Aktuelles

Koloniales Erbe: Internationale Gäste diskutieren im Weltenmuseum Hannover

Podiumsdiskussion am 13. September 2019, 19 Uhr Die Herkunft von ethnologischen Sammlungen aus kolonialen Kontexten steht derzeit unbestritten im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. In Niedersachsen wurde die Notwendigkeit, die Herkunft von kolonialzeitlichen Sammlungen zu erforschen, früh erkannt und das Verbundprojekt »Provenienzforschung in ethnologischen Sammlungen und der Ethnologie in Niedersachsen« (PAESE) entwickelt. Das vom Landesmuseum Hannover Lesen Sie mehr

Zentrum beteiligt sich an Podiumsdiskussion des NDR zu kolonialem Erbe im Norden

09.09.2019 Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te be­tei­ligt sich am 13. Sep­tem­ber an der Po­di­ums­dis­kus­si­on „Mu­se­ums­de­tek­ti­ve – Auf den Spu­ren des ko­lo­nia­len Er­bes im Nor­den“, die vom Nord­deut­schen Rund­funk (NDR), dem Lan­des­mu­se­um Han­no­ver und dem For­schungs­pro­jekt PAE­SE ver­an­stal­tet wird. Im Rah­men sei­ner Ge­sprächs­rei­he „Mu­se­ums­de­tek­ti­ve“ greift der NDR die Fra­gen auf: Wie ge­hen nord­deut­sche Mu­se­en mit ih­rem ko­lo­nia­len Lesen Sie mehr

Save the Date: Die diesjährige Netzwerktagung findet im Rahmen eines Kolloquiums im Stadtmuseum Einbeck statt: „Nach dem Erstcheck“ – Provenienzforschung nachhaltig vermitteln; 4. November 2019, 11:00 – 17:30 Uhr

Seit 2016 wird in kleineren stadtgeschichtlichen Museen Südniedersachsens systematisch nach Objekten gesucht, die unrechtmäßig in die Sammlungen gelangt sind. Im Lauf des Erstchecks in neun Museen zwischen Harz und Weser wurden fragwürdige Objekte aus unterschiedlichen Kontexten dokumentiert: Erwerbungen in der NS-Zeit aus jüdischen, freimaurerischen, linkspolitischen und kirchlichen Zusammenhängen, Produkte von Zwangsarbeitern im 1. und 2. Lesen Sie mehr

Empfehlung der Beratenden Kommission in der Sache Stern ./. Bayerische Staatsgemäldesammlungen

19.08.2019 Die Be­ra­ten­de Kom­mis­si­on für die Rück­ga­be NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­ner Kul­tur­gü­ter, ins­be­son­de­re aus jü­di­schem Be­sitz, hat in der Sa­che Dr. and Mrs. Max Stern Foun­da­ti­on ./. Baye­ri­sche Staats­ge­mäl­des­amm­lun­gen ih­re Emp­feh­lung ver­öf­fent­licht. Emp­feh­lung der Be­ra­ten­den Kom­mis­si­on in der Sa­che Dr. and Mrs. Max Stern Foun­da­ti­on ./. Baye­ri­sche Staats­ge­mäl­des­amm­lun­gen (PDF, 185 KB)

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste startet wissenschaftliches Kolloquium zu Provenienzforschung

15.08.2019 Am 12.08.2019 fand in den Räu­men des CAR­MAH (Cen­tre for An­thro­po­lo­gi­cal Re­se­arch on Mu­se­ums and He­ri­ta­ge) in Ber­lin die Auf­takt­ver­an­stal­tung für das neue wis­sen­schaft­li­che Kol­lo­qui­um zu Pro­ve­ni­enz­for­schung des Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te statt. Nach ei­ner Be­grü­ßung durch den wis­sen­schaft­li­chen Vor­stand des Zen­trums, Gil­bert Lup­fer, und ei­ner kur­zen in­halt­li­chen Ein­füh­rung durch die Lei­te­rin des Fach­be­reichs „Kul­tur- Lesen Sie mehr

Stellenausschreibung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Leiter/Leiterin “Help Desk NS-Raubgut” (m/w/d)

Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist kurzfristig im Rahmen eines von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projekts die Stelle eines Leiters / einer Leiterin „Help Desk NS-Raubgut“ (m/w/d) befristet für drei Jahre zu besetzen. Tätigkeitsort ist Berlin. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, Lesen Sie mehr

Stellenausschreibung Von der Heydt-Museum Wuppertal: Wissenschaftliche Mitarbeit für den Bereich der Samm­lungs­betreuung / Provenienzforschung und Digitalisierung (w/m/d)

Stellenangaben In­sti­tu­tion / Fir­ma: Von der Heydt-Museum Wuppertal Ein­satz­ort: Wuppertal Be­schäf­ti­gungs­art: Vollzeit, Museum / Kunstverein / Privatsammlung Be­wer­bungs­ende: 31.08.2019 Befristung: 3 Jahre Studien­abschluss: Master / Magister Ansprechpartner: Dr. Antje Birthälmer, kommissarische Leiterin des Von der Heydt-Museums, Tel.: 0202 563-2500 Anschrift Von der Heydt-Museum Turmhof 8 42103 Wuppertal E-Mail: katja.friedmann(at)vdhmggmbh.de Stellenbeschreibung   Wissenschaftliche Mitarbeit für den Lesen Sie mehr

Deutschland gibt Gemälde an Uffizien in Florenz zurück

26.07.2019 Nach 75 Jah­ren hat Deutsch­land ein im Zwei­ten Welt­krieg ge­raub­tes Ge­mäl­de an die Uf­fi­zi­en‐Ga­le­rie in Flo­renz zu­rück­ge­ge­ben. Bun­desau­ßen­mi­nis­ter Hei­ko Maas über­reich­te das Bild »Va­so di Fio­ri« (Blu­men­va­se) des hol­län­di­schen Ma­lers Jan van Huy­sum (1682–1749) in ei­ner fei­er­li­chen Ze­re­mo­nie an den ita­lie­ni­schen Kul­tur­mi­nis­ter Al­ber­to Bo­ni­so­li und Au­ßen­mi­nis­ter En­zo Moa­ve­ro Mi­la­ne­si. Das Werk wur­de 1944 von Lesen Sie mehr

Jüdische Gemeinde Oldenburg erhält Grundstein der alten Synagoge

20.06.2019 In ei­nem be­we­gen­den Fes­t­akt hat die Jü­di­sche Ge­mein­de Ol­den­burg den Grund­stein der al­ten Syn­ago­ge zu­rück­er­hal­ten. Der Grund­stein be­fand sich vie­le Jah­re im Be­stand des Stadt­mu­se­ums Ol­den­burg und konn­te im Zu­ge der dor­ti­gen vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ge­för­der­ten Pro­ve­ni­enz­for­schung nun als ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nes Kul­tur­gut re­sti­tu­iert wer­den. Die Jü­di­sche Ge­mein­de über­lässt den sym­bol­hal­ti­gen Stein dem Stadt­mu­se­um Lesen Sie mehr

Mehr als 3100 Objekte über Online-Formular als restituiert gemeldet

13.06.2019 Über das vom Deut­schen Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ein­ge­rich­te­te On­line-Mel­de­ver­fah­ren, mit dem erst­mals kul­tur­gut­be­wah­ren­de Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land Re­sti­tu­tio­nen von NS-ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nem Kul­tur­gut in ei­nem For­mu­lar über­mit­teln kön­nen, sind bis­lang von mehr als 18 öf­fent­li­chen Ein­rich­tun­gen über 3100 Ob­jek­te als re­sti­tu­iert ge­mel­det wor­den. Da­von sind weit über die Hälf­te der ge­mel­de­ten Ob­jek­te Bi­blio­theks­gut. Mit dem On­line-Mel­de­ver­fah­ren, das Lesen Sie mehr