Konferenz „Geraubte Bücher: Zur restlosen Verwertung des Vermögens deportierter Juden und deren Büchern als letztes Zeugnis ihrer Identität“

Am Dienstag, 09.09.2025

Ort: Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt
Veranstalter: Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt und Moses Mendelssohn Stiftung

Die Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt und die Moses Mendelssohn Stiftung laden zur Konferenz „Geraubte Bücher: Zur restlosen Verwertung des Vermögens deportierter Juden und deren Büchern als letztes Zeugnis ihrer Identität“ am 9. September nach Halberstadt.

Die Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt hat über drei Jahre ein Konvolut von Büchern erforscht, das nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bei Aufräumarbeiten in der Synagoge am Fraenkelufer in Berlin gefunden worden ist. In diesen Büchern fanden sich über 300 Namen – viele davon gehören deportierten Jüdinnen und Juden, deren Vermögen enteignet und systematisch verwertet wurde.

Dank wissenschaftlicher Recherchen konnte für einige dieser Personen der bürokratische Prozess der Vermögensentziehung und -enteignung  nachgezeichnet werden. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Provenienzforschung zu Büchern, einem Forschungsfeld, das bislang überwiegend aus der Perspektive von Bibliotheken betrachtet wurde .

Bitte melden Sie sich unter der Email: an. Mit der Anmeldung ist eine Verpflegungspauschale in Höhe von 30 Euro auf das Konto der Moses Mendelssohn Akademie zu überweisen:
Harzsparkasse
IBAN DE08 8105 2000 0901 0801 79
Verwendungszweck: Buchprojekt Ernst Wolff LA02.12021VA1

Konferenzprogramm zur Ansicht/ zum Download

Projekt der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt: