Veröffentlichung Band 8 der Reihe “Veröffentlichungen des Netzwerks Provenienzforschung in Niedersachsen”

Das Projektformat „Erstcheck: Koloniale Kontexte“

Seit 2021 ist es möglich, bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste kurzfristige Projektanträge für „Erstchecks: Koloniale Kontexte“ zu stellen. In einer Projektlaufzeit von bis zu sechs Monaten können antragsstellende Institutionen Recherchen durchführen, um sich einen ersten Überblick über potenzielle Verdachtsfälle zu verschaffen und damit nicht nur weitere Forschungsbedarfe zu ermitteln, sondern auch um auf konkrete Auskunftsforderungen zu reagieren. Stand Juni 2025 wurden 13 Projekte dieser Art beantragt. Um hier eine erste Bilanz zu ziehen und das eigene Projekt zu Beständen aus Subsahara-Afrika in einen größeren Kontext einzubetten, organisierten das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen und der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. zwei Workshops, auf denen sich Projektmitarbeiter:innen, antragsstellende Institutionen und Vertreter:innen Dekolonialer Netzwerke austauschten. Der vorliegende Band dokumentiert diese Beiträge und damit die vielfältigen Erfahrungen, Ergebnisse und Herausforderungen und fragt, wie sich Erstchecks möglichst nachhaltig gestalten lassen.

Unter folgendem Link steht der Band Open Access zur Verfügung: https://books.ub.uni-heidelberg.de/arthistoricum/catalog/book/1650

Artikel-Informationen

30. Oktober 2026