Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die Kulturminister:innen und Kultursenator:innen der Länder sowie die Kommunalen Spitzenverbände haben im Rahmen des 25. Kulturpolitischen Spitzengesprächs am 14. Oktober 2026 ein gemeinsames Konzept zur Stärkung der Provenienzforschung verabschiedet. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste dankt Bund, Ländern und Kommunen für dieses wichtige Signal.
Erarbeitet wurde das Konzeptpapier vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturministerkonferenz und den Kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam mit Expert:innen aus der Praxis der Provenienzforschung¬ – darunter auch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste. Im Mittelpunkt stehen die weitere Standardisierung und transparente Kommunikation von Verfahren, eine bessere Dokumentation und Erschließung von Beständen, der fortwährende Ausbau von Infrastrukturen und des Zugangs zu relevanten Quellen. Auch digitale Technologien sowie Weiterbildung und Grundlagenforschung sollen ausgebaut werden, um die Provenienzforschung dauerhaft weiterzuentwickeln und ihre Ergebnisse nachhaltig zu sichern.
Das Konzept zur „Stärkung der Provenienzforschung NS-Raubgut“ kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://kulturstaatsminister.de/25-kulturpolitisches-spitzengespraech
Zur Pressemitteilung des BKM: https://kulturstaatsminister.de/presse/25-kulturpolitisches-spitzengespraech-gemeinsame-erklaerung-zur-freiheit-der-kunst-und-konzept-zur-staerkung-der-provenienzforschung-verabschiedet