Stellenausschreibung Sammlungsbeauftragte*r der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

In der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines
 
Sammlungsbeauftragten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz(m/w/d) (EG 13TV-L) Kenn-Nr.: 16219-UB-ml-Vollzeit-
 
unbefristet zu besetzen.
 
Die Universitätsbibliothek Mainz ist ein moderner e-basierter, funktional einschichtiger Informationsdienstleister. Sie versorgt die Forschenden, Lehrenden und Studierenden der Universität bedarfsorientiert mit Literatur und Information und stellt für sie Lern-und Kommunikationsorte bereit. Die Universitätsbibliothek koordiniert die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Ziel, das Potential der hiesigen Sammlungen für Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation besser nutzbar zu machen. Die vorhandenen Universitätssammlungen sollen professionell erschlossen und aktiv in Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation eingesetzt werden.
 
In der Abteilung Archive und Sammlungen der Universitätsbibliothek sind neben der Sammlungskoordination auch das Universitätsarchiv, das Archiv für die Musik Afrikas sowie die Schule des Sehens angesiedelt, die zur Aufgabe hat, als Schaufenster von Wissenschaft und Kunst an der JGU zu agieren und die Sichtbarkeit der universitären Sammlungen zu erhöhen und zu entwickeln.
 
Ihre Aufgaben:
  • stellvertretende Abteilungsleitung
  • konzeptionelle Weiterentwicklung und Koordination der Universitätssammlungen und Aktivierung ihrer Funktionen in Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation
  • Unterstützung bei der Erstellung von Konzepten für die einzelnen Sammlungen
  • Entwicklung einheitlicher Standards sowie Koordinierung von sammlungsspezifischen und sammlungsübergreifenden Maßnahmen für Aufbewahrung, Konservierung, Restaurierung und Digitalisierung
  • Erarbeitung von Konzepten zur professionellen Verzeichnung und Erschließung von Sammlungsobjekten bei Nutzung gängiger Standards und Datenformate für analoge und digitale Sammlungen
  • Sammlungsübergreifende Erarbeitung von Konzepten zur Digitalisierung, insbesondere von Objekten sowie Audio-und Videodaten, sowie zur Langzeitsicherung
  • Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur physischen und digitalen Präsentation der Sammlungen und Sammlungsobjekte
  • Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen zu den Themen Sammlungen / Objekt / Wissen / Forschung
  • Inneruniversitäre, nationale und internationale Vernetzung der Sammlungen
  • Öffentlichkeitsarbeit für die Universitätssammlungen
  • Fundraising sowie Konzeption und Umsetzung von Drittmittelprojekten

 

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium oder gleichwertige Kenntnisse undErfahrungen; Promotion von Vorteil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Museums-Volontariat und/oder Berufserfahrung im Museums-bzw. Sammlungsbereich
  • eigene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Objekten und Sammlungen
  • sehr gute wissenschaftshistorische und museologische Kenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse wissenschaftlicher und objektbezogener Qualitätskriterien von Sammlungen
  • sehr gute Kenntnisse der nationalen und internationalen Entwicklungen im Bereich universitärer Sammlungen
  • sehr gute Kenntnisse von Aufbewahrungsmöglichkeiten und konservatorischen Bedingungen
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Kuratieren und Durchführen von Ausstellungen
  • gute Kenntnisse der Standards und Metadatenformate für die Erfassung und Erschließung von stark divergierenden Objekten
  • gute Kenntnisse der Standards und Verfahren der Digitalisierung von dreidimensionalen Objekten, Artefakten sowie Quellenmaterialien
  • sehr gute Kenntnisse nationaler und internationaler Wissenschafts-und Förderstrukturen sowie der Programme zur Forschungsförderung
  • Erfahrungen in der Konzeption, Beantragung, Durchführung und Verwaltung von Drittmittelvorhaben
  • sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kreativität, Flexibilität und Innovationsfreude
  • soziale und kommunikative Kompetenz
  • ergebnisorientierter Arbeitsstil

 

Wir bieten Ihnen: Eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe in einem qualifizierten Team. Neben der Sicherheit der Anstellung im öffentlichen Dienst bieten wir Ihnen umfängliche zusätzliche Leistungen, wie vor allem die Zahlung einer Jahressonderzahlung, die Teilnahme an der zusätzlichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst über die VBL, die Möglichkeit des Erwerbs eines Jobtickets sowie umfangreiche Personalentwicklungsangebote.

Seitens der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf groß geschrieben. FamilienfreundlicheRahmenbedingungen, wie beispielsweise flexible Arbeitszeitregelungen, bieten dafür optimale Voraussetzungen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit der Telearbeit.

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Bewerbungen Älterer sind erwünscht.

Die Johannes Gutenberg-Universität ist bestrebt, den Anteil der Frauen in Leitungspositionen zu erhöhen und bittet daher insbesondere Frauen um Bewerbungen.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zusammengefasst in einer pdf-Datei unter Angabe der Kenn-Nr.: 16219-UB-ml bis zum 02.04.2020 per E-Mail an:

Für Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Christian George, Tel: 06131/39-25959.

