
Freitag, 13, Februar 2026, 18 Uhr, Theodor-Lessing-Platz 1A, 30159 Hannover
Ein Vortrag von Sina Schindler
Obwohl sie sich in unseren Stadtbildern materialisiert und bis heute Konsequenzen für Menschen mit Bezügen zu Asien in Deutschland hat, ist die deutsche Kolonialgeschichte in China und im pazifischen Raum ein weißer Fleck in der Erinnerungskultur. Wir schauen uns an, was der anti-asiatische Rassismus von heute mit der Legitimisierung des kolonialen Projekts zu tun hat, wo es Widerstand gab und welche Beispiele dekolonialen Erinnerns es bereits gibt.
Die Referentin Sina Schindler (sie/ihr) ist seit 2012 in der rassismuskritischen, diversitätsorientierten Bildungsarbeit aktiv und durfte in verschiedenen Community-Organisationen Einblicke, Arbeitserfahrungen und Wissen sammeln. Seit 2020 arbeitet sie als Projektkoordination bei der (post)-migrantischen Selbstorganisation korientation, einem Netzwerk für Asiatisch-Deutsche Perspektiven e.V.. Seit 2025 ist korientation einer von sieben Trägern im Kooperationsverbund gegen Rassismus.