Stellenausschreibung Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung

Am Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung in Frankfurt am Main ist ab 1.1.2021 die Stelle einer/eines
wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (m/w/d, E 13 TV-H, 65 %)
befristet auf 3 Jahre zu besetzen. Die Möglichkeit der Promotion ist gegeben.

Das Aufgabengebiet umfasst

  • die Mitarbeit am DFG-Projekt “Die deutschen ethnografischen Expeditionen in den australischen Kimberley. Forschungsgeschichtliche Bedeutung, digitale Repatriierung und gemeinsame Interpretation des indigenen Kulturerbes“, das vom Frobenius-Institut gemeinsam mit der University of Western Australia (Centre for Rock Art Research + Management) durchgeführt wird.
  • unterstützende Aufgaben für das Frobenius-Institut für kulturanthropologische Forschung (www.frobenius-institut.de) und Mitarbeit im Team.

Wir suchen eine/n hochmotivierte/n und talentierte/n Wissenschaftler/in, die/der an der Durchführung von empirischen Forschungen im australischen Kimberley wie auch an Recher-chen in deutschen Archiven interessiert ist. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene wissen-schaftliche Hochschulausbildung in Sozial- und Kulturanthropologie oder einer relevanten Nachbardisziplin.

Sie sind zweisprachig (Englisch/Deutsch) mit akademischem Niveau in beiden Sprachen, haben Erfahrungen mit Feldforschung und ein Bewusstsein für ethische Fragen der ethnologischen Wissensproduktion, solide Kenntnisse der aktuellen Debatten in der Sozial- und Kulturanthro-pologie (insbesondere in Bezug auf ethnographische Sammlungen) und sind bereit zu reisen und längere Zeit im Ausland zu verbringen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Von Vorteil sind darüber hinaus ein Hintergrund in der Sozialanthropologie und/oder Archäo-logie (Felsbilder) der australischen Aborigines sowie Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen samt einer Ideenskizze für ein Promotionsprojekt (max. 5 Seiten) aus dem oben genannten thematischen Bereich und Empfehlungsschreiben von zwei akademischen Referenzpersonen, die sich zu Ihren aktuellen Qualifikationen, Erfahrungen und Fähigkeiten äußern können, richten Sie bitte bis zum 1. Dezember 2021 im PDF-Format (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail an Dr. Richard Kuba,

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Bundesbehörde – ist beim Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz – ab 1. Januar 2021 eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d), Entgeltgruppe 13 TVöD Bund, unbefristet mit der tarifvertraglich vereinbarten regelmäßigen Arbeitszeit (zzt. 39 Wochenstunden) zu besetzen.

Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sind mit über einer Million Objekten die größten Museen zu den außereuropäischen Kulturen in Deutschland und gehören zu den bedeutendsten Spezialmuseen weltweit. Sie bewahren international bedeutende Sammlungen von materiellen und immateriellen Kunst- und Kulturgütern aus den Amerikas, Afrika, dem Islamischen Orient, Süd-, Südost-, Zentral- Nord- und Ostasien, Ozeanien und Australien. Beide Museen werden im Humboldt Forum (HUF) Ausstellungen präsentieren. Die dort vertretenen Sammlungen werden sich dem Dialog zwischen den Kulturen der Welt und aktuellen Themen von globaler Relevanz aus ganz unterschiedlichen Perspektiven widmen.

Wir suchen eine*n wissenschaftliche*n Referent*in für die Arbeit mit Expert*innen aus Herkunftsregionen („Source Communities“).

Ein zentraler Weg zur Wissenserweiterung bzw. Neuinterpretationen von Sammlungen ist die Zusammenarbeit mit internationalen Expert*innen aus den Regionen, aus denen beispielsweise ethnologische Sammlungsobjekte stammen. In Projekten des EM werden diese eingeladen, die Sammlungen aus ihrer Sicht zu interpretieren oder gemeinsame digitale Objektdatenbanken zu entwickeln. Zunehmend kommen indigene Gruppierungen auch eigeninitiativ auf das EM zu, um sich mit den Sammlungen zu beschäftigen. In den Regionen, in denen die jeweiligen Gruppen als indigene Minderheiten anerkannt sind, haben diese oft ein gesetzlich festgeschriebenes Mitspracherecht in Hinblick auf den Umgang mit Objekten aus ihren Kulturen.

Aufgabengebiet:

  • Wissenschaftliches Betreuen der internationalen Kooperationsprojekte mit den Herkunftsregionen
  • inhaltliches Entwickeln und Konzeptionieren neuer und innovativer sammlungsübergreifender Vorhaben, Programme und Formate von Kooperationen einschließlich Begleiten der Umsetzung
  • Steuern und Vernetzen fachwissenschaftlicher Initiativen und Kooperationen zwischen Kurator*innen, Source Communities und weiteren Akteur*innen im HUF
  • fachwissenschaftliches Dokumentieren der entwickelten Vorhaben, Programme und Formate
  • Aufbauen und Pflegen von internationalen Kooperationen mit „Source Communities“ und Wissenschaftler*innen aus Herkunftsregionen
  • inhaltlich-methodisches Vermitteln der Thematik in die anderen Bereiche des HUF und Verankerung in den Arbeitsabläufen, um eine multiperspektivische Kooperation zu gewährleisten
  • Verfassen von einschlägigen (Begleit-)Publikationen in enger Abstimmung mit der Öffentlichkeitsarbeit der Staatlichen Museum zu Berlin
  • Entwickeln, Akquirieren und wissenschaftliches Betreuen von entsprechenden Forschungs- und Drittmittelprojekten
  • Betreuen der im HUF gezeigten kooperativ entwickelten Ausstellungsformate mit Blick auf die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herkunftsregionen
  • wissenschaftliches Mitarbeiten am zukünftigen Forschungscampus Dahlem
  • Übernahme von Querschnittsaufgaben im Ethnologischen Museum

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister, Magistra, Diplom (Uni)) oder eine vergleichbare Qualifikation im Fach Kultur- und Sozialanthropologie (Ethnologie)
  • gute nationale und internationale Vernetzung in relevanten Bereichen
  • Erfahrung mit „Source Community“-Projekten – entweder im musealen Bereich und/oder durch Feldforschung
  • sehr gute Kenntnisse der internationalen (Provenienz) Geschichte ethnologischer Sammlungen und ihrer Praxis in der Source Community Arbeit
  • fundierte wissenschaftliche Kompetenz in aktuellen musealen Diskursen (postkoloniale Fragestellungen, kollaborative Methoden, Repräsentationskritik etc.)
  • guter Überblick über rechtliche und politische Systeme in Herkunftsregionen
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse (jeweils mindestens B2)
  • Organisationstalent, Kommunikationskompetenz, Teamfähigkeit und Belastbarkeit
  • interkulturelle Sensibilität und Kompetenz

Erwünscht:

  • Erfahrung in der Konzeption und Koordination von Ausstellungsprojekten
  • Berufserfahrung im Museum
  • Promotion mit entsprechendem fachlichem Schwerpunkt
  • Beherrschung mindestens einer weiteren Verkehrssprache in einer relevanten Herkunftsregion

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Bundesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen können Sie per E-Mail (möglichst in einem einzelnen PDF-Dokument) unter Angabe der Kennziffer SMB-EM/Aku-3-2020 bis zum 6. November 2020 an die folgende Adresse senden:

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Personalabteilung, Sachgebiet I 1 e, Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin – E-Mail:

Bei einer Bewerbung in Papierform fügen Sie bitte nur Kopien bei, da wir die Unterlagen nicht zurücksenden können, es sei denn Sie fügen einen frankierten Briefumschlag bei.

Ihre Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gespeichert und verarbeitet. Genaue Informationen erhalten Sie hier: www.preussischer-kulturbesitz.de/karriere/datenschutz.html

Ansprechpartner für Fragen zum Aufgabengebiet: Herr Dr. v. Poser (Tel.: 030 – 83 01 309)

Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren: Frau Mischke (Tel.: 030 – 266 41 1650)

Stellenausschreibung Sachbearbeiter*in Dokumentation für das Projekt „Forschungsdatenbank“ (m/w/d)


 Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt unter dem Vorbehalt der Bereitstellung der Haushaltsmittel die Stelle
 
einer Sachbearbeiterin/eines Sachbearbeiters Dokumentation für das Projekt „Forschungsdatenbank“ (m/w/d)
 
befristet in Vollzeit (39,0 Wochenstunden) bis zum 31.12.2021 zu besetzen. Tätigkeitsort ist Magdeburg.   Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere „NS-Raubgut“). Die Stiftung wird durch eine Zuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung und zur Forschungsdatenbank Proveana finden Sie unter www.kulturgutverluste.de und www.proveana.de 
 
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

• Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Forschungsdatenbank Proveana basierend auf der Standardsoftware HiDA

• Erstellung eines Excel/CSV-Formats als Import-Vorlage für die Forschungsdatenbank 

• Konzeptionelle Mitarbeit bei der Erstellung eines Importskriptes

• Konzeptionelles Mapping der vorhanden Datenstruktur auf LIDO und EAD 

• Pflege der Datenbank (u.a. Thesauri)

• Zusammenstellung, Aufarbeitung, Pflege und Prüfung bibliografischer Angaben und Stammdaten in der Forschungsdatenbank Proveana
 
 
Anforderungsprofil:

• Abgeschlossenes Hochschulstudium (Dipl. / B.A. / M.A.), vorzugsweise in den Bereichen Informationswissenschaften, Dokumentation, Archivwesen, Bibliothekswissenschaften, Museologie oder vergleichbare Studiengänge

• Kenntnisse im Bereich standardisierter Datenformate (LIDO, EAD) wünschenswert

• Gute Kenntnisse in den MS Office Anwendungen (insb. Excel)

• Anwendungsorientierte Kenntnisse in XML

• Nachgewiesene berufliche bzw. praktische Erfahrung im Umgang mit datenbankgestützter Dokumentation und unterschiedliche Datenstrukturen, unter Angabe der bisher verwendeten Systeme/Softwarelösungen

• Gute Englischkenntnisse

• Ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit

• Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team
 
 
Wir bieten:

• Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet

• Vergütung nach Entgeltgruppe 9b TVöD (Bund), sofern die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind
 
 
 
 Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.
 
Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, fachliche Nachweise) unter Angabe der Kennziffer 2020-4 bis zum 31.08.2020 ausschließlich elektronisch (PDF-Datei) an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste: .
 
Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Sabrina Werner (; Tel.: 0391 / 727 763 34) gern zur Verfügung. 
 
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

Ausschreibung Post-Doc: Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900

Das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) ist ein exzellentes und integriertes Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft mit internationaler Ausstrahlung und global vernetzter Forschungsinfrastruktur. Es ist auf drei eng miteinander verzahnten Feldern tätig: der sammlungsgestützten Forschung, der Sammlungsentwicklung und -erschließung und der forschungsbasierten Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

Bezeichnung: Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900“ (Post-Doc) (w/m/div)
Arbeitszeit: 100%; das entspricht 39 Stunden, 24 Minuten wöchentlich
Befristung: zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet auf 2 Jahre mit Option auf Verlängerung
Entgeltgruppe: E 13 TV-L
Kennziffer: 67/ 2020

 

Projektbeschreibung:

Seit einigen Jahren widmet sich die Abteilung Kultur- und Sozialwissenschaften der Natur verstärkt der kolonialen Geschichte des Museums und seiner Sammlungen. Das Projekt „Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung um 1900“ setzt diese Arbeiten fort. Es untersucht die Geschichte der Säugetiersammlung des MfN in den Jahren von ca. 1880 bis 1920. In diesem Zeitraum wuchs die Sammlung in einem Ausmaß an, das historisch einmalig bleiben sollte. Bereits 1910 galt sie als weltbeste zoologische Sammlung, was nicht zuletzt an der Menge und Einzigartigkeit des zur Verfügung stehenden Materials lag. Diesen Zuwachs machten kolonial- und wissenschaftspolitische Bedingungen möglich, die von prägenden Persönlichkeiten in Wissenschaft und Museum für den Ausbau von Netzwerken und die Umsetzung von Forschungsinteressen genutzt wurden. Ziel des Projekts ist es erstens, das Zusammenspiel der beteiligten Akteure zu untersuchen, indem die relevanten historischen Rahmenbedingungen, die treibenden Interessen und Motivationen sowie die Netzwerke rekonstruiert werden und die Institutionalisierung des kolonialen Sammelns am MfN beschrieben wird. Zweitens trägt das Projekt zu einer interdisziplinären Geschichte kolonialen Sammelns bei. Es integriert die Zoologie in die eng verbundene Geschichte der ethnologischen, biologisch-anthropologischen und weiteren naturkundlichen Sammlungen in Berlin und trägt damit dem Befund Rechnung, dass im Untersuchungszeitraum nahezu immer fächer- bzw. disziplinübergreifend gesammelt wurde. Drittens zielt das Projekt auf den Aufbau bzw. die Vertiefung von Kooperationen zu Herkunftsregionen der Objekte. Viertens ist geplant, Ergebnisse des Projekts zur Geschichte einzelner Objekte in die Datenbanken des MfN zu integrieren.

Das Projekt wird durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
 
Aufgabengebiet:

  • Konzeption und Durchführung des wissenschaftlichen Forschungsprojekts „Koloniale Provenienzen der Natur. Der Ausbau der Säugetiersammlung am Museum für Naturkunde Berlin um 1900“
  • Kommunikation und Diskussion der Ergebnisse innerhalb und außerhalb des MfN
  • Konzeption und Durchführung eines internationalen Workshops zum Thema
  • Integration der Ergebnisse auf Objektebene in eine Datenbank
  • Konzeption und Durchführung einer Podiumsdiskussion zum Thema
  • Publikation der Ergebnisse

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Studium und Promotion in Geschichte, Wissenschaftsgeschichte oder verwandten Disziplinen • ausgewiesene Expertise in Wissenschaftsgeschichte, Kolonialgeschichte, Museumsgeschichte, Expeditionsgeschichte
  • Vertrautheit mit der Geschichte naturkundlicher Sammlungen in Berlin
  • Kenntnis der relevanten Archive
  • Erfahrung in Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen
  • gute Deutschkenntnisse
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit; zeitliche Flexibilität; Belastbarkeit
 

Hinweise:

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 24.08.2020 bevorzugt über unser online-Bewerbungsportal.

Für Auskünfte zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an .

 

Weitere Informationen

Datenschutz:

Mit dem Versenden Ihrer Bewerbung stellen Sie uns Ihre Informationen zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Bewerbung, durch das Museum für Naturkunde zur Verfügung. Ihre Daten werden dabei jederzeit streng vertraulich behandelt. Nach dem Eingang Ihrer Bewerbungsunterlagen werden diese in unserer Datenbank erfasst. Ihre Daten werden auf unserem Server gespeichert. Dabei beachten wir die Vorschriften der Datenschutzgesetze.
Informationen über den Umgang mit Bewerberdaten am MfN
und
Datenschutzerklärung für die Website des MfN

 
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Familienpolitik:

Das Naturkundemuseum Berlin hat sich die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel gesetzt und wurde hierfür mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie der audit berufundfamilie gGmbH- eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – ausgezeichnet.
Weiterführende Informationen finden Sie unter:
https://www.naturkundemuseum.berlin/de/jobs-und-karriere/arbeiten-am-museum-fuer-naturkunde/audit-berufundfamilie

Sachbearbeiter Dokumentation (m/w/d) “Forschungsdatenbank Proveana” (Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste)

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt

zwei befristete Stellen Sachbearbeiter Dokumentation
für die Forschungsdatenbank Proveana
(m/w/d)

in Vollzeit (100 %, 39 Wochenstunden) oder ggf. Teilzeit (50%) zu besetzen. Die Stellen sind bis zum 31.03.2022 befristet. Tätigkeitsort ist Magdeburg, ggf. ist auch der Tätigkeitsort Berlin möglich. Erforderlich ist eine sechswöchige Einarbeitungszeit in Magdeburg.

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 vom Bund, den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere „NS-Raubgut“). Die Stiftung wird durch eine Zuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell gefördert und unterliegt dem Haushalts- und Tarifrecht des Bundes. Weitere Informationen zur Stiftung und zur Forschungsdatenbank Proveana finden Sie unter www.kulturgutverluste.de und www.proveana.de

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
– Auswertung von Forschungsdaten aus dem Bereich der Provenienzforschung
– Zusammenstellung, Aufarbeitung, Pflege, Dokumentation und Prüfung von Daten in der Forschungsdatenbank Proveana (basierend auf der Standardsoftware HiDA)
– Recherchen im Rahmen der Forschungsdatenbank
– Pflege der Datenbank und des Webseiten-Contents

Anforderungsprofil:
– Abgeschlossenes Hochschulstudium (B.A./M.A.), in Geschichte, Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Digital Humanities oder vergleichbare Studiengänge
– Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte in Bezug auf das Aufgabengebiet
– Kenntnisse in der Provenienzforschung wünschenswert
– Nachgewiesene berufliche bzw. praktische Erfahrungen im Umgang mit datenbankgestützter Dokumentation, unter Angabe der bisher verwendeten Systeme/ Softwarelösungen
– Gute Kenntnisse in den MS Office Anwendungen (insb. Excel)
– Gute Englischkenntnisse
– Ausgeprägte Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
– Fähigkeit zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Arbeiten im Team

Wir bieten:
– Mitarbeit in einem dynamischen und flexiblen Team in einem interessanten und politisch sensiblen Aufgabengebiet
– Vergütung entsprechend Entgeltgruppe 11 TVöD (Bund) soweit die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind

Schwerbehinderte Bewerber (m/w/d) werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Beurteilungen, fachliche Nachweise) unter Angabe der
Kennziffer 2020-3
bis zum 26.08.2020
ausschließlich elektronisch (PDF-Datei)
an das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste:

Für Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Sabrina Werner (; Tel.: 0391 / 727 763 34) gern zur Verfügung.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von drei Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens vernichtet. Die Erstattung von Reisekosten aus Anlass von Vorstellungsgesprächen ist grundsätzlich nicht möglich.

 

Kontakt

Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d) (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte)

Am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen ist ab sofort die Stelle einer*eines

wissenschaftliche_n Mitarbeiter_in (w/m/d)

mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87/39,8 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von zunächst 24 Monaten zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderte Projekt „Die globalen Handelsnetzwerke der Alfelder Tierhandelsunternehmen Reiche und Ruhe – Provenienzforschung zur Zirkulation von Tieren, Menschen und Ethnographica im 19. und 20. Jahrhundert“ wird vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen und dem Museum Alfeld in Verbindung mit dem Netzwerk Provenienzforschung Niedersachsen getragen. Die ausgeschriebene Stelle ist der Professur für Neuere Geschichte (Rebekka Habermas) in Göttingen zugeordnet.

Ziel des mit der Stelle verbundenen Projektes ist zu eruieren, über welche globalen Netzwerke Ethnologica und Zoologica – und mit ihnen auch Menschen aus den jeweiligen Herkunftsländern – nach Europa bzw. schließlich nach Alfeld gelangt sind. Im Sinn einer globalen Mikrogeschichte sollen die globalen Handelsnetzwerke dieses Tier- (wie auch Menschen-)Handels und dabei zugleich die bisher noch weitgehend unerforschte Verknüpfung von Sammler- und Handelsnetzwerken im Bereich von Zoologica und Ethnographica erforscht werden.

Die Stelle biete die Gelegenheit zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit. Zusätzliche Mittel stehen für Reisekosten und Archivbesuche zur Verfügung. Die verschiedenen, an der Professur für Neuere Geschichte angesiedelten Projekte zur Kolonial- und Globalgeschichte bzw. Provenienzforschung bieten ein spannendes und einschlägiges Forschungsumfeld.

Anforderungen an die Position:
– Erforderlich ist ein hervorragender wissenschaftlicher Hochschulabschluss (M.A./äquivalent) im Bereich Geschichte, Postkoloniale Studien oder Ethnologie.
– Vorkenntnisse im Bereich Kolonialgeschichte und postkolonialer Provenienzforschung sowie Interesse an postkolonialen Debatten über koloniale Museumsbestände oder Kolonialgeschichte sind wünschenswert.
– Deutsch- und Englischkenntnisse sind erforderlich.
– Erfahrung in der Arbeit mit und an Museen wäre von Vorteil.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/ Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen
(1) Bewerbungsschreiben
(2) Lebenslauf
(3) Schreibprobe (z.B. ein veröffentlichter Artikel oder eine Abschlussarbeit)
(4) Abschlusszeugnisse

reichen Sie bitte als eine zusammenhängende PDF-Datei bis zum 01.09.2020 über unser Onlinebewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100717.nsf ein.

Für Rückfragen steht Ihnen PD Dr. Richard Hölzl, E-Mail: zur Verfügung.

Hinweis:
Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/e0b7459b97d917e68e3464b8683b4e73.pdf/DSGVO%20-%20Zusatz%202018_06_05.pdf

Stellenanzeige: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in für das Kulturamt im Oberhessischen Museum Gießen

Das Oberhessische Museum Gießen besitzt als Universalmuseum mit regionalhistorischem Schwerpunkt eine Ethnographische Sammlung, zu der mehr als 1.000 Objekte aus allen Teilen der Welt gehören. In Kooperation mit der Ethnographischen Sammlung der Marburger Philipps-Universität läuft ab 1. Oktober 2020 das gemeinsame Forschungsprojekt „Provenienzen von ethnographischen Objekten aus kolonialen Kontexten in Mittelhessen“, das vom Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird.

Das Forschungsprojekt dient der Aufarbeitung von Objekten, die nachweislich aus kolonialen Kontexten des heutigen Kamerun und Tansania stammen.

Es handelt sich um eine befristete Teilzeitstelle mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 75 % einer Vollzeitkraft, dies entspricht zurzeit 29 Stunden und 15 Minuten. Die Stelle ist zum 01.10.2020 befristet für die Dauer der Projektlaufzeit, bis zum 30.09.2021, zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Wissenschaftliche Erschließung der Sammlungsbestände einschließlich Publikation und Dokumentation im digitalen Museumsdokumentationssystem,
  • Pflege vorhandener und Aufbau neuer lokaler, nationaler und internationaler Netzwerke, Community-Arbeit / Kooperation mit Museen, Universitäten und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene / Austausch mit den Herkunftsgesellschaften (source communities),
  • Aufbereitung des Forschungsvorhabens, des Forschungsverlaufs und der Forschungsergebnisse für die Öffentlichkeit,
  • Evaluation des Forschungsprojekts,
  • Erforschung der Sammlerpersönlichkeiten und Forscherbiographien an Hand von Parallelen im Bestand der beiden Sammlungen,
  • Kommunikation innerhalb des Projekts mit externen Partner*innen und den Kooperationspartner*innen in Marburg,
  • inhaltliche und organisatorische Gestaltung von Workshops (auch digitale Varianten).

 

Persönliches und fachliches Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (vorrangig M.A., Master oder eine vergleichbare Qualifikation, alternativ B.A.) in einer der ethnologischen Wissenschaften mit Schwerpunkt Afrika,
  • nachweisliche Projekterfahrungen, z. B. durch ein themenrelevantes Ausstellungsprojekt,
  • nachweisliche Erfahrung im Umgang mit ethnologischen Sammlungsobjekten (konservatorische Einschätzungen, Lagerung etc.),
  • Erfahrungen in der Veranstaltungsorganisation,
  • Kenntnisse der relevanten Fragestellungen im Bereich der Provenienzforschung,
  • Kenntnisse über gesellschaftsrelevante Themen,
  • sicherer Umgang mit der deutschen und englischen Sprache sowie gute Kenntnisse afrikanischer Kulturen,
  • Bereitschaft zur Mitarbeit in Netzwerken,
  • interkulturelle Kompetenz ist wünschenswert.

 

Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TVöD.

Wir bieten Ihnen auch:

  • Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem motivierten Team,
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote,
  • ein vielfältiges, zukunftsorientiertes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet,
  • flexible Arbeitszeiten und Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Maßnahmen zur Gesundheitsförderung,
  • einen Arbeitsplatz in zentraler Lage mit sehr guter Verkehrsanbindung, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und ortsnaher Natur,
  • betriebliche Altersvorsorge,
  • Sonderzahlungen nach dem TVöD für Beschäftigte,
  • ein Jobticket zur Nutzung im gesamten RMV-Gebiet.

 

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz sind wir zur Erhöhung der Frauenquote verpflichtet. Deswegen sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Schwer­behinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für unsere moderne, offene, bürgerorientierte Verwaltung sind Bewerbungen von Fachkräften mit Migrations­hintergrund gewünscht. Eine Besetzung der Vollzeitstelle in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Dies gilt auch für Funktionen mit Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben aller Hierarchieebenen.

Ehrenamtliches Engagement ist uns wichtig. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, bitten wir Sie, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Tätigkeit dienlich sind.

Wenn Sie unser Angebot angesprochen hat, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 4. August 2020 an den

Magistrat der Universitätsstadt Gießen
– Haupt- und Personalamt –
Berliner Platz 1, 35390 Gießen.

Onlinebewerbungen nehmen wir bevorzugt entgegen. Diese richten Sie bitte an .

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Blaufelder vom Haupt- und Personalamt unter der Rufnummer 0641 306-2045 zur Verfügung.

Bitte legen Sie die Bewerbungsunterlagen in Kopie und ohne Klarsichthüllen, Hefter o. Ä. vor, da diese aus Kostengründen nicht zurückgesandt werden können. Sollte eine Rücksendung der Unterlagen gewünscht werden, bitten wir einen frankierten Rückumschlag beizufügen. Ist dies nicht der Fall, werden die Unterlagen im Anschluss an das Auswahlverfahren vernichtet. Des Weiteren wird ebenfalls aus Kostengründen auf eine Eingangsbestätigung und auf Zwischennachrichten verzichtet.

0,6 Wiss. Mitarb. SNF-Projekt “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung” (Naturhist. Museum Bern)

Doktorand/-in gesucht für: SNF-Projekt “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung”

Das künstlerisch-forschende und ethnographische Forschungsprojekt geht den «Tieren Afrikas» nach, deren Felle, Schädel und Gehörne vor fast 100 Jahren nach Bern gebracht wurden und die bis heute in den Habitat-Dioramen des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern (NMBE) bewundert werden können. Trotz der Faszination, die sie auf die Besucher_innen ausüben, ist erstaunlich wenig über sie bekannt. Auf welche Vorstellungen lässt sich anhand einer Analyse der Praxis schliessen lässt, die bei der Herstellung, der Darstellung und der Instandhaltung der illusionistischen Dioramen zum Einsatz kam? Der Fokus der Untersuchung richtet sich auf die Vorlagen und Referenzen, die zur Realisation und Restaurierung der Dioramen genutzt wurden, gefragt wird nach der Arbeit, die bis heute geleistet wird, um den Blick auf die nur von Tieren besiedelten illusionistischen Landschaften zu ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts wird eine Doktorandin oder Doktorand gesucht
60 % / Befristet für 4 Jahre / Bern / Eintritt nach Vereinbarung / Bewerbungsfrist 19.06.2020

Was Sie tun
– Doktorarbeit im Rahmen des SNF-Projekts “Afrika hinter Glas. Eine künstlerische und ethnographische Untersuchung der Berner Dioramensammlung” entwickeln und realisieren
– Am Institut Praktiken und Theorien der Künste innerhalb des genannten Forschungsprojekts interdisziplinär zusammenarbeiten; Forschungsmaterial recherchieren und analysieren
– An Forschungsreisen nach London und New York teilnehmen
– Anlässe und Tagungen gemeinsam mit dem Forschungsteam planen und durchführen; an Kolloquien teilnehmen und Artikel verfassen, Beteiligung an Schlusspublikation
– Die Vorstellungsgespräche finden am 30. Juni 2020 statt
Was Sie idealerweise mitbringen
– Sehr guten Hochschulabschluss (Master) in Kunst-/Medienwissenschaft und/oder Geschichte
– Erfahrungen im Umgang mit musealen Sammlungsbeständen, allenfalls kuratorische Kompetenzen
– Kunst- oder mediengeschichtliche Kenntnisse der Landschafts- und Tierdarstellung
– Vorgängige thematische Beschäftigung mit Ausstellungsdispositiven, im Speziellen mit dem Diorama und der Tierpräparation
– Kenntnisse der Gegenwartskunst, im Speziellen der künstlerischen Installation

Die Hochschule der Künste Bern (HKB)
An der HKB, einem Departement der BFH, vereinen wir eine Vielzahl künstlerischer und gestalterischer Disziplinen unter einem Dach. Als innovative Kunsthochschule mit inspirierender Atmosphäre legen wir grossen Wert auf spartenübergreifendes Lehren und Forschen in Musik, Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, Theater, Literatur und in unserem transdisziplinären Y Institut.
Begleitung durch den Bewerbungsprozess: Stephanie Binggeli, HR-Beraterin, T +41 31 848 43 49,

Für fachliche Fragen & Projektleitung): Prof. Dr. Priska Gisler, Leiterin Institut Praktiken und Theorien der Künste,

Online Bewerbung unter: https://www.jobs.apps.be.ch/offene-stellen/doktorandin-oder-doktorand-fuer-snf-projekt-afrika-hinter-glas/476bfb82-da96-4e13-b2a6-ecce718b0724

Kontakt

Ausschreibung: Provenienzforscher*in im Arbeitsbereich Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Rostock

Die Universitätsmedizin Rostock ist der Maximalversorger für die Region Rostock, einer Wachstumsregion mit großem Potenzial.

Zur Verstärkung unseres Teams im Arbeitsbereich Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Rostock suchen wir zum 01.09.2020, möglichst in Vollzeitbeschäftigung (40 Std./Woche), befristet auf ein Jahr und vergütet nach dem TV-L (E13), vorbehaltlich der Finanzierung über Drittmittel, einen

 

Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)

Ausschreibung Nr. 103 N/2020

 

Im Rahmen des vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojekts „Provenienzforschung in der außereuropäischen anthropologischen Sammlung der Universitätsmedizin Rostock“ (2020 – 2021) wird die anthropologische Schädelsammlung des Instituts für Anatomie auf ihre Provenienz sowie mögliche koloniale Unrechtskontexte untersucht. Ziel ist eine möglichst vollständige Aufschlüsselung der Sammlungshistorie. Zudem soll ein ethisch guter Umgang mit den „Human Remains“ erarbeitet werden. Die gesammelten Informationen sollen die Grundlage für einen Austausch mit den Herkunftsgesellschaften bilden und den wissenschaftlichen Dialog sowie eine mögliche Rückgabe fördern.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung und Koordination des Forschungsprojektes
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Schnittstelle von historischen, theoretischen und ethischen Fragestellungen
  • Kontaktaufnahme zu Fachvertretern und damit einhergehend die Organisation und Durchführung eines Workshops
  • Archivrecherche und Aufarbeitung der dadurch erhaltenen Forschungsergebnisse in Form von Publikationen
  • Kontaktaufnahme in die Herkunftsgesellschaften und die Etablierung von Ansprechpartnern im In- und Ausland
  • Durchführung einer universitären Übung zum Thema: „Koloniales Erbe an der Universität Rostock“ im Rahmen der studentischen Lehre
  • Konzeption und Erstellung einer Internetpräsenz

 

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (vorzugsweise mit Promotion) in einem themenrelevanten Fach
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Projektarbeit
  • Fachwissen auf dem Gebiet der Sammlungsforschung oder des Sammelns von Kulturgut aus kolonialem Kontext
  • Erfahrung im Umgang mit sensiblen Sammlungen/Human Remains sowie zeitgenössischen Quellen
  • Erfahrung in der Wissensvermittlung an unterschiedliche Gruppen in Wissenschaft und Gesellschaft
  • Sehr gute Deutsch- und Fremdsprachkenntnisse, vorzugweise Englisch, in Wort und Schrift

 

Wir bieten Ihnen:

  • Eine befristete Anstellung nach TV-L (30 Tage Tarifurlaub bei einer Vollzeitanstellung, Jahressonderzahlung)
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Betriebliche Altersvorsorge in der VBL
  • Nutzung eines Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr
  • Firmenkonditionen in Rostocker Fitnessstudios, bei ausgewählten Veranstaltungen sowie in ausgewählten Apotheken
  • Zugang zum Universitätssport

 

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der oben genannten Ausschreibungsnummer per E-Mail, bitte nur im PDF-Format als eine Datei, an oder alternativ an die Universitätsmedizin Rostock, Personalabteilung, Postfach 10 08 88, 18055 Rostock.

Kontakt:                      

Herr Professor Dr. med. E. Kumbier

Leiter Arbeitsbereich Geschichte der Medizin

Tel.: 0381 494-5944

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Die Bewerbungskosten werden entsprechend der geltenden Regeln des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht übernommen.

Stellenausschreibung Kunsthalle Emden: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) Provenienzforschung 100 %

Die Kunsthalle Emden – Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo ist eines der führenden Kunstmuseen Norddeutschlands. 1986 stiftete der Stern-Gründer Henri Nannen seiner Heimatstadt Emden seine Sammlung mit 650 Werken von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart zusammen mit einem Museumsneubau. Die Schenkung des Münchner Galeristen und Sammlers Otto van de Loo erweiterte die Sammlung 1997 substanziell um Kunst nach 1945.

Zu den Sammlungsschwerpunkten Henri Nannens und seiner späteren Frau Eske Nannen zählten u.a. der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit. Diese Werke sind fast ausnahmslos im Kunsthandel ab den 1970er Jahren angekauft worden, zahlreiche Zustiftungen und Schenkungen haben den Bestand Klassischer Moderne seither erweitert.

Als Stiftung des privaten Rechts, die vom Land Niedersachsen und der Stadt Emden eine jährliche institutionelle Förderung erhält, steht die Trägerin der Kunsthalle Emden in der öffentlichen Verpflichtung, die Besitzverhältnisse ihrer Kunstwerke kritisch zu prüfen. Im Rahmen eines durch das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste finanzierten Projekts soll daher nun eine systematische Bestandsprüfung der Objekte aus den Bereichen Malerei, Plastik und Kunstgewerbe, die bis 1945 entstanden sind (rund 100 Werke), durchgeführt werden.

Die Kunsthalle Emden sucht daher zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf die Dauer von einem Jahr eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) Provenienzforschung 100 %.

Ihre Aufgaben

  • selbstständiges Erschließen, Erforschen als auch Dokumentieren der Provenienzen der Sammlungsbestände der Kunsthalle Emden nach professionellen Forschungs- und Dokumentationsstandards in enger Abstimmung mit der wissenschaftlichen Leiterin und der Restauratorin
  • Repräsentation des Museums in provenienzbezogenen Fragen
  • durchgängige Konzeption und Umsetzung von Transparenzmaßnahmen in Form von Blogbeiträgen, wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Vorträgen
  • Mitarbeit an der Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung mit begleitender Publikation zum Ende des Forschungsprojekts

Ihr Profil

  • ein mit mindestens Master/Magister abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte oder Kunstwissenschaft
  • sehr gute Kenntnisse der Kunst der Klassischen Moderne
  • mindestens zweijährige sammlungsbezogene Berufserfahrung in einem Museum
  • Kenntnisse im Bereich der musealen Dokumentation sowie sicherer Umgang mit der Datenbank MuseumPlus
  • Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Projekten
  • sehr gute mündliche sowie schriftliche Kenntnisse in deutscher und englischer Sprache
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten sowie sicheres und vermittelndes Auftreten
  • Sensibilität für die politische und historische Bedeutung der Provenienzforschung
  • Bereitschaft, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Provenienzforschung zu verfolgen und regelmäßig an Fachtagungen teilzunehmen

Idealerweise werden Ihre Fähigkeit ergänzt durch

  • Vernetzung und Arbeitserfahrung im Bereich der Provenienzforschung bzw. nachweisbare Kenntnisse der Werkzeuge der Provenienzforschung beispielsweise durch Seminare, Fort- und Weiterbildungen
  • eine weitere Fremdsprache
  • breite Recherchekompetenz und Erfahrung im Arbeiten mit Archiven 

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Provenienzforschung an der Kunsthalle Emden zu etablieren und das Museum auf diesem Feld zu repräsentieren. Die Stelle wird analog zu TVÖD 13 (VKA) vergütet und ist zunächst auf ein Jahr befristet. Ein weiteres Projekt zur Erforschung der Provenienzen der im Bestand befindlichen Arbeiten auf Papier (bis 1945) wird angestrebt.

Rückfragen zur Stelle und den Anforderungen beantwortet Ihnen gerne Lisa Felicitas Mattheis (wissenschaftliche Leiterin): .

Weitere Informationen über das Museum finden Sie unter www.kunsthalle-emden.de 

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 01.06.2020 an den kaufmännischen Direktor der Kunsthalle Emden, Herrn Michael Kühn, Hinter dem Rahmen 13, 26721 Emden. Gerne auch per Mail an: .