
Die Staatlichen Museen zu Berlin laden zu „Einführung: Vermittlung zu Provenienzforschung und Restitution“ am 15. April zwischen 15 und 18 Uhr im Haus Bastian.
Wie lassen sich Provenienzforschung und Restitutionsthematiken in die Bildungsarbeit einbinden? Welche Bedeutung haben Restitution und Rückgabe für den Umgang mit Geschichte heute?
Der Termin bietet eine Einführung in die Provenienzforschung durch Mitarbeiter:innen des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Geschaffen wird ein gemeinsames Grundverständnis zentraler Begriffe, Fragestellungen und Relevanzen für Vermittlung und Bildung.
Als Best-Practice-Beispiel wird die internationale Kampagne „#StolenMemory“ der Arolsen Archives vorgestellt, bei der Angehörigen gestohlene Gegenstände von KZ-Häftlingen zurückgegeben werden. An konkreten Beispielen wird gezeigt und dann gemeinsam diskutiert, wie die Themen Raub und Rückgabe im NS-Kontext pädagogisch vermittelt und bearbeitet werden können.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Weitere Informationen unter https://www.smb.museum/