Stellenangebote und weitere Informationen auch im Internet: https://www.verwaltung.personal.uni-mainz.de/stellenausschreibungen/

Research Associate for the project “Colonized Manuscripts.The Provenance of Hamburg’s Papyrus Collection”

As a University of Excellence, Universität Hamburg is one of the strongest research universities in Germany. As a flagship university in the greater Hamburg region, it nurtures innovative, cooperative contacts to partners within and outside academia. It also provides and promotes sustainable education, knowledge, and knowledge exchange locally, nationally, and internationally.

The Cluster of Excellence ‘Understanding Written Artefacts’ invites applications for a

RESEARCH ASSOCIATE FOR THE PROJECT “Colonized Manuscripts.The Provenance of Hamburg’s Papyrus Collection”-SALARY LEVEL 13TV-L –

The position in accordance with Section 28 subsection 3 of the Hamburg higher education act (Hamburgisches Hochschulgesetz, HmbHG) commences on 1 May 2020. This is a fixed-term contract in accordance with Section2 of the academic fixed-term labor contract act (Wissenschaftszeitvertragsgesetz, WissZeitVG). The term is fixed for a period of 36 months.The position calls for 75% of standard work hours per week (Full-time positions currently comprise 39 hours per week).

Responsibilities: Duties include academic services in the project named above. Research associates may also pursue independent research and further academic qualifications and project results may be used in the context of doctorate.

Specific Duties: Research in the frame of the project ‘Colonized Manuscripts. The Provenance of Hamburg’s Papyrus Collection’. The position includes the enrolment in the Cluster’s graduate school, and requires participation in research colloquia, lecture series and workshops, as well as active engagement in the Cluster’s research activities.

Requirements: A university degree in a relevant field. A degree in a historical discipline is preferred. Experience with research in colonial history, the global history of knowledge, postcolonial theory and methodology as well as familiarity to current debates on provenances and restitution. Reading skills in French and German are required; experience with Kurrent/Sütterlin handwriting and archival sources in general are of use as well. Additional language skills beneficial to the project include Latin, Old Greek, Coptic, Demotic and Arabic. Fluent English, written and spoken.

 The Free and Hanseatic City of Hamburg promotes equal opportunity. As women are currently underrepresented in this job category at Universität Hamburg according to the evaluation conducted under the Hamburg act on gender equality (Hamburgisches Gleichstellungsgesetz, HambGleiG), we encourage women to apply for this position. Equally qualified and suitable female applicants will receive preference. Qualified disabled candidates or applicants with equivalent status receive preference in the application process. For further information, please contact Prof. Dr. Jürgen Zimmerer () or consult our website at www.written-artefacts.uni-hamburg.de/en.html.

Applications (in English) should include a cover letter, a tabular curriculum vitae, and copies of degree certificate(s). Please send applications by 29 March 2020 to: . Please do not submit original documents as we are not able toreturn them. Any documents submitted will be destroyed after the application process has concluded.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/Mitarbeiterin (m/w/d; TVÖD-Bund Entgeltgruppe 14) Kulturstiftung der Länder

For an English version of this announcement, please go to www.kulturstiftung.de
 
Die Kulturstiftung der Länder ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat zur Aufgabe, Kunst und Kultur nationalen Ranges für Deutschland zu fördern und zu bewahren. Sie wird von allen 16 Bundesländern getragen.
 
Die Staatsministerin des Bundes für Kultur und Medien, die Staatsministerin im Auswärtigen Amt für internationale Kulturpolitik, die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder sowie die kommunalen Spitzenverbände haben die Einrichtung einer „Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ bei der Kulturstiftung der Länder beschlossen. Die Kontaktstelle richtet sich insbesondere an Personen und Institutionen aus den Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften. Als erste Anlaufstelle soll sie den Zugang zu Informationen über Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland eröffnen, Beratung anbieten und relevante Akteure miteinander vernetzen (nähere Informationen unter https://www.kulturstiftung.de/kontaktstelle-sammlungsgut-aus-kolonialen-kontexten/).
 
An der Kulturstiftung der Länder ist für die „Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von 36 Monaten die Stelle eines/einer Wissenschaftliche/n Mitarbeiters/Mitarbeiterin(m/w/d) mit 100 % der regulären Arbeitszeit (derzeit 39 Stunden/ Woche) zu besetzen.
 
Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
  • im Rahmen der Informations-, Beratungs-, Dokumentations-, Kommunikations- und Vernetzungsaufgaben der Kontaktstelle fachlich fundierte, konstruktive Information und Beratung insbesondere zur Trägerschaft sammlungsbewahrender Einrichtungen, allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen, Richtlinien und Leitfäden, Datenbanken und Online-Ressourcen, Verfahren, Strukturen und Zuständigkeiten;
  • juristische Erstbewertung von Anfragen und Rückführungsersuchen;
  • einzelfallbezogene Weiterleitung von Anfragen;
  • Vernetzung von Personen und Institutionen im In- und Ausland und Aufbau von Netzwerken;
  • fachliche Unterstützung der Bund-Länder-AG bei der Konkretisierung und Weiterentwicklung der in den „Ersten Eckpunkten zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ festgelegten Handlungsfelder und Ziele insbesondere durch organisatorische und fachliche Begleitung von Fachforen unter Beteiligung von Expertinnen und Experten aus Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften;
  • Projektkoordination; organisatorische Vorbereitung der Sitzungen des Verbundausschusses; Steuerung von: Projektentwicklung, Bedarfs-, Anforderungs- und Prozessanalyse;
  • Überwachung und Kontrolle von Prozessen; Steuerung der projektinternen Kommunikation mit den Verbundpartnern und (potentiellen) Kooperationspartnern; selbständige Erstellung und fachliche Begleitung von Kooperationsvereinbarungen; Evaluation der im Rahmen des Projekts umgesetzten Maßnahmen und Aufgaben;
  • Steuerung und Durchführung von: Sammlung, Strukturierung, Dokumentation, Veröffentlichung und statistische Auswertung von Daten und Informationen; Prozessevaluation.

 

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft mit zweiter juristischer Staatsprüfung (eine der beiden Staatsprüfungen sollte mit vollbefriedigend abgeschlossen sein);
  • Einschlägige Berufserfahrung Erfahrung in der Anwendung des deutschen Verwaltungsrechts und in Verwaltungsverfahren;
  • Kenntnisse im Völkerrecht;
  • Nachgewiesene praktische Erfahrung im Projektmanagement;
  • Erfahrung in Koordinierungsaufgaben und überdurchschnittliches Organisationstalent;
  • Hohe Moderations- und Mediationskompetenz sowie Serviceorientierung, Flexibilität und Einsatzbereitschaft;
  • Hohe Selbstständigkeit, Analysefähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Fähigkeit zum konzeptionellen Arbeiten;
  • Fähigkeit, im Zusammenhang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten Perspektiven von Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften einzunehmen;
  • Fähigkeit, sich rasch in neue herausfordernde Themenkomplexe einzuarbeiten, verbunden mit einem hohen Maß an Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein;
  • Teamfähigkeit sowie gute Umgangsformen, Kommunikationsgeschick und interkulturelle Kompetenz;
  • Hervorragende Deutschkenntnisse (Niveau C2);
  • Sehr gute Kenntnisse des Englischen (Niveau C1) und / oder Französischen (Niveau C1).

 

Wünschenswert sind:

  • Promotion;
  • Ein sicheres öffentliches Auftreten, vorzugsweise mit ausgewiesener Vortragserfahrung;
  • Spanischkenntnisse (Niveau mind. B2) oder Kenntnisse (Niveau mind. B2) in einer weiteren Sprache mit Bezug zu den Aufgaben der Kontaktstelle;

 

Was Sie von uns erwarten können: 

  • Eine abwechslungsreiche Aufgabenstellung in einem dynamischen Themenfeld;
  • Einblicke in den gemeinnützigen Stiftungssektor;
  • Eine Bezahlung nach TVÖD-Bund Entgeltgruppe 14;
  • Zusatzversorgung entsprechend VBL-West;
  • die Möglichkeit, ein vergünstigtes VBB-Firmenticket zu erwerben.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Die Kulturstiftung der Länder begrüßt ausdrücklich Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, Schwarzen Menschen und People of Colour. Im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten bietet die Stiftung familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, möglichst lückenlose Darstellung des Ausbildungs- und beruflichen Werdegangs, Zeugniskopien, Beschäftigungsnachweisen sowie ggf. sonst. Nachweisen) ausschließlich in elektronischer Form, in einer PDF-Datei mit einer max. Größe von 5 MB, bis zum 9. April 2020 an .

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von 6 Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens gelöscht.

Doctoral Research Position (all genders welcome)

The Zentrale Kustodie/Centre for Collection Development at the Georg-August-University Göttingen is looking to fill a

Doctoral Research Position (all genders welcome)

The position should be filled by 1st July 2020 with a limited contract of 3 years. The position will be remunerated at the TV-L 13 level (in accordance with the German public sector pay scale), employment: 65 % (currently 25,87 hours per week).

The project „Sensitive Provenances – Human Remains from Colonial Contexts in the Collections of the University of Göttingen“ (2020-2023), which is funded by the Volkswagen Foundation, will focus on two academic collections of human remains at the University of Göttingen. A first investigation revealed that many of the remains originated from the former German colonies in Africa and Oceania. The project will examine the provenance of the remains in regard to their origin, the circumstances of acquisition, their transfer to Europe and their transformation to “epistemic objects” in academic collections and finally their historical and current use for teaching and research purposes. Part of the project funds from the Volkswagen Foundation will be used to involve a doctoral student from the societies of origin in the project.

This interdisciplinary project combines methodological approaches from historical provenance research, mainly based on archive material; and qualitative cultural-anthropological methods that make the project itself an object of research to examine critically the often unexamined assumptions that have shaped the formation and use of collections. Representatives of the source communities will be integrated into the project to discuss its research agenda and the future handling of human remains in academic collections.
https://www.uni-goettingen.de/de/provenienzforschung+%22sensible+provenienzen%22/621236.html


We seek a PhD student holding an MA either in history or cultural anthropology or related disciplines who can take on the perspective of persons from a formerly colonized region of origin from Oceania (with Australia and New Zealand) preferably from within those regions conventionally described as Melanesia and Micronesia. The candidate will conduct provenance research on a selected number of human skulls that came to Europe by means of the so-called “Hamburger Südsee Expedition” between 1908 and 1910. The research will focus on archival material in Germany and in one of the regions of origin addressed in the project. Ideally it will combine the archival work with ethnographic fieldwork to address the effect and aftermath of colonial interventions up to the present in the affected regions of origin. This individual will be part of the team of the provenance research project (2 PostDocs, 2 PhDs) that works at the intersection of history, cultural anthropology and physical anthropology.

Additional funds are available for travel expenses, archive visits and German language courses. The position is equipped with a student assistant.

Requirements for the position:
– The candidate should hold an MA degree in one of the following disciplines: (colonial) history, cultural anthropology, postcolonial studies, or history and philosophy of (colonial) science (or related disciplines).
– The candidate should be able to take on perspective of peoples and communities from formerly colonized regions of Oceania, preferably from those regions conventionally described as Melanesia or Micronesia.
– He/she should be familiar with the colonial history and current conditions in Oceania (including Australia and New Zealand), especially in the former German colonies in the Pacific region; a research interest in postcolonial debates about restitution, colonial museum holdings or human remains is desirable.
– The candidate is eager to take up the challenge of combining historical and ethnographic methods.
– Museum experience would be an advantage.
– Basic knowledge of German is advantageous; additional training on language is part of the grant package.

The University of Göttingen is an equal opportunities employer and places particular emphasis on fostering career opportunities for women. Qualified women are therefore strongly encouraged to apply in fields in which they are underrepresented. The university has committed itself to being a family-friendly institution and supports their employees in balancing work and family life. The mission of the University is to employ a greater number of severely disabled persons. Applications from severely disabled persons with equivalent qualifications will be given preference. Since parts of the fundings are reserved for scholars who are able to take on perspective of peoples and communities from countries of the assumed origins of the human remains under research, applications from candidates from the pacific region of Oceania, especially Melanesia and Micronesia, with equivalent qualifications, will be given preference.

Please send your application as one pdf file (in English):

(1) Application letter (letter of intent)
(2) Curriculum vitae (including also a list of all publications)
(3) Outline of possible project design (max. 2-3 pages)
(4) Writing sample (e.g. a published paper or a chapter of the MA thesis)
(5) Degree certificates
(6) Names and contact details of two referees

by 25.03.2020 to Georg-August-Universität Göttingen, https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100672.nsf

If you have any questions, please contact Mr. Christian Vogel, e-mail:

Please note:
With submission of your application, you accept the processing of your applicant data in terms of data-protection law. Further information on the legal basis and data usage is provided in the Information General Data Protection Regulation (GDPR)

Stellenanzeige wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in im Projekt „Sensible Provenienzen – Menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten in den Sammlungen der Universität Göttingen“

Am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.07.2020 die Stelle einer/eines wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (w/m/d) im interdisziplinären Forschungsprojekt „Sensible Provenienzen – Menschliche Überreste aus kolonialen Kontexten in den Sammlungen der Universität Göttingen“ (2020-2023) mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,8 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.


Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts wird die Sammlungsgeschichte von zwei akademischen Sammlungen menschlicher Überreste in Hinblick auf mögliche koloniale Unrechtszusammenhänge in den Blick genommen. In einem interdisziplinär zusammengesetzten Team, das an der Schnittstelle von Geschichte, Kulturanthropologie und Anthropologie arbeitet, werden methodische Ansätze aus der historischen Provenienzforschung mit qualitativen kulturanthropologische Methoden kombiniert, die das Projekt selbst zum Forschungsgegenstand machen. Vertreterinnen und Vertreter sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der jeweiligen Herkunftsgesellschaften werden in das Projekt einbezogen, um die Forschungsagenda und den zukünftigen Umgang mit menschlichen Überresten in akademischen Sammlungen zu diskutieren.


Ihre Aufgaben

  • Durchführung des ethnographisch-kulturanthropologischen Teilprojekts im genannten Forschungsvorhaben. Die Aufgabe umfasst komplementäre Arbeitsstränge: a) ein auf die qualitativ-ethnographischen Methoden der Science and Technology Studies gestützter Teil dokumentiert/analysiert in teilnehmend beobachtender Weise sowohl die Forschenden, die sich mit den Human Remains befassen, als auch den Fortgang des Projekts, um Routinen und implizite Regeln des jeweiligen akademischen Feldes reflexiv zu durchdringen und sichtbar zu machen, b) die Kontaktherstellung mit Vertreter_innen der jeweiligen Herkunftsgesellschaften gemeinsam mit weiteren Teammitgliedern, um die Forschungsagenda und die Forschungsmethoden des Projekts gemeinsam zu formulieren und festzulegen; und c) ein der Vermittlung und Entwicklung von Modellen zukünftiger postkolonialer Provenienzforschung gewidmeter Teil dient der Dokumentation und Auslotung der Bedeutung, die die Human Remains für die beteiligten Akteursgruppen haben sowie den Aushandlungsprozessen, die sich rund um deren Beforschung und Verbleib entfalten. Kooperation mit Experten und Expertinnen und Nachwuchswissenschaftler_innen aus Herkunftsgesellschaften ist integraler Teil der Forschungsarbeit.


Ihr Profil

  • Besonders qualifizierte Promotion im Fach Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Sozialanthropologie oder eng verwandtem Fach, aufbauend auf abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung, oder exzellenter
    Master-Abschluss in einem dieser Fächer und große Passung für den Projektkontext
  • Forschungsschwerpunkte in kulturanthropologischer Wissensforschung, Science and Technology Studies, Kompetenz und/oder Interesse an Provenienz- und Restitutionsforschung
  • Befähigung, in einem interdisziplinären Forschungsprojekt die sich entfaltende, fachspezifische und gemeinsame Forschung von historisch-kritischer und anatomisch-anthropologischer Forschung ethnographisch zu begleiten
  • Forschungserfahrung in postkolonialem Kontext wünschenswert
  • einschlägige Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch, und je nach Entwicklung des Forschungsverlaufes evtl. auch Spanisch oder Französisch
  • Erfahrung in der Wissensvermittlung an unterschiedliche Gruppen in Wissenschaft und Gesellschaft

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt,
mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.


Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Publikationsliste) reichen Sie bitte als eine zusammenhängende PDF-Datei bis zum 30.04.2020 über unser Online-Formular unter https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100664.nsf ein. Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Regina Bendix, E-Mail:, zur Verfügung.


Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im: Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) https://www.uni-goettingen.de/hinweisdsgvo

Ausschreibung der Stadt Wittenberg: Projekt Provenienzforschung zur naturkundlichen und völkerkundlichen Sammlung von Julius Riemer

Prolog:          

Die Provenienzforschungsstelle widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung der Herkunft und der wechselnden Besitz- und Eigentumsverhältnissen von Museumsgut in Teilsammlungen der Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg im 20. Jahrhundert, insbesondere mit dem im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgut aus jüdischem Besitz (sog. NS-Raubgut). Grundlage für die Arbeit der Provenienzforschungsstelle sind die 1998 verabschiedeten Washingtoner Prinzipien, zu deren Umsetzung sich Deutschland im Sinne seiner historischen und moralischen Selbstverpflichtung bekannt hat (Gemeinsame Erklärung, 1999).

Forschungsgegenstand:

Die naturkundliche und völkerkundliche Sammlung Julius Riemer wurde 1949 als Museum der Öffentlichkeit in Wittenberg zugänglich gemacht. In den Jahrzehnten davor sammelte Julius Riemer, ein Berliner Fabrikant, privat. Die Sammlungen standen, auf Grund ihrer Größe, verteilt an mehreren Orten (Berlin und Burg bei Magdeburg). Julius Riemer begann bereits als Kind und Jugendlicher Objekte der Naturkunde und Völkerkunde zu sammeln. Die umfangreichsten Ankäufe fanden zwischen 1938 und 1944 statt. Im Zentrum der Forschung steht die Sammlung Professor Oscar Neumanns, eine Teilsammlung der Sammlung Julius Riemer.  Diese Teilsammlung ist spartenübergreifend und umfasst neben Büchern und Fotografien viele unterschiedlichen Objekte.

Die Sammlung Riemer in ihrem Kontext:            

Julius Riemer, geboren 1880 in Berlin, kam nach Ende des Zweiten Weltkrieges mit den großen Sammlungsteilen seiner naturkundlichen und völkerkundlichen Sammlungen nach Wittenberg. Mit Hilfe des Rates der Stadt baute er zusammen mit seiner Ehefrau Charlotte im Wittenberger Schloss das Museum für Naturkunde und Völkerkunde auf und leitete es bis zu seinem Ableben im Jahr 1958. Seine Sammlungen wurden von der 2002 verstorbenen Witwe Charlotte Riemer der Lutherstadt Wittenberg vererbt. Die Sammlungen Riemers sind dann den Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg zugeordnet worden.

Aufgaben:

  • Provenienzforschung zu den Beständen, die in den Jahren 1933 bis 1945 in die oben erwähnte  Sammlung aufgenommen wurden
  • Untersuchung von Ankäufen, Schenkungen und Übernahmen bis zum Jahr 1945, deren  Provenienz unklar ist
  • Erstellung von Berichten
  • Wissenschaftliche Mitarbeit

Tätigkeiten:

  • Untersuchung der Sammlungen Julius Riemer mit dem vorrangigen Ziel, NS-Raubgut zu identifizieren
  • Objektforschung und soweit für die Provenienzrecherche notwendig sammlungs- und personengeschichtliche Forschung
  • Ermittlung und Recherche hinsichtlich Eigentumsverhältnissen
  • Dokumentation der Forschung und der Ergebnisse in geeigneten Dossiers
  • Der/ die ProvenienzforscherIn berichtet kontinuierlich dem Leiter der Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg und anlassbezogen über seine/ ihre Tätigkeit.
  • Der/ die ProvenienzforscherIn legt dem Leiter der Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg einen Abschlussbericht vor.

Einzelne Aktivitäten:

  • Archivrecherchen – beginnend mit dem Hausarchiv in den Städtischen Sammlungen sowie in Berliner Archiven und danach in Archiven maßgebender Städte Deutschlands. Es folgen Archive in England und USA.
  • Verifizierung von Objekten der Sammlung Oscar Neumann und Erkenntnisse aus Archiv Oscar Neumann – beides in der Sammlung Julius Riemer enthalten.
  • Bericht(e)

Leistungsumfang

  • Ca. 2.500 (Minimum) Katalognummern verifizieren. Inventarbucheinträge von 1938 – 1944 in den Städtischen Sammlungen. Darunter fallen ca. 2.000 Objekte aus der Sammlung Neumann
  • Ca. 10.000 Objekte aus der Völkerkunde
  • 10 – 15 Meter Archivmaterial – Nachlass Riemer: Briefe, Geschäftskorrespondenz u.a.) in Städtischen Sammlungen relevante Bestände des Berliner Bundesarchivs
  • Mehrere Dutzend Bücher (Fachliteratur)
  • Studium von diversem Schriftverkehr und Projektvorarbeiten mit Handlungsanweisungen  – davon ausgehend die Erarbeitung des Forschungskonzepts (roter Faden)
  • Diverse Archivreisen

Ausführungszeitraum: April 2020 bis März 2021

Eignungsnachweise:          

  • Abgeschlossenes einschlägiges Fachhochschulstudium mit nachgewiesenem Abschluss im Bereich Natur-, Völkerkunde oder Kulturwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung oder auf das Aufgabengebiet bezogene gleichwertige umfangreiche Fähigkeiten und Erfahrungen
  • Erfahrung im Umgang mit Originalen und in der Inventarisierung von Museumsgut
  • Nachweislich umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Provenienzforschung von Kulturgut an Museen oder Archiven oder Bibliotheken, speziell zu NS-Raubgut
  • Gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift. Weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil
  • Kenntnisse und Erfahrungen von Transkriptionen (aus Sütterlin z.B.)
  • Referenzen als ProvenienzforscherIn in folgenden Projekten (innerhalb der letzten 5 Jahren

Ansprechpartner bei den Städtischen Sammlungen: Frau Baur Telefon: 03491 421 94201 und Frau Aps Telefon: 03491 421 94202,

Ihre Bewerbung/ Unterlagen, einschließlich der Eignungsnachweise senden Sie bitte bis zum 21.02.2020,  an die oder Lutherstadt Wittenberg – Der Oberbürgermeister, Fachbereich Öffentliches Bauen – Vergabestelle, Lutherstraße 56 in 06886 Lutherstadt Wittenberg.

Stellenausschreibung Provenienzforscher*in für den Kolonialen Kontext am MARKK

Die Stiftung Museum am Rothenbaum besetzt zum baldmöglichen Termin vorerst befristet für ein Jahr
eine*n Provenienzforscher*in für den Kolonialen Kontext in Vollzeit.


Das Museum am Rothenbaum fördert die Wertschätzung für Kulturen und Künste der Welt. Seine weltumspannenden Sammlungen nehmen innerhalb der deutschen Museumslandschaft eine einzigartige Position ein. Sie reflektieren weltweite historische Verflechtungen der Freien und Hansestadt Hamburg, deren Rolle im Kolonialismus sowie das globale Interesse ihrer wissenschaftlichen Forschung. In seinem Programm und seiner Ausrichtung greift das Museum gesellschaftliche Entwicklungen und Debatten der Gegenwart auf. Im Augenblick befindet sich das MARKK in einer Phase der Neuorientierung. Mit diesem Projekt will das MARKK Provenienzforschung am Museum etablieren und einen ersten Schritt zu seiner langfristigen Verankerung am Haus setzen.
Die Position ist direkt der Wissenschaftlichen Leitung des MARKK unterstellt und arbeitet eng mit der Kuratorin der Afrika-Sammlung, der Archivarin und der Direktorin zusammen.


Zu den Aufgaben gehören:
• Detailkonzeption, Durchführung und Koordination des vom DZK geförderten einjährigen Provenienzforschungsprojektes „Handelsnetzwerke als Basis des kolonialen Ethnografica-Vertriebs Westafrikas und Beschaffer von Sammlungsgut für das Hamburger Museum für Völkerkunde (1860-1920)“ in Zusammenarbeit und Austausch mit afrikanischen Partner*innen
• Aufbereitung der erarbeiteten Forschungsergebnisse, Eingabe in die Datenbank und Konzeption einer entsprechenden Online-Stellung. Verschriftlichung und Veröffentlichung der Ergebnisse
• Beitrag zur Berücksichtigung der Provenienzforschung in der Planung der neuen Dauerausstellung des MARKK
• Konzeption eines weiterführenden wissenschaftlichen Forschungsprojektes zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten im MARKK


Anforderungen:
• Abgeschlossenes Hochschulstudium (vorzugsweise Promotion) in Sozial- und Kulturanthropologie (Ethnologie), Globalgeschichte, Kulturwissenschaften oder einer relevanten Regionalwissenschaft,
• Erfahrung in wissenschaftlicher Projektarbeit
• Fachwissen zur Geschichte des Sammelns in kolonialen Kontexten, möglichst nachgewiesen durch Publikationen und Kenntnis der wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussionen und einschlägiger Leitfäden und Richtlinien zum kolonialen Sammlungsgut
• Erfahrung in der wissenschaftshistorischen Auswertung von zeitgenössischen Quellen und anderen Archivmaterialien zur deutschen Kolonialzeit
• Vertrautheit mit Prozessen digitaler Erschließung von Sammlungen, ausgehend von multiplen Nutzerperspektiven
• Kenntnis der Geschichte ethnographischer Museen
• Ausgesprochene Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Erfahrung in der eigenständigen Konzeption von Drittmittelanträgen
• Deutschkenntnisse (mind. Lev. B2)

Wünschenswert wären:
• Führerschein Klasse B
• Sicherer Umgang mit den gängigen Office-Anwendungen
• Erfahrung in der Arbeit mit Objektdatenbanken
• Englischkenntnisse (mind. Lev. B2)


Wir bieten:
• Eine Vergütung nach EG 13 TV-AVH
• Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem sich diversifizierenden Team während eines besonderen Moments der Neupositionierung und Umgestaltung des Hauses
• einen Zuschuss zur HVV-Profi-Card


Das Museum am Rothenbaum begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, von People of Color sowie von Bewerber*innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt (der Einsatzort ist nur eingeschränkt barrierefrei).


Für Rückfragen steht Ihnen Johanna Wild (, +49 40 428 879 635) zur Verfügung.


Ihre schriftliche Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf (möglichst ohne Foto) senden Sie bitte bis zum 9.2.2020 per Email als single-PDF an (bitte beachten Sie die mögliche maximale Datenmenge von 20 MB) oder postalisch an Museum am Rothenbaum, z. H. Frau Lapidus, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg.


Wir weisen darauf hin, dass wir Bewerbungsunterlagen nicht zurücksenden. Falls Sie dies möchten, legen Sie bitte einen frankierten und adressierten Rückumschlag bei.

Die Stadt Freiburg sucht Sie für die Städtischen Museen Freiburg als Wissenschaftliche _r Mitarbeiter _in im Museum Natur und Mensch

Ihre Aufgaben
Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste fördert das Projekt „Provenienzforschung Ozeaniensammlung Eugen und Antonie Brandeis“. Zur Erforschung der Provenienz und Erwerbsgeschichte des Sammlungsguts aus kolonialem Kontext sind Sie zuständig, dabei übernehmen Sie u. a. folgende Aufgaben:
> Sie arbeiten die Sammlung Brandeis aus der Ethnologischen Sammlung wissenschaftlich auf, dabei befassen Sie sich sowohl mit den ethnografischen Objekten als auch mit den Biografien von Eugen und Antonie Brandeis
> Sie dokumentieren die Forschungsinhalte, -schritte und -ergebnisse und überführen die Daten in das Portal Provenienzforschung des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste
> Sie vermitteln die Forschungs(teil)ergebnisse der Öffentlichkeit und veröffentlichen diese in Fachpublikationen oder präsentieren sie auf Fachtagungen
> Sie vernetzen relevante Institutionen im In- und Ausland, besonders aus den Urhebergesellschaften, miteinander und sind zu Forschungsaufenthalten im Ausland unterwegs


Das bringen Sie mit
> Sie haben ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom, Magister- oder Masterabschluss) im Bereich der Ethnologie, Sozial- oder Kulturanthropologie, Geschichte oder Kulturwissenschaft
> Sie bringen idealerweise Berufserfahrung in einem Museum oder einer Forschungseinrichtung mit
> Zusätzlich überzeugen Sie uns mit Fachkenntnissen der außereuropäischen Ethnologie mit Schwerpunkt Ozeanien und Provenienzforschung zu kolonialen Kontexten
> Sie arbeiten organisiert, strukturiert und sind kommunikationsstark


Wir bieten
> Ein auf ein Jahr befristetes Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit mit Bezahlung nach Entgeltgruppe 13 TVöD
> Eine anspruchsvolle Aufgabe mit hoher Eigenverantwortung
> Zahlreiche Arbeitgebervorteile wie einen hohen Zuschuss zum JobTicket


Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Brüderlin, 0761/201-2540.
Bewerben Sie sich hier online bis 28.01.2020 (Kennziffer E2214).

Stellenausschreibung Leiter / Leiterin der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission (Jurist/in)

Bei der Beratenden Kommission im Zusammenhang mit der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts, insbesondere aus jüdischem Besitz, ist kurzfristig die Stelle

eines Leiters / einer Leiterin der Geschäftsstelle der Beratenden Kommission (Jurist/in; m/w/d)

zu besetzen. Tätigkeitsort ist Berlin.

Die Beratende Kommission wurde 2003 aufgrund einer Absprache zwischen der Bundesregierung, den Bundesländern und den kommunalen Spitzenverbänden eingerichtet. Die Grundlage ihrer Tätigkeit sind die „Grundsätze“ der Washingtoner Konferenz von 1998 und die „Gemeinsame Erklärung“ der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur „Auffindung und Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturguts“ von 1999. Die Kommission kann bei Streitigkeiten über die Rückgabe von Kulturgütern angerufen werden, die während der Herrschaft des Nationalsozialismus vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945 ihren Eigentümern, insbesondere jüdischen Opfern des NS-Terrors, verfolgungsbedingt entzogen wurden (sog. „NS-Raubgut“). Sie kann zur Beilegung des Streits Empfehlungen aussprechen. Die Geschäftsstelle der Kommission untersteht direkt dem/der Kommissionsvorsitzenden und ist organisatorisch beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste angesiedelt. Weitere Informationen zur Kommission finden Sie unter www.kulturgutverluste.de.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
• Verantwortliche Leitung der Geschäftsstelle und aller damit zusammenhängenden Aufgaben
• Behandlung von Grundsatzfragen
• Ansprechpartner/Ansprechpartnerin für die Parteien
• Vorbereitung der Kommissionssitzungen in Abstimmung mit dem/der Kommissionsvorsitzenden
• Medien-/Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit dem/der Kommissionsvorsitzenden;
• Erstellung von Rechtsvermerken u.ä. sowie Unterstützung der Kommissionsmitglieder bei der Erarbeitung von Empfehlungsentwürfen
• Vorbereitung bzw. Vergaben von freiberuflichen Leistungen, wie bspw. Gutachten, Stellungnahmen o.ä.
• Vertretung der Geschäftsstelle der Kommission nach außen
• Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen und Veranstaltungen

Anforderungsprofil:
• Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen, wünschenswert jeweils mindestens „Vollbefriedigend“ oder Ausgleich durch andere Kenntnisse
• Berufserfahrung im Themenfeld NS-Raubgut sowie Erfahrungen im Umgang mit deutschen und ausländischen Institutionen, die mit dem Thema NS-Raubgut befasst sind, erwünscht
• Vertiefte Kenntnisse zu den Themen Holocaust, NS-Kulturgutraub und Restitutionspraxis erwünscht
• Ausgeprägtes Verständnis für das Schicksal und die Situation von potenziellen Antragstellern bzw. (jüdischen) Opfern der NS-Zeit und ihren Nachkommen
• Erfahrungen in der Gremienarbeit sind von Vorteil
• Organisationsvermögen verbunden mit sehr guten kommunikativen Fähigkeiten
• diplomatisches Geschick
• Hohe Eigeninitiative und Selbständigkeit
• Verhandlungssichere Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift

Wir bieten:
• Arbeit in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
• Vergütung nach E 14 TVöD (Bund), sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind

Die Stelle ist Teilzeit-geeignet.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Beratende Kommission und die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleisten die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen) unter Angabe der Kennziffer 2019-5 bis zum 31.12.2019 ausschließlich elektronisch (PDF-Datei) an den Vorsitzenden der Beratenden Kommission, c/o Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: .

Für inhaltliche Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Gerdewischke (; Tel.: 0391 / 727 763 19) gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

Die Besetzung der Stelle steht unter dem Vorbehalt ihrer Berücksichtigung beim Inkrafttreten des Bundeshaushaltsgesetzes 2020.

 

Stellenausschreibung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät: Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin*s (m-w-d)

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, ist in den Meckelschen Sammlungen am Institut für Anatomie und Zellbiologie ab dem 01.05.2019 die auf 3 Jahre befristete Stelle eines/einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*s (m-w-d) zu besetzen.

Teilzeitbeschäftigung: 80 %

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13TV-L.

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister) der Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaften, Museumspädagogik oder Museumswissenschaft

Arbeitsaufgaben:

  • Aktive Beteiligung an Forschungsarbeiten zur Provenienz von Präparaten der Meckelschen Sammlungen
  • Digitalisierung der Sammlungspräparate und Erstellung eines Sammlungskatalogs
  • Initiierung von neuen didaktischen Sammlungs-Konzepten, Regelmäßige Führungen durch die Sammlungen
  • Fundierte Kenntnisse über die Meckelschen Sammlungen

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Prof. Heike Kielstein, Tel.: 0345 557-1701, Fax: 0345 557-1700, E-Mail:

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-039/19-H mit den üblichen Unterlagen bis zum 18.04.2019 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Frau Prof. Heike Kielstein, Große Steinstraße 52, 06108 Halle (Saale).

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde.

Die gesamte Stellenausschreibung finden Sie hier: http://www.verwaltung.uni-halle.de/dezern3/Ausschr/19_475.pdf