wir Sie als Teilnehmer:in auf unserer Tagung begrüßen dürfen und bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 20. September 2026.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Falls es Ihnen nicht möglich sein sollte, in Präsenz an der Tagung teilzunehmen, besteht die Möglichkeit, diese live auf unserem YouTube-Kanal zu verfolgen. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig. Den Link dazu finden Sie kurz vor der Tagung auf der Website des Zentrums. Eine Aufzeichnung der kompletten Tagung wird im Nachgang zur Verfügung stehen.
Hinweis: Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch (ohne Übersetzung).
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Heinrich Natho, Ansprechpartner für Veranstaltungen beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, unter 0391/727 763-23 oder
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ihr Team des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Zum vorläufigen Programm: