Stellenausschreibung Sachbearbeiter*in Dokumentation für das Projekt „Forschungsdatenbank“ (m/w/d)


 Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt unter dem Vorbehalt der Bereitstellung der Haushaltsmittel die Stelle
 
einer Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters Dokumentation für das Projekt „Forschungsdatenbank“ (m/w/d)
 
befristet in Vollzeit (39,0 Wochenstunden) bis zum 31.12.2021 zu besetzen. Tätigkeitsort ist Magdeburg.   Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere „NS-Raubgut“). Die Stiftung wird durch eine Zuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung und zur Forschungsdatenbank Proveana finden Sie unter www.kulturgutverluste.de und www.proveana.de 
 
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

• Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Forschungsdatenbank Proveana basierend auf der Standardsoftware HiDA

• Erstellung eines Excel/CSV-Formats als Import-Vorlage für die Forschungsdatenbank 

• Konzeptionelle Mitarbeit bei der Erstellung eines Importskriptes

• Konzeptionelles Mapping der vorhanden Datenstruktur auf LIDO und EAD 

• Pflege der Datenbank (u.a. Thesauri)

• Zusammenstellung, Aufarbeitung, Pflege und Prüfung bibliografischer Angaben und Stammdaten in der Forschungsdatenbank Proveana
 
 
Anforderungsprofil:

• Abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl. / B.A. / M.A.), vorzugsweise in den Bereichen Informationswissenschaften, Dokumentation, Archivwesen, Bibliothekswissenschaften, Museologie oder vergleichbare Studiengänge

• Kenntnisse im Bereich standardisierter Datenformate (LIDO, EAD) wünschenswert

• Gute Kenntnisse in den MS Office Anwendungen (insb. Excel)

• Anwendungsorientierte Kenntnisse in XML

• Nachgewiesene berufliche bzw. praktische Erfahrung im Umgang mit datenbankgestützter Dokumentation und unterschiedliche Datenstrukturen, unter Angabe der bisher verwendeten Systeme/Softwarelösungen

• Gute Englischkenntnisse

• Ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit

• Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team
 
 
Wir bieten:

• Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet

• Vergütung nach Entgeltgruppe 9b TVöD (Bund), sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind
 
 
 
 Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.
 
Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, fachliche Nachweise) unter Angabe der Kennziffer 2020-4 bis zum 31.08.2020 ausschließlich elektronisch (PDF-Datei) an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste: .
 
Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Sabrina Werner (; Tel.: 0391 / 727 763 34) gern zur Verfügung. 
 
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

Ausschreibung Post-Doc: Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900

Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) ist ein exzellentes und integriertes Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft mit internationaler Ausstrahlung und global vernetzter Forschungsinfrastruktur. Es ist auf drei eng miteinander verzahnten Feldern tätig: der sammlungsgestützten Forschung, der Sammlungsentwicklung und -erschließung und der forschungsbasierten Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

Bezeichnung: Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900“ (Post-Doc) (w/m/div)
Arbeitszeit: 100%; das entspricht 39 Stunden, 24 Minuten wöchentlich
Befristung: zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet auf 2 Jahre mit Option auf Verlängerung
Entgeltgruppe: E 13 TV-L
Kennziffer: 67/ 2020

 

Projektbeschreibung:

Seit einigen Jahren widmet sich die Abteilung Kultur- und Sozialwissenschaften der Natur verstärkt der kolonialen Geschichte des Museums und seiner Sammlungen. Das Projekt „Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung um 1900“ setzt diese Arbeiten fort. Es untersucht die Geschichte der Säugetiersammlung des MfN in den Jahren von ca. 1880 bis 1920. In diesem Zeitraum wuchs die Sammlung in einem Ausmaß an, das historisch einmalig bleiben sollte. Bereits 1910 galt sie als weltbeste zoologische Sammlung, was nicht zuletzt an der Menge und Einzigartigkeit des zur Verfügung stehenden Materials lag. Diesen Zuwachs machten kolonial- und wissenschaftspolitische Bedingungen möglich, die von prägenden Persönlichkeiten in Wissenschaft und Museum für den Ausbau von Netzwerken und die Umsetzung von Forschungsinteressen genutzt wurden. Ziel des Projekts ist es erstens, das Zusammenspiel der beteiligten Akteure zu untersuchen, indem die relevanten historischen Rahmenbedingungen, die treibenden Interessen und Motivationen sowie die Netzwerke rekonstruiert werden und die Institutionalisierung des kolonialen Sammelns am MfN beschrieben wird. Zweitens trägt das Projekt zu einer interdisziplinären Geschichte kolonialen Sammelns bei. Es integriert die Zoologie in die eng verbundene Geschichte der ethnologischen, biologisch-anthropologischen und weiteren naturkundlichen Sammlungen in Berlin und trägt damit dem Befund Rechnung, dass im Untersuchungszeitraum nahezu immer fächer- bzw. disziplinübergreifend gesammelt wurde. Drittens zielt das Projekt auf den Aufbau bzw. die Vertiefung von Kooperationen zu Herkunftsregionen der Objekte. Viertens ist geplant, Ergebnisse des Projekts zur Geschichte einzelner Objekte in die Datenbanken des MfN zu integrieren.

Das Projekt wird durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
 
Aufgabengebiet:

  • Konzeption und Durchführung des wissenschaftlichen Forschungsprojekts „Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900“
  • Kommunikation und Diskussion der Ergebnisse innerhalb und außerhalb des MfN
  • Konzeption und Durchführung eines internationalen Workshops zum Thema
  • Integration der Ergebnisse auf Objektebene in eine Datenbank
  • Konzeption und Durchführung einer Podiumsdiskussion zum Thema
  • Publikation der Ergebnisse

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Studium und Promotion in Geschichte, Wissenschaftsgeschichte oder verwandten Disziplinen • ausgewiesene Expertise in Wissenschaftsgeschichte, Kolonialgeschichte, Museumsgeschichte, Expeditionsgeschichte
  • Vertrautheit mit der Geschichte naturkundlicher Sammlungen in Berlin
  • Kenntnis der relevanten Archive
  • Erfahrung in Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen
  • gute Deutschkenntnisse
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit; zeitliche Flexibilität; Belastbarkeit
 

Hinweise:

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 24.08.2020 bevorzugt über unser online-Bewerbungsportal.

Für Auskünfte zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an .

 

Weitere Informationen

Datenschutz:

Mit dem Versenden Ihrer Bewerbung stellen Sie uns Ihre Informationen zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Bewerbung, durch das Museum für Naturkunde zur Verfügung. Ihre Daten werden dabei jederzeit streng vertraulich behandelt. Nach dem Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen werden diese in unserer Datenbank erfasst. Ihre Daten werden auf unserem Server gespeichert. Dabei beachten wir die Vorschriften der Datenschutzgesetze.
Informationen über den Umgang mit Bewerberdaten am MfN
und
Datenschutzerklärung für die Website des MfN

 
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Familienpolitik:

Das Naturkundemuseum Berlin hat sich die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel gesetzt und wurde hierfür mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie der audit berufundfamilie gGmbH- eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – ausgezeichnet.
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
https://www.naturkundemuseum.berlin/de/jobs-und-karriere/arbeiten-am-museum-fuer-naturkunde/audit-berufundfamilie

Sachbearbeiter Dokumentation (m/w/d) “Forschungsdatenbank Proveana” (Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste)

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt

zwei befristete Stellen Sachbearbeiter Dokumentation
für die Forschungsdatenbank Proveana
(m/w/d)

in Vollzeit (100 %, 39 Wochenstunden) oder ggf. Teilzeit (50%) zu besetzen. Die Stellen sind bis zum 31.03.2022 befristet. Tätigkeitsort ist Magdeburg, ggf. ist auch der Tätigkeitsort Berlin möglich. Erforderlich ist eine sechswöchige Einarbeitungszeit in Magdeburg.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere „NS-Raubgut“). Die Stiftung wird durch eine Zuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung und zur Forschungsdatenbank Proveana finden Sie unter www.kulturgutverluste.de und www.proveana.de

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
– Auswertung von Forschungsdaten aus dem Bereich der Provenienzforschung
– Zusammenstellung, Aufarbeitung, Pflege, Dokumentation und Prüfung von Daten in der Forschungsdatenbank Proveana (basierend auf der Standardsoftware HiDA)
– Recherchen im Rahmen der Forschungsdatenbank
– Pflege der Datenbank und des Webseiten-Contents

Anforderungsprofil:
– Abgeschlossenes Hochschulstudium (B.A./M.A.), in Geschichte, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Digital Humanities oder vergleichbare Studiengänge
– Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte in Bezug auf das Aufgabengebiet
– Kenntnisse in der Provenienzforschung wünschenswert
– Nachgewiesene berufliche bzw. praktische Erfahrungen im Umgang mit datenbankgestützter Dokumentation, unter Angabe der bisher verwendeten Systeme/ Softwarelösungen
– Gute Kenntnisse in den MS Office Anwendungen (insb. Excel)
– Gute Englischkenntnisse
– Ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
– Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team

Wir bieten:
– Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
– Vergütung entsprechend Entgeltgruppe 11 TVöD (Bund) soweit die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind

Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, fachliche Nachweise) unter Angabe der
Kennziffer 2020-3
bis zum 26.08.2020
ausschließlich elektronisch (PDF-Datei)
an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste:

Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Sabrina Werner (; Tel.: 0391 / 727 763 34) gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

 

Kontakt

Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d) (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte)

Am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen ist ab sofort die Stelle einer*eines

wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (w/m/d)

mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87/39,8 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von zunächst 24 Monaten zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderte Projekt „Die globalen Handelsnetzwerke der Alfelder Tierhandelsunternehmen Reiche und Ruhe – Provenienzforschung zur Zirkulation von Tieren, Menschen und Ethnographica im 19. und 20. Jahrhundert“ wird vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und dem Museum Alfeld in Verbindung mit dem Netzwerk Provenienzforschung Niedersachsen getragen. Die ausgeschriebene Stelle ist der Professur für Neuere Geschichte (Rebekka Habermas) in Göttingen zugeordnet.

Ziel des mit der Stelle verbundenen Projektes ist zu eruieren, über welche globalen Netzwerke Ethnologica und Zoologica – und mit ihnen auch Menschen aus den jeweiligen Herkunftsländern – nach Europa bzw. schließlich nach Alfeld gelangt sind. Im Sinn einer globalen Mikrogeschichte sollen die globalen Handelsnetzwerke dieses Tier- (wie auch Menschen-)Handels und dabei zugleich die bisher noch weitgehend unerforschte Verknüpfung von Sammler- und Handelsnetzwerken im Bereich von Zoologica und Ethnographica erforscht werden.

Die Stelle biete die Gelegenheit zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit. Zusätzliche Mittel stehen für Reisekosten und Archivbesuche zur Verfügung. Die verschiedenen, an der Professur für Neuere Geschichte angesiedelten Projekte zur Kolonial- und Globalgeschichte bzw. Provenienzforschung bieten ein spannendes und einschlägiges Forschungsumfeld.

Anforderungen an die Position:
– Erforderlich ist ein hervorragender wissenschaftlicher Hochschulabschluss (M.A./äquivalent) im Bereich Geschichte, Postkoloniale Studien oder Ethnologie.
– Vorkenntnisse im Bereich Kolonialgeschichte und postkolonialer Provenienzforschung sowie Interesse an postkolonialen Debatten über koloniale Museumsbestände oder Kolonialgeschichte sind wünschenswert.
– Deutsch- und Englischkenntnisse sind erforderlich.
– Erfahrung in der Arbeit mit und an Museen wäre von Vorteil.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/ Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen
(1) Bewerbungsschreiben
(2) Lebenslauf
(3) Schreibprobe (z.B. ein veröffentlichter Artikel oder eine Abschlussarbeit)
(4) Abschlusszeugnisse

reichen Sie bitte als eine zusammenhängende PDF-Datei bis zum 01.09.2020 über unser Onlinebewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100717.nsf ein.

Für Rückfragen steht Ihnen PD Dr. Richard Hölzl, E-Mail: zur Verfügung.

Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/e0b7459b97d917e68e3464b8683b4e73.pdf/DSGVO%20-%20Zusatz%202018_06_05.pdf

Stellenanzeige: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in für das Kulturamt im Oberhessischen Museum Gießen

Das Oberhessische Museum Gießen besitzt als Universalmuseum mit regionalhistorischem Schwerpunkt eine Ethnographische Sammlung, zu der mehr als 1.000 Objekte aus allen Teilen der Welt gehören. In Kooperation mit der Ethnographischen Sammlung der Marburger Philipps-Universität läuft ab 1. Oktober 2020 das gemeinsame Forschungsprojekt „Provenienzen von ethnographischen Objekten aus kolonialen Kontexten in Mittelhessen“, das vom Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird.

Das Forschungsprojekt dient der Aufarbeitung von Objekten, die nachweislich aus kolonialen Kontexten des heutigen Kamerun und Tansania stammen.

Es handelt sich um eine befristete Teilzeitstelle mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 75 % einer Vollzeitkraft, dies entspricht zurzeit 29 Stunden und 15 Minuten. Die Stelle ist zum 01.10.2020 befristet für die Dauer der Projektlaufzeit, bis zum 30.09.2021, zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Wissenschaftliche Erschließung der Sammlungsbestände einschließlich Publikation und Dokumentation im digitalen Museumsdokumentationssystem,
  • Pflege vorhandener und Aufbau neuer lokaler, nationaler und internationaler Netzwerke, Community-Arbeit / Kooperation mit Museen, Universitäten und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene / Austausch mit den Herkunftsgesellschaften (source communities),
  • Aufbereitung des Forschungsvorhabens, des Forschungsverlaufs und der Forschungsergebnisse für die Öffentlichkeit,
  • Evaluation des Forschungsprojekts,
  • Erforschung der Sammlerpersönlichkeiten und Forscherbiographien an Hand von Parallelen im Bestand der beiden Sammlungen,
  • Kommunikation innerhalb des Projekts mit externen Partner*innen und den Kooperationspartner*innen in Marburg,
  • inhaltliche und organisatorische Gestaltung von Workshops (auch digitale Varianten).

 

Persönliches und fachliches Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (vorrangig M.A., Master oder eine vergleichbare Qualifikation, alternativ B.A.) in einer der ethnologischen Wissenschaften mit Schwerpunkt Afrika,
  • nachweisliche Projekterfahrungen, z. B. durch ein themenrelevantes Ausstellungsprojekt,
  • nachweisliche Erfahrung im Umgang mit ethnologischen Sammlungsobjekten (konservatorische Einschätzungen, Lagerung etc.),
  • Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation,
  • Kenntnisse der relevanten Fragestellungen im Bereich der Provenienzforschung,
  • Kenntnisse über gesellschaftsrelevante Themen,
  • sicherer Umgang mit der deutschen und englischen Sprache sowie gute Kenntnisse afrikanischer Kulturen,
  • Bereitschaft zur Mitarbeit in Netzwerken,
  • interkulturelle Kompetenz ist wünschenswert.

 

Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TVöD.

Wir bieten Ihnen auch:

  • Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem motivierten Team,
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote,
  • ein vielfältiges, zukunftsorientiertes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet,
  • flexible Arbeitszeiten und Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung,
  • einen Arbeitsplatz in zentraler Lage mit sehr guter Verkehrsanbindung, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und ortsnaher Natur,
  • betriebliche Altersvorsorge,
  • Sonderzahlungen nach dem TVöD für Beschäftigte,
  • ein Jobticket zur Nutzung im gesamten RMV-Gebiet.

 

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz sind wir zur Erhöhung der Frauenquote verpflichtet. Deswegen sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Schwer­behinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für unsere moderne, offene, bürgerorientierte Verwaltung sind Bewerbungen von Fachkräften mit Migrations­hintergrund gewünscht. Eine Besetzung der Vollzeitstelle in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Dies gilt auch für Funktionen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben aller Hierarchieebenen.

Ehrenamtliches Engagement ist uns wichtig. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, bitten wir Sie, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.

Wenn Sie unser Angebot angesprochen hat, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 4. August 2020 an den

Magistrat der Universitätsstadt Gießen
– Haupt- und Personalamt –
Berliner Platz 1, 35390 Gießen.

Onlinebewerbungen nehmen wir bevorzugt entgegen. Diese richten Sie bitte an .

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Blaufelder vom Haupt- und Personalamt unter der Rufnummer 0641 306-2045 zur Verfügung.

Bitte legen Sie die Bewerbungsunterlagen in Kopie und ohne Klarsichthüllen, Hefter o. Ä. vor, da diese aus Kostengründen nicht zurückgesandt werden können. Sollte eine Rücksendung der Unterlagen gewünscht werden, bitten wir einen frankierten Rückumschlag beizufügen. Ist dies nicht der Fall, werden die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren vernichtet. Des Weiteren wird ebenfalls aus Kostengründen auf eine Eingangsbestätigung und auf Zwischennachrichten verzichtet.

0,6 Wiss. Mitarb. SNF-Projekt “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung” (Naturhist. Museum Bern)

Doktorand/-in gesucht für: SNF-Projekt “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung”

Das künstlerisch-forschende und ethnographische Forschungsprojekt geht den «Tieren Afrikas» nach, deren Felle, Schädel und Gehörne vor fast 100 Jahren nach Bern gebracht wurden und die bis heute in den Habitat-Dioramen des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern (NMBE) bewundert werden können. Trotz der Faszination, die sie auf die Besucher_innen ausüben, ist erstaunlich wenig über sie bekannt. Auf welche Vorstellungen lässt sich anhand einer Analyse der Praxis schliessen lässt, die bei der Herstellung, der Darstellung und der Instandhaltung der illusionistischen Dioramen zum Einsatz kam? Der Fokus der Untersuchung richtet sich auf die Vorlagen und Referenzen, die zur Realisation und Restaurierung der Dioramen genutzt wurden, gefragt wird nach der Arbeit, die bis heute geleistet wird, um den Blick auf die nur von Tieren besiedelten illusionistischen Landschaften zu ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts wird eine Doktorandin oder Doktorand gesucht
60 % / Befristet für 4 Jahre / Bern / Eintritt nach Vereinbarung / Bewerbungsfrist 19.06.2020

Was Sie tun
– Doktorarbeit im Rahmen des SNF-Projekts “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung” entwickeln und realisieren
– Am Institut Praktiken und Theorien der Künste innerhalb des genannten Forschungsprojekts interdisziplinär zusammenarbeiten; Forschungsmaterial recherchieren und analysieren
– An Forschungsreisen nach London und New York teilnehmen
– Anlässe und Tagungen gemeinsam mit dem Forschungsteam planen und durchführen; an Kolloquien teilnehmen und Artikel verfassen, Beteiligung an Schlusspublikation
– Die Vorstellungsgespräche finden am 30. Juni 2020 statt
Was Sie idealerweise mitbringen
– Sehr guten Hochschulabschluss (Master) in Kunst-/Medienwissenschaft und/oder Geschichte
– Erfahrungen im Umgang mit musealen Sammlungsbeständen, allenfalls kuratorische Kompetenzen
– Kunst- oder mediengeschichtliche Kenntnisse der Landschafts- und Tierdarstellung
– Vorgängige thematische Beschäftigung mit Ausstellungsdispositiven, im Speziellen mit dem Diorama und der Tierpräparation
– Kenntnisse der Gegenwartskunst, im Speziellen der künstlerischen Installation

Die Hochschule der Künste Bern (HKB)
An der HKB, einem Departement der BFH, vereinen wir eine Vielzahl künstlerischer und gestalterischer Disziplinen unter einem Dach. Als innovative Kunsthochschule mit inspirierender Atmosphäre legen wir grossen Wert auf spartenübergreifendes Lehren und Forschen in Musik, Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, Theater, Literatur und in unserem transdisziplinären Y Institut.
Begleitung durch den Bewerbungsprozess: Stephanie Binggeli, HR-Beraterin, T +41 31 848 43 49,

Für fachliche Fragen & Projektleitung): Prof. Dr. Priska Gisler, Leiterin Institut Praktiken und Theorien der Künste,

Online Bewerbung unter: https://www.jobs.apps.be.ch/offene-stellen/doktorandin-oder-doktorand-fuer-snf-projekt-afrika-hinter-glas/476bfb82-da96-4e13-b2a6-ecce718b0724

Kontakt

Ausschreibung: Provenienzforscher*in im Arbeitsbereich Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Rostock

Die Universitätsmedizin Rostock ist der Maximalversorger für die Region Rostock, einer Wachstumsregion mit großem Potenzial.

Zur Verstärkung unseres Teams im Arbeitsbereich Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Rostock suchen wir zum 01.09.2020, möglichst in Vollzeitbeschäftigung (40 Std./Woche), befristet auf ein Jahr und vergütet nach dem TV-L (E13), vorbehaltlich der Finanzierung über Drittmittel, einen

 

Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)

Ausschreibung Nr. 103 N/2020

 

Im Rahmen des vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojekts „Provenienzforschung in der außereuropäischen anthropologischen Sammlung der Universitätsmedizin Rostock“ (2020 – 2021) wird die anthropologische Schädelsammlung des Instituts für Anatomie auf ihre Provenienz sowie mögliche koloniale Unrechtskontexte untersucht. Ziel ist eine möglichst vollständige Aufschlüsselung der Sammlungshistorie. Zudem soll ein ethisch guter Umgang mit den „Human Remains“ erarbeitet werden. Die gesammelten Informationen sollen die Grundlage für einen Austausch mit den Herkunftsgesellschaften bilden und den wissenschaftlichen Dialog sowie eine mögliche Rückgabe fördern.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung und Koordination des Forschungsprojektes
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Schnittstelle von historischen, theoretischen und ethischen Fragestellungen
  • Kontaktaufnahme zu Fachvertretern und damit einhergehend die Organisation und Durchführung eines Workshops
  • Archivrecherche und Aufarbeitung der dadurch erhaltenen Forschungsergebnisse in Form von Publikationen
  • Kontaktaufnahme in die Herkunftsgesellschaften und die Etablierung von Ansprechpartnern im In- und Ausland
  • Durchführung einer universitären Übung zum Thema: „Koloniales Erbe an der Universität Rostock“ im Rahmen der studentischen Lehre
  • Konzeption und Erstellung einer Internetpräsenz

 

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (vorzugsweise mit Promotion) in einem themenrelevanten Fach
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Projektarbeit
  • Fachwissen auf dem Gebiet der Sammlungsforschung oder des Sammelns von Kulturgut aus kolonialem Kontext
  • Erfahrung im Umgang mit sensiblen Sammlungen/Human Remains sowie zeitgenössischen Quellen
  • Erfahrung in der Wissensvermittlung an unterschiedliche Gruppen in Wissenschaft und Gesellschaft
  • Sehr gute Deutsch- und Fremdsprachkenntnisse, vorzugweise Englisch, in Wort und Schrift

 

Wir bieten Ihnen:

  • Eine befristete Anstellung nach TV-L (30 Tage Tarifurlaub bei einer Vollzeitanstellung, Jahressonderzahlung)
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Betriebliche Altersvorsorge in der VBL
  • Nutzung eines Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr
  • Firmenkonditionen in Rostocker Fitnessstudios, bei ausgewählten Veranstaltungen sowie in ausgewählten Apotheken
  • Zugang zum Universitätssport

 

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der oben genannten Ausschreibungsnummer per E-Mail, bitte nur im PDF-Format als eine Datei, an oder alternativ an die Universitätsmedizin Rostock, Personalabteilung, Postfach 10 08 88, 18055 Rostock.

Kontakt:                      

Herr Professor Dr. med. E. Kumbier

Leiter Arbeitsbereich Geschichte der Medizin

Tel.: 0381 494-5944

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Die Bewerbungskosten werden entsprechend der geltenden Regeln des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht übernommen.

Stellenausschreibung Kunsthalle Emden: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) Provenienzforschung 100 %

Die Kunsthalle Emden – Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo ist eines der führenden Kunstmuseen Norddeutschlands. 1986 stiftete der Stern-Gründer Henri Nannen seiner Heimatstadt Emden seine Sammlung mit 650 Werken von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart zusammen mit einem Museumsneubau. Die Schenkung des Münchner Galeristen und Sammlers Otto van de Loo erweiterte die Sammlung 1997 substanziell um Kunst nach 1945.

Zu den Sammlungsschwerpunkten Henri Nannens und seiner späteren Frau Eske Nannen zählten u.a. der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit. Diese Werke sind fast ausnahmslos im Kunsthandel ab den 1970er Jahren angekauft worden, zahlreiche Zustiftungen und Schenkungen haben den Bestand Klassischer Moderne seither erweitert.

Als Stiftung des privaten Rechts, die vom Land Niedersachsen und der Stadt Emden eine jährliche institutionelle Förderung erhält, steht die Trägerin der Kunsthalle Emden in der öffentlichen Verpflichtung, die Besitzverhältnisse ihrer Kunstwerke kritisch zu prüfen. Im Rahmen eines durch das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste finanzierten Projekts soll daher nun eine systematische Bestandsprüfung der Objekte aus den Bereichen Malerei, Plastik und Kunstgewerbe, die bis 1945 entstanden sind (rund 100 Werke), durchgeführt werden.

Die Kunsthalle Emden sucht daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf die Dauer von einem Jahr eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) Provenienzforschung 100 %.

Ihre Aufgaben

  • selbstständiges Erschließen, Erforschen als auch Dokumentieren der Provenienzen der Sammlungsbestände der Kunsthalle Emden nach professionellen Forschungs- und Dokumentationsstandards in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Leiterin und der Restauratorin
  • Repräsentation des Museums in provenienzbezogenen Fragen
  • durchgängige Konzeption und Umsetzung von Transparenzmaßnahmen in Form von Blogbeiträgen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Vorträgen
  • Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung mit begleitender Publikation zum Ende des Forschungsprojekts

Ihr Profil

  • ein mit mindestens Master/Magister abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte oder Kunstwissenschaft
  • sehr gute Kenntnisse der Kunst der Klassischen Moderne
  • mindestens zweijährige sammlungsbezogene Berufserfahrung in einem Museum
  • Kenntnisse im Bereich der musealen Dokumentation sowie sicherer Umgang mit der Datenbank MuseumPlus
  • Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Projekten
  • sehr gute mündliche sowie schriftliche Kenntnisse in deutscher und englischer Sprache
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten sowie sicheres und vermittelndes Auftreten
  • Sensibilität für die politische und historische Bedeutung der Provenienzforschung
  • Bereitschaft, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Provenienzforschung zu verfolgen und regelmäßig an Fachtagungen teilzunehmen

Idealerweise werden Ihre Fähigkeit ergänzt durch

  • Vernetzung und Arbeitserfahrung im Bereich der Provenienzforschung bzw. nachweisbare Kenntnisse der Werkzeuge der Provenienzforschung beispielsweise durch Seminare, Fort- und Weiterbildungen
  • eine weitere Fremdsprache
  • breite Recherchekompetenz und Erfahrung im Arbeiten mit Archiven 

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Provenienzforschung an der Kunsthalle Emden zu etablieren und das Museum auf diesem Feld zu repräsentieren. Die Stelle wird analog zu TVÖD 13 (VKA) vergütet und ist zunächst auf ein Jahr befristet. Ein weiteres Projekt zur Erforschung der Provenienzen der im Bestand befindlichen Arbeiten auf Papier (bis 1945) wird angestrebt.

Rückfragen zur Stelle und den Anforderungen beantwortet Ihnen gerne Lisa Felicitas Mattheis (wissenschaftliche Leiterin): .

Weitere Informationen über das Museum finden Sie unter www.kunsthalle-emden.de 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 01.06.2020 an den kaufmännischen Direktor der Kunsthalle Emden, Herrn Michael Kühn, Hinter dem Rahmen 13, 26721 Emden. Gerne auch per Mail an: .

Doctoral Research Position (all genders welcome)

The Zentrale Kustodie/Centre for Collection Development at the Georg-August-University Göttingen is looking to fill a

Doctoral Research Position (all genders welcome)

The position should be filled by 1st July 2020 with a limited contract of 3 years. The position will be remunerated at the TV-L 13 level (in accordance with the German public sector pay scale), employment: 65 % (currently 25,87 hours per week).

The project „Sensitive Provenances – Human Remains from Colonial Contexts in the Collections of the University of Göttingen“ (2020-2023), which is funded by the Volkswagen Foundation, will focus on two academic collections of human remains at the University of Göttingen. A first investigation revealed that many of the remains originated from the former German colonies in Africa and Oceania. The project will examine the provenance of the remains in regard to their origin, the circumstances of acquisition, their transfer to Europe and their transformation to “epistemic objects” in academic collections and finally their historical and current use for teaching and research purposes. Part of the project funds from the Volkswagen Foundation will be used to involve a doctoral student from the societies of origin in the project.

This interdisciplinary project combines methodological approaches from historical provenance research, mainly based on archive material; and qualitative cultural-anthropological methods that make the project itself an object of research to examine critically the often unexamined assumptions that have shaped the formation and use of collections. Representatives of the source communities will be integrated into the project to discuss its research agenda and the future handling of human remains in academic collections.
https://www.uni-goettingen.de/de/provenienzforschung+%22sensible+provenienzen%22/621236.html


We seek a PhD student holding an MA either in history or cultural anthropology or related disciplines who can take on the perspective of persons from a formerly colonized region of origin from Oceania (with Australia and New Zealand) preferably from within those regions conventionally described as Melanesia and Micronesia. The candidate will conduct provenance research on a selected number of human skulls that came to Europe by means of the so-called “Hamburger Südsee Expedition” between 1908 and 1910. The research will focus on archival material in Germany and in one of the regions of origin addressed in the project. Ideally it will combine the archival work with ethnographic fieldwork to address the effect and aftermath of colonial interventions up to the present in the affected regions of origin. This individual will be part of the team of the provenance research project (2 PostDocs, 2 PhDs) that works at the intersection of history, cultural anthropology and physical anthropology.

Additional funds are available for travel expenses, archive visits and German language courses. The position is equipped with a student assistant.

Requirements for the position:
– The candidate should hold an MA degree in one of the following disciplines: (colonial) history, cultural anthropology, postcolonial studies, or history and philosophy of (colonial) science (or related disciplines).
– The candidate should be able to take on perspective of peoples and communities from formerly colonized regions of Oceania, preferably from those regions conventionally described as Melanesia or Micronesia.
– He/she should be familiar with the colonial history and current conditions in Oceania (including Australia and New Zealand), especially in the former German colonies in the Pacific region; a research interest in postcolonial debates about restitution, colonial museum holdings or human remains is desirable.
– The candidate is eager to take up the challenge of combining historical and ethnographic methods.
– Museum experience would be an advantage.
– Basic knowledge of German is advantageous; additional training on language is part of the grant package.

The University of Göttingen is an equal opportunities employer and places particular emphasis on fostering career opportunities for women. Qualified women are therefore strongly encouraged to apply in fields in which they are underrepresented. The university has committed itself to being a family-friendly institution and supports their employees in balancing work and family life. The mission of the University is to employ a greater number of severely disabled persons. Applications from severely disabled persons with equivalent qualifications will be given preference. Since parts of the fundings are reserved for scholars who are able to take on perspective of peoples and communities from countries of the assumed origins of the human remains under research, applications from candidates from the pacific region of Oceania, especially Melanesia and Micronesia, with equivalent qualifications, will be given preference.

Please send your application as one pdf file (in English):

(1) Application letter (letter of intent)
(2) Curriculum vitae (including also a list of all publications)
(3) Outline of possible project design (max. 2-3 pages)
(4) Writing sample (e.g. a published paper or a chapter of the MA thesis)
(5) Degree certificates
(6) Names and contact details of two referees

by 21.04.2020 to Georg-August-Universität Göttingen, https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100672.nsf

If you have any questions, please contact Mr. Christian Vogel, e-mail:

Please note:
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Stellenausschreibung Sammlungsbeauftragte*r der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

In der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines
 
Sammlungsbeauftragten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz(m/w/d) (EG 13TV-L) Kenn-Nr.: 16219-UB-ml-Vollzeit-
 
unbefristet zu besetzen.
 
Die Universitätsbibliothek Mainz ist ein moderner e-basierter, funktional einschichtiger Informationsdienstleister. Sie versorgt die Forschenden, Lehrenden und Studierenden der Universität bedarfsorientiert mit Literatur und Information und stellt für sie Lern-und Kommunikationsorte bereit. Die Universitätsbibliothek koordiniert die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Ziel, das Potential der hiesigen Sammlungen für Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation besser nutzbar zu machen. Die vorhandenen Universitätssammlungen sollen professionell erschlossen und aktiv in Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation eingesetzt werden.
 
In der Abteilung Archive und Sammlungen der Universitätsbibliothek sind neben der Sammlungskoordination auch das Universitätsarchiv, das Archiv für die Musik Afrikas sowie die Schule des Sehens angesiedelt, die zur Aufgabe hat, als Schaufenster von Wissenschaft und Kunst an der JGU zu agieren und die Sichtbarkeit der universitären Sammlungen zu erhöhen und zu entwickeln.
 
Ihre Aufgaben:
  • stellvertretende Abteilungsleitung
  • konzeptionelle Weiterentwicklung und Koordination der Universitätssammlungen und Aktivierung ihrer Funktionen in Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation
  • Unterstützung bei der Erstellung von Konzepten für die einzelnen Sammlungen
  • Entwicklung einheitlicher Standards sowie Koordinierung von sammlungsspezifischen und sammlungsübergreifenden Maßnahmen für Aufbewahrung, Konservierung, Restaurierung und Digitalisierung
  • Erarbeitung von Konzepten zur professionellen Verzeichnung und Erschließung von Sammlungsobjekten bei Nutzung gängiger Standards und Datenformate für analoge und digitale Sammlungen
  • Sammlungsübergreifende Erarbeitung von Konzepten zur Digitalisierung, insbesondere von Objekten sowie Audio-und Videodaten, sowie zur Langzeitsicherung
  • Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur physischen und digitalen Präsentation der Sammlungen und Sammlungsobjekte
  • Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen zu den Themen Sammlungen / Objekt / Wissen / Forschung
  • Inneruniversitäre, nationale und internationale Vernetzung der Sammlungen
  • Öffentlichkeitsarbeit für die Universitätssammlungen
  • Fundraising sowie Konzeption und Umsetzung von Drittmittelprojekten

 

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium oder gleichwertige Kenntnisse undErfahrungen; Promotion von Vorteil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Museums-Volontariat und/oder Berufserfahrung im Museums-bzw. Sammlungsbereich
  • eigene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Objekten und Sammlungen
  • sehr gute wissenschaftshistorische und museologische Kenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse wissenschaftlicher und objektbezogener Qualitätskriterien von Sammlungen
  • sehr gute Kenntnisse der nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich universitärer Sammlungen
  • sehr gute Kenntnisse von Aufbewahrungsmöglichkeiten und konservatorischen Bedingungen
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Kuratieren und Durchführen von Ausstellungen
  • gute Kenntnisse der Standards und Metadatenformate für die Erfassung und Erschließung von stark divergierenden Objekten
  • gute Kenntnisse der Standards und Verfahren der Digitalisierung von dreidimensionalen Objekten, Artefakten sowie Quellenmaterialien
  • sehr gute Kenntnisse nationaler und internationaler Wissenschafts-und Förderstrukturen sowie der Programme zur Forschungsförderung
  • Erfahrungen in der Konzeption, Beantragung, Durchführung und Verwaltung von Drittmittelvorhaben
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kreativität, Flexibilität und Innovationsfreude
  • soziale und kommunikative Kompetenz
  • ergebnisorientierter Arbeitsstil

 

Wir bieten Ihnen: Eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe in einem qualifizierten Team. Neben der Sicherheit der Anstellung im öffentlichen Dienst bieten wir Ihnen umfängliche zusätzliche Leistungen, wie vor allem die Zahlung einer Jahressonderzahlung, die Teilnahme an der zusätzlichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst über die VBL, die Möglichkeit des Erwerbs eines Jobtickets sowie umfangreiche Personalentwicklungsangebote.

Seitens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf groß geschrieben. FamilienfreundlicheRahmenbedingungen, wie beispielsweise flexible Arbeitszeitregelungen, bieten dafür optimale Voraussetzungen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit der Telearbeit.

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Bewerbungen Älterer sind erwünscht.

Die Johannes Gutenberg-Universität ist bestrebt, den Anteil der Frauen in Leitungspositionen zu erhöhen und bittet daher insbesondere Frauen um Bewerbungen.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zusammengefasst in einer pdf-Datei unter Angabe der Kenn-Nr.: 16219-UB-ml bis zum 02.04.2020 per E-Mail an:

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Christian George, Tel: 06131/39-25959.

Stellenangebote und weitere Informationen auch im Internet: https://www.verwaltung.personal.uni-mainz.de/stellenausschreibungen